Category Archives for "Leichter leben mit weniger Kram"

Gewohnheiten am Morgen verändern
Jun 04

Bessere Gewohnheiten am Morgen

Vielleicht hast du das selbst auch schon erlebt:

Du stehst mit einem grummeligen Gefühl auf, stösst dir im Badezimmer den Zeh an, schüttest danach Wasser in der Küche aus und stellst dann fest, dass kein Kaffee mehr da ist. Ein denkbar schlechter Start in den neuen Tag.

Oder

Der Wecker klingelt, du drückst auf die Snooze-Funktion … 1 Mal, 2 Mal, 3 Mal. Irgendwann springst du aus dem Bett, weil es jetzt wirklich so richtig spät geworden ist. Du hetzt unter die Dusche, verbrennst dir am zu heissen Tee die Zunge, ziehst hektisch Klamotten aus dem Schrank, die nicht so richtig zusammen passen und düst mit Verspätung ins Büro.

Ufffffffffz, was für ein Start in den neuen Tag.

Morgens um 8 Uhr wäre genau der richtige Zeitpunkt, um wieder ins Bett zu gehen.

Gewohnheiten am Morgen können deinen Tag versüssen oder ihn richtig mies machen.

Wenn der Morgen gut läuft, ist der Tag schon halb gewonnen. Sorge deshalb dafür, dass dein Morgen ein positiver Turbo für deinen Tag ist.

20 Gewohnheiten am Morgen, die deinen Tag schöner machen

  1. Gewöhne dir an, gleich beim ersten Klingeln des Weckers aufzustehen. Keine Snooze Funktion, keine weiteren 15 Minuten liegen bleiben. Gleich aufstehen.
  2. Stehe jeden Tag zur selben Uhrzeit auf – so kann sich dein Körper daran gewöhnen, dass dies die Aufstehzeit ist. Idealerweise auch am Wochenende. Und dazu gehört auch, Abends jeweils zur ungefähr selben Uhrzeit ins Bett zu gehen.
  3. Stelle den Wecker so, dass du genügend Zeit hast, um alles zu erledigen, was morgens ansteht. Vielleicht sind das 30 Minuten früher, als du es normalerweise tun würdest.
  4. Plane Zeit für eine Morgenroutine ein, die dir gut tut. Hier gibt es demnächst mehr dazu. Denn solch eine Morgenroutine kann dich zu ganz neuen Höhenflügen motivieren und inspirieren.
  5. Dehne & strecke dich im Bett. Bringe so deinen müden Körper sanft in Schwung. Wenn du Zeit für ein komplettes Work-Out hast, umso besser. Doch hier nur kein Stress.
  6. Sorge dafür, dass die ersten Gedanken des Tages schöne sind. Vielleicht hängst du dir einen inspirierenden Spruch neben das Bett, liest 2 Minuten in deinem Dankbarkeitstagesbuch oder zählst (direkt noch im Bett) 10 Dinge auf, für die du dankbar bist.
  7. Lächle dein Spiegelbild im Bad an. Ja, du siehst noch sehr verstrubbelt aus & die Haut zeigt noch ein paar Schlaffältchen … so what! So sehen wir morgens schliesslich alle aus – zumindestens dann, wenn du ein bisschen über 30 bist.
  8. Trinke ein Glas warmes Wasser. Das kurbelt deinen Organismus an und gleicht den Flüssigkeitsverlust der Nacht wieder aus. Ich schwöre ja auf warmes Wasser mit Zitrone – das kommt aus dem Ayurveda und tut sooo gut. Probiere es doch einfach mal aus.
  9. Lass dein Handy bis mindestens 1 Stunde nach dem Aufstehen im Flugmodus. Ja ich weiss, das ist hart. Doch es ist auch Gewöhnungssache. Und ist es wirklich so wichtig, frühmorgens schon mit schlechten Nachrichten bombardiert zu werden?
  10. Mache dein Bett. Das macht einen grossen Unterschied für dein Unterbewusstsein. Und Abends ist es natürlich viel schöner, sich in ein ordentlich gemachtes Bett zu kuscheln, als in ein verwurschteltes.
  11. Öffne die Fenster, lasse frische Luft und den Tag herein.Besonders im Sommer ist das ein wunderbares kleines Ritual. Aber auch im Winter tut frische Luft gut. Vielleicht einfach nur etwas kürzer. Atme kurz tief ein und aus und lasse die frische Luft durch deine Lungen fliessen.
  12. Geniesse das warme Wasser auf der Haut während du duschst.Ist es nicht ein riesengrosse Privileg, dass wir warmes Wasser zur Verfügung haben, wenn wir den Wasserhahn aufdrehen. Gehe doch mal mit diesem Gefühl unter die Dusche. Wie wunderbar sich das Wasser auf der Haut anfühlt, wie herrlich erfrischend und wohlig.
  13. Verbringe so wenig Zeit wie möglich vor dem Kleiderschrank.Stress dich nicht mit der Kleiderauswahl, sondern mache es dir so einfach wie möglich. Eine der ersten Entscheidungen des Tages, sollte eine leichte sein. Davon sind viele erfolgreiche Menschen überzeugt – dazu gehört auch die Klamottenauswahl. Wenn dich das Thema interessiert, lies hier mal weiter. Vielleicht richtest du deine Klamotten auch schon Abends. So brauchst du morgens viel weniger Zeit.
  14. Wenn du mit einem Partner zusammen wohnst, plane Zeit für ihn (oder sie) ein. Wie viel schöner ist es doch, wenn man sich morgens mit einer innigen Umarmung und einem Kuss begrüsst. Vielleicht gibt es auch noch das eine oder andere liebevolle Wort. Sollte selbstverständlich sein? Ja. Ist es aber bei den meisten nicht im Morgenstress.
  15. Besprich mit deinem Partner das Abendprogramm. Verbringt ihr den Abend gemeinsam? Kocht ihr vielleicht? Geht ihr essen? Hat jeder andere Verpflichtungen? Sprecht euch ab, so dass es keine unliebsamen Überraschungen gibt.
  16. Wirf einen Blick auf deine heutige Agenda, so dass du schon weisst, was als nächstes auf dem Programm steht.
  17. Nutze die Ein-Minuten-Regel und räume weg, was im Weg liegt.
  18. Nimm dir Zeit für dein Frühstück. Früher hiess es ja immer, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist und man wie ein König frühstücken sollte. Davon bin ich nicht mehr überzeugt. Doch wovon ich weiterhin überzeugt bin ist, dass das Frühstück eine stärkende & nährende Mahlzeit sein sollte, die deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt, um ihn fit zu machen für den Tag. Probiere mal aus, was dir besonders gut tut.
  19. Räume deine Frühstücksutensilien gleich wieder weg und das schmutzige Geschirr gleich in die Spülmaschine und nicht irgendwohin, wo du es nochmals anfassen musst.
  20. Mache eine kurze Runde durch dein Zuhause bevor du gehst. Sorge so dafür, dass du gerne wieder nach Hause kommst, ohne dass du herumliegenden Klamotten, schmutzigem Geschirr und offenen Zahnpastatuben empfangen wirst. Das Heimkommen ist dann viel schöner & entspannter.

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Natürlich musst und sollst du nicht alles umsetzen. Dein Morgen soll dadurch ja schöner und nicht stressiger werden. Probiere das aus, was dich am meisten anspricht. Fange mal mit einer einzigen Sache und schaue, wie es dir damit geht.

Weitere Tipps & Inspirationen rund um Gewohnheiten gibt es hier und hier und hier.

Döstädning, Death Cleaning oder Ausmisten auf Schwedisch
Mai 30

Ausmisten auf Schwedisch

Unsere lieben Nachbarn aus den Nordischen Ländern haben uns ja mit Hygge und Lagom schon wunderbare Inspirationen für einen schöneren Lebensstil gebracht. Nicht zu vergessen natürlich auch das skandinavische Design mit seinen klaren Formen und Linien.

Döstädning oder Death Cleaning: Ausmisten auf Schwedisch

Jetzt kommt mit dem kleinen Büchlein von Margareta Magnusson eine weitere Inspiration in Form einer Anleitung zum Ausmisten. Das Ganze nennt sich Death Cleaning oder Döstädning (hört sich auf schwedisch doch viel schöner an, oder?) und reduziert sich auf die eine Frage:

Was soll von mir bleiben, wenn ich mal gehe?

Schwere Kost – sollte man meinen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Frau Magnusson, die zwischen 80 und 100 Jahre alt ist (nach ihrer eigenen Aussage) beschreibt auf leichte & beschwingte Art, wie man sich von Krempel, Kram und Zeugs befreit. Alles, was überflüssig ist, kann weg … und jetzt kommt’s: Egal, in welchem Alter.

Du denkst jetzt vielleicht, na ja, ich bin zwischen 30 und 50 Jahre alt, da habe ich noch laaange Zeit darüber nachzudenken, was mal von mir bleiben soll. Vielleicht ist das so – keiner von uns weiss das jedoch so genau. Doch wieso soll man sich das Leben unnötig schwer machen mit Dingen, die man jetzt schon nicht braucht, nicht liebt, nicht mal mag. Und es gibt eben auch Dinge, deren Zeit einfach zu Ende ist. Sie haben ihre Dienste geleistet (dafür kannst du ihnen danken und das entsprechend würdigen), doch ihre Zeit in deinem Zuhause ist vorbei. Es kann gut sein, dass sie in einem anderen Zuhause noch wunderbare Dienste leisten.

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Und was ist vielleicht mit den eigenen Eltern, die inzwischen auch zwischen 80 und 100 Jahre alt sind? Mit meinen Eltern habe ich lange Jahre nicht über das Thema Älter werden,  Sterben und Hinterlassenschaften gesprochen. Doch kürzlich – mein Papa ist krank geworden – haben wir angefangen, darüber zu reden. Ja, es ist ein absolut unangenehmes Thema (immer noch für mich), doch es schafft auch Platz, Nähe und Verständnis, wenn man es tut. Das Büchlein kann ein Anreiz sein, damit anzufangen … 

Döstädning bedeutet, sein Zuhause dauerhaft zu erleichtern und in Ordnung zu bringen. Dinge, die ihre Dienste geleistet haben, dürfen gehen und vielleicht in ein anderes Zuhause einziehen, indem man ihre Dienste schätzt.

Döstädning bedeutet auch, sich bewusst Zeit zu nehmen fürs Ausmisten. Es geht dabei nicht um eine Hauruck-Aktion nach dem Motto, alles muss raus, sondern um ein sehr bewusstes und achtsames Verkleinern des Hausstandes.

Übersetzt bedeutet das schwedische Wort Döstädning übrigens Tod und Reinemachen. Dö steht für Tod und Städning fürs Aufräumen oder Reinemachen.

Was nehme ich für mich mit? Die richtige Zeit fürs Loslassen, Entrümpeln & Ausmisten ist immer. In jedem Alter. In jedem Lebensabschnitt. Es erleichtert das Leben ungemein, weniger Zeugs mit sich herum zu schleppen und bewusste Entscheidungen zu treffen mit welchen Dingen ich leben will. Ich bin ja ein riesengrosser Fan davon, sich bei allem, was man besitzt zu fragen: Liebe ich es oder brauche ich es? Letztendlich geht es bei Frau Magnusson auch genau darum.

Ich habe Frau Magnussons Worte in einem Rutsch durchgelesen. Sie haben mich berührt, beschwingt und inspiriert. Viele schöne Anekdoten aus ihrem bewegten Leben runden die Tipps und konkreten Anregungen und Empfehlungen ab.

Eine ganz dicke Lese-Empfehlung für dieses wunderbare Büchlein.
Buch bei Amazon anschauen:* Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen

Weitere Buchtipps rund ums Ausmisten und Loslassen findest du hier.

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Du fragst dich, was das * bedeutet? Wenn du auf den Link klickst und das Buch bei Amazon kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. An deinem Preis ändert sich natürlich nichts.

Verlinkt mit #sonntagsglück

Detox mal anders
Mrz 04

So gehst du bewusster mit deiner Online & Offline Zeit um

6 Tipps & 11 Inspirationen für einen achtsamen Umgang mit deiner Zeit

Immer erreichbar, immer online, immer sichtbar, immer verfügbar … puh, auf allen Kanälen präsent zu sein, ist bei manchen zu einem echten Full-Time-Job geworden, der nur selten bezahlt wird.

Die virtuellen Währungen Likes, Follower, Fans & Co. werden immer wichtiger.

Aus nur mal kurz schauen, was so läuft oder nur mal schnell googeln, was es so gibt – werden oft Stunden. Hinterher fragt man sich dann: Was um Himmels Willen habe ich eigentlich die letzten Stunden gemacht?

Ich kenne das nur zu gut, bin ebenfalls viel zu oft am Smartphone oder am Computer zu finden und im Ich-muss-jetzt-nur-noch-ganz-kurz-dies-und-jenes-Flow. Mr Happy findet das manchmal so gar nicht witzig.

Und ich muss sagen: Oft hat er recht. Ich gelobe dann auch immer brav Besserung, nur um im nächsten Augenblick wieder rückfällig zu werden.

Was also tun?

Wie überall im Leben zählt auch hier die Balance – ein gutes Gleichgewicht zwischen Online präsent zu sein und das Offline-Leben nicht zu verpassen, während man postet, was man so tut.

6 Tipps, wie du dir deinen Offline-Luxus wieder zurück eroberst

  • Vereinbare fixe Zeiten. Mit dir selbst. Zeiten, zu denen du bewusst online bist und Zeiten, zu denen du bewusst offline bist.
  • Starte den Tag mit einer entspannten Morgenroutine. Erst danach wird das Handy wieder aktiviert oder der Computer angeschaltet.
  • Schliesse den Tag mit einer handy- und computerfreien Zeit ab. Schalte das Handy in den Flugmodus und lege es weg, fahre deinen Rechner herunter. Geniesse dann noch ein bisschen Zeit mit dir selbst oder deinen Liebsten. Das hat auch eine prima Wirkung auf deinen Schlaf, wenn du nicht bis zur letzten Minute online bist, sondern auch herunter fahren und entspannen kannst.
  • Löse dich von dem Ich-greife-mal-schnell-zum-Handy-Reflex. Vielleicht hast du dich auch schon dabei ertappt. Du sitzt mit einer Freundin bei Kaffee und Kuchen und während du mit ihr sprichst, greifst du reflexartig zum Handy, um mal kurz zu gucken, ob du irgendwas verpasst hast. Oder du bist im Auto im Stau und aus lauter Langeweile schaust du mal kurz nach, was so passiert in der virtuellen Welt. Oder ...
  • Konzentriere dich auf das, was du tust. Ich halte Multi-Tasking Fähigkeit inzwischen für ein böses Gerücht. Niemand ist wirklich Multi-Tasking fähig – zumindest nicht, wenn es um Tätigkeiten geht, die Konzentration und Fokus erfordern. Eine Sache fällt immer hinten runter, wenn man mehrere Dinge gleichzeitig tut. Du kannst dich einfach nicht wirklich auf das Gespräch mit deinem Schatz konzentrieren und gleichzeitig deine Mails checken. Falls du es doch kannst, bitte verrate mir dein Geheimnis in den Kommentaren.
  • Lösche Apps, die du nicht brauchst. Sie fressen Speicherplatz auf deinem Handy und lenken dich von wichtigeren Dingen ab. Für Profis: Deaktiviere die Notifcation Meldung verschiedener Apps. Du musst nicht immer wissen, wer jetzt gerade Feierabend macht, einen Witz postet oder sich über die Welt-Politik auslässt. Und für absolute Pros: Deaktiviere Apps, die extrem viel Zeit klauen, dir jedoch keinen wirklichen Nutzen bieten.

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Uiiii und jetzt? Was tun mit dieser vielen freien Zeit?

Welt aus & Ich-Zeit an.

11 Inspirationen für dich & deine Ich-Zeit

  • Greife mal wieder zum Telefonhörer und plaudere ganz gemütlich mit einer lieben Freundin.
  • Lade Freundinnen zu einem Kaffee & Kuchen Mädels-Nachmittag ein – so richtig mit selbst gebackenem Kuchen und schön gedecktem Tisch. Einzige Bedingung: Handys bleiben in der Handtasche und warten im Eingangsbereich.
  • Gehe raus in die Natur und atme die frische Luft bis ganz tief in deinen Bauchraum ein. Geniesse den Ausblick, die Farbenvielfalt, die Geräusche, den Duft.
  • Koche dir etwas leckeres zum Essen, decke den Tisch schön, zünde eine Kerze an und dann geniesse es ganz ohne Ablenkung. So spannend, denn wenn man anfängt, das Essen ganz bewusst zu kauen und sich für jeden Bissen Zeit lässt, schmeckt es plötzlich anders. Und besser.
  • Lies ein inspirierendes Buch.
  • Plane in Gedanken deinen nächsten Urlaub.
  • Miste deine Wohnung aus. Immer eine gute Idee. Und egal, wie häufig man es tut, irgendwas findet sich immer, dass man einfach nicht mehr braucht. Mehr Inspirationen gibt es hier.
  • Dekoriere dein Zuhause um. Bring neue, frische Farben herein, hole alte Deko-Gegenstände hervor (bei mir steht seit dem letzten Umzug eine Kiste im Keller mit Deko-Artikeln, die ich schon längst mal durchschauen wollte) oder dekoriere bestehendes einfach um.
  • Schreibe einen Liebesbrief an deinen Schatz oder an dich selbst. Von Hand. Auf Papier.
  • Setz dich auf deine Yoga-Matte und meditiere – du weisst ja, manche Fragen können einfach nicht von Google beantwortet werden.
  • Einfach mal gar nix tun … Fast schon unvorstellbar geworden in unserer schnelllebigen Zeit.

Wenn du noch andere Ideen & Inspirationen für deine Ich-Zeit hast, freue ich mich, wenn du sie in die Kommentare schreibst.

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Minimalismus - mit weniger Dingen leben
Nov 01

Minimalismus: Wieso es einfach ist, minimalistisch zu leben, doch nicht immer leicht

Minimalismus für Anfänger

Täglich sehen wir Tausende von Bildern, Anzeigen, Werbesprüchen, tollen Produkten, die wir unbedingt haben müssen, die uns glücklich machen, wenn wir sie nur erst besitzen… so suggeriert es zumindest die Werbung.

Worte, die wir täglich hören und Dinge, die wir täglich sehen, beginnen wir für wahr zu halten. Kann ja nicht sein, dass so viele Menschen falsch liegen.

Und was passiert? Wir fangen an, mehr und mehr und mehr zu kaufen. Tollere Klamotten, schönere Möbel, grössere Autos und Häuser. Ein immer grösserer Besitz häuft sich an. Und dieser Besitz, besitzt auch irgendwann uns und unser Leben.

Manchmal nehmen wir dann ein kleines Stimmchen wahr, kaum zu hören, wenn wir nicht zwischendurch mal ganz ruhig sind. Dieses Stimmchen sagt uns, dass das alles gar nicht wahr ist. Dass dein Herz, deine Seele eigentlich was ganz anderes wollen.

Glücksmomente werden nicht mit Dingen mitgeliefert. Nie.

Glücksmomente sind in uns. Glücksmomente können in jedem Moment hervor poppen. Ganz bewusst von dir gesteuert. Du entscheidest, was ein Glücksmoment für dich ist.

Vielleicht ist es …

  • Der wunderschöne Sonnenuntergang über dem Meer, der in allen möglichen Gelb-Orange-Rot-Schattierungen leuchtet
  • Das Lächeln (d)eines Kindes
  • Ein inspirierender Satz in einem Newsletter, den du gerade liest.
  • Ein Spaziergang im Wald mit all seinen Gerüchen, Geräuschen und Farben.
  • Eine Katze, die sich vertrauensvoll an deine Beine schmiegt und von dir gestreichelt werden will.

… Was es auch immer bei dir ist, in den seltensten Fällen hat es etwas mit materiellen Dingen zu tun.

Dein Leben ist kurz und die Zeit rast. Der beste Moment, um mit dem Ausmisten anzufangen, ist deshalb jetzt.

Minimalismus weniger ist mehr

Auch wenn es einfach ist, ist es nicht immer leicht

Auch wenn es einfach ist, ist es nicht immer leicht... Dieser Satz birgt so viel Wahres in sich. Ja, es ist grundsätzlich einfach, weniger zu besitzen, weniger Dinge anzuhäufen, Dinge auszumisten. Doch es ist oft nicht leicht, los zu lassen. Manche Dinge kleben förmlich an dir und deinem Leben.

Ich bin noch ziemlich weit davon entfernt, ein echter Minimalist zu sein. Dafür besitze ich noch zu viele Dinge. Doch seit ich angefangen habe, mich intensiver mit dem Thema Minimalismus zu beschäftigen, Ideen von anderen dazu zu lesen, merke ich, dass sich etwas in mir verändert. Ich kaufe bewusster ein. Ich frage mich bei jedem Ding, das ich mir anschaffe:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Finde ich es schön, hat es Potenzial ein Lieblingsding zu werden?
  • Erleichtert es mein Leben oder verstopft es mein Zuhause?

Allein diese Fragen führen öfter mal dazu, dass ich nein sage.

Genauso geht es mir mit den Dingen, die ich bereits besitze. Ja, auch an mir kleben manche Dinge, die einfach nicht gehen wollen. Die lasse ich dann erst mal kleben, manchmal kommt der Zeitpunkt, an dem sie sich ganz von alleine lösen. Manchmal kommt er nicht. Auch gut. Dann geht eben ein anderes Ding.

Wichtig auf diesem Minimalismus Weg ist deshalb eines: Lass dich nicht abschrecken, sondern gehe Schritt für Schritt.

Fange immer mit dem einfachsten an

Fange immer mit dem einfachsten an – einer Schublade, die ausgemistet wird, Dingen, die du noch nie mochtest, Dingen, die nicht mehr repariert werden können.

So wird dein Ausmist-Muskel (ja, den gibt es 😉 kontinuierlich trainiert.

Du feierst kleine Erfolgserlebnisse.

Du erfährst sehr schnell, wie gut es sich anfühlt, weniger zu haben (an Dingen) und sich gleichzeitig reicher zu fühlen (an Energie, Motivation, Zeit). Irgendwann kommst du dann auch zu den Bereichen in deinem Zuhause, von denen du heute denkst, dass dort nie Ordnung herrschen wird.

Probiere doch mal die Aufgeräumt-Häppchen aus. Sie schmecken lecker. Sie gehen schnell. Sie machen Spass.


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Minimalismus: Alles was du brauchst ist weniger
Ballast abwerfen
Okt 25

So wirfst du unnötigen Ballast ab & fühlst dich leichter

8 Tipps für ein aufgeräumtes Zuhause & 8 Tipps für ein leichteres Leben

Da kommen sie wieder – die 10.000 Dinge, die durchschnittlich jeder Mensch besitzt.

Mal ganz ehrlich, von vielen weisst du wahrscheinlich nicht mal, dass sie überhaupt bei dir eingezogen sind. Weil sie sich ganz unten in irgendwelchen Kisten, Kommoden oder Schränken versteckt haben und seit ihrem Einzug keinen Mucks mehr von sich gegeben haben. Und trotzdem bezahlst du ihre Miete.

Oder es gibt Dinge, die du regelmässig abstaubst und putzt, die jedoch weder schön, noch nützlich, noch sinnvoll sind. Die du vielleicht noch nicht mal magst.

Entrümpeln & Ballast loslassen tut gut. Loslassen auch. Dadurch gibt es nämlich nicht nur Platz für Neues (neue Gedanken, neue Ideen, neue Erlebnisse), sondern auch mehr Freiraum und mehr Energie für dich & dein Leben.

Minimalismus Ballast loslassen

Ballast loslassen für dein Zuhause

8 Tipps, wie du unnötigen Ballast los lässt & dein Zuhause zum Strahlen bringst.

  1. Fangen wir doch mit den Lieblingsdingen an. Die bleiben natürlich unangetastet. Sie tun dir ja gut. Was also sind deine Lieblingsdinge? Die Antwort fällt dir sicherlich leicht. Achtung, jetzt wird’s tricky: Sortiere nun 10 Dinge aus, die nicht unter die Kategorie Lieblingsdinge fallen.
  2. Krims Krams Schublade. Hast du sie auch? Diese Schublade, in der alles landet, was ansonsten nirgends Platz findet. Wo die absurdesten Dinge auftauchen? Fast jeder hat sie übrigens. Ich auch. Zeit, Unnützes hier los zu werden. Räume alles aus & räume nur das wieder ein, was du wirklich brauchst.
  3. Keller, Garage, Dachboden, Abstellkammer – die klassischen Orte, an denen alles gelagert wird, was man nur selten oder nie braucht. Schreibe auf dort lagernde Kartons ein Verfalldatum. Wenn du sie innerhalb eines Jahres – gezählt wird ab heute – nicht aufgemacht hast, werden sie weg geworfen.
  4. Kosmetikprodukte: Wenn du eine Frau bist, hat sich da sicherlich das eine oder andere angesammelt. Prüfe, ob du wirklich noch alles im Einsatz hast und ob es noch haltbar ist.
  5. Werbung – nein danke. Nutze diese praktischen Aufkleber auf deinem Briefkasten. Weniger Müll, weniger Verlockung (im Sinne von Mega-Angeboten).
  6. Werbegeschenke – nein danke. Mal ganz ehrlich, wieviel unnütze Werbegeschenke hast du schon bekommen? Und wieviele davon hast du wirklich im Einsatz? Zeit, Adieu zu sagen.
  7. Neue Dinge kaufen: Finger weg von Spontankäufen. Oft sehr verlockend, jedoch zahlt es sich mehrfach aus, wenn du davon Abstand hälst. Erstelle dir besser eine Liste, auf die du alles schreibst, was du brauchst und gerne hättest. Diese Liste lässt du dann 21 Tage liegen. Danach gehst du nochmals sehr kritisch durch und streichst mindestens 5 Dinge. Wenn sie nur 5 Dinge enthält? Tja, Pech gehabt ;-).
  8. Ein Ding zieht ein. Ein Ding zieht aus. Wenn du dich an diese sehr einfache Regel hälst – nach vorherigem Ausmisten – wirst du nie mehr zuviel Ballast anhäufen.

 Alles, was du besitzt, besitzt irgendwann dich. (Aus dem Film Fight Club)

8 Tipps für ein leichteres Leben

Ballast loslassen für dich & dein Leben:

  1. Gedanken: Ähnlich wie bei den 10‘000 Dingen, die jeder besitzen soll, gibt es bei den Gedanken eine angenommene Zahl: 60‘000 Gedanken, denkt jeder von uns pro Tag. Unvorstellbar. Und auch nicht möglich, diese Gedanken einfach abzuschalten oder zu kontrollieren. Was du jedoch tun kannst: Denke bewusst immer wieder schöne, positive Gedanken.
  2. Bewegung: Das, was du fühlst und so, wie du dich bewegst, hängt sehr eng zusammen. Bewege dich so, wie du dich fühlen möchtest und anders herum. Richte dich auf, ziehe den Bauch ein und strecke die Brust heraus – mit hoch erhobenem Kopf und einem Lächeln. Fühlt sich das nicht gleich ganz anders an, als wenn du die Schultern hängen lässt und die Mundwinkel nach unten ziehst?
  3. Dankbarkeit: Finde jeden Tag mindestens drei Dinge, für die du dankbar bist. Schreibe sie vielleicht sogar auf. Ein Dankbarkeitstagebuch hat sich bei vielen sehr bewährt. Dinge, für die du dankbar bist, können sehr banal sein. Die warme Dusche am Morgen, das kuschelige Bett, der Sonnenuntergang, dass dein Körper so beweglich ist … denn viele haben oder können das nicht.
  4. Ziele: Ironischerweise wissen die meisten Menschen immer ganz genau, was sie nicht wollen. Jedoch nur wenige, was sie wirklich wollen. Welche Ziele sie im Leben (oder auch nur schon für den Tag) haben. Werde dir klar, was du willst und schreibe deine Ziele am besten auf.
  5. Fokus: Fokussiere dich auf das, was du möchtest. Nicht auf das, was du nicht willst.
  6. Gute Gewohnheiten und Rituale: Gewöhne dir gute Gewohnheiten und kleine Rituale an, die dich unterstützen. Vielleicht fängst du an zu meditieren oder eine halbe Stunde Sport zu machen jeden Tag. Vielleicht fängst du an, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben oder dich selbst zu loben, wenn du etwas toll gemacht hast. Jeder noch so kleine Schritt, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
  7. Inspirierende Bücher und Newsletter: Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um ein inspirierendes Buch oder einen inspirierenden Newsletter zu lesen.
  8. Detox: Jeden Tag hören und sehen wir so viel Grausamkeit und Gewalt in den Medien. Die Frage ist: Musst du dir das wirklich immer antun. Jede einzelne Schreckensnachricht? Ich denke nicht. Sag doch einfach mal: Schlechte Nachrichten? Heute nicht mit mir. Und dann verzichte mal darauf, die Zeitung zu lesen oder Nachrichten zu hören. Keine Sorge, du wirst nichts Lebenswichtiges verpassen. Wenn es etwas gibt, das du wirklich wissen musst, kommt es bei dir an. Ansonsten konzentriere dich einfach mal einen Tag lang auf das Schöne und Positive in der Welt.

Denke an einen Heissluftballon. Er kann nur höher hinauf steigen, wenn er Ballast abwirft.

Also: fange an zu fliegen.


Vielleicht hast du auch noch Lust bekommen, dir mal deine Gewohnheiten anzuschauen. Dann schau doch mal hier vorbei:

Gute Gewohnheiten annehmenGewohnheiten auf den Kopf stellenGewohnheiten ersetzen


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Schlechte Gewohnheiten los werden
Okt 16

So ersetzt du eine schlechte Gewohnheit durch eine gute Gewohnheit

Tja, und dann gibt es ausser den guten Gewohnheiten und den Ist-so-weil-ist-so-Gewohnheiten auch noch die schlechten Gewohnheiten. Also die, bei denen du merkst und weisst, dass sie dir einfach nicht gut tun. Die dich vielleicht sogar hemmen oder blockieren.

Da gibt es dann den Silvester-Klassiker, den wir alle nur zu gut kennen: Ab dem 1. Januar esse ich keine Schokolade mehr. Ab dem 1. Januar schaue ich weniger TV. Ab dem 1. Januar verzichte ich auf Kohlenhydrate.

Und bääähm: Spätestens am Abend des 2. Januars haben wir unsere schlechten Gewohnheiten wieder.

Einfach los zu lassen, sie einfach nicht mehr zu tun – das funktioniert in den allermeisten Fällen nicht. Zu lange sind sie schon da, zu sehr haben wir uns daran gewöhnt.

Oft ist es auch so, dass die schlechte Gewohnheit etwas Gutes mit sich brachte.

Ich gebe dir mal ein Beispiel dazu:

Die schlechte Gewohnheit: Du isst abends Süssigkeiten auf der Couch und schaust eine Serie im TV an. An vielen Abenden oder sogar jeden Abend.

Was könnte das Gute daran sein? Du kannst abschalten vom stressigen Tag, dich berieseln lassen, musst nicht mehr denken. Es ist gemütlich. Es schmeckt lecker. Du «verwöhnst» dich selbst mit etwas, das du gerne magst. Vielleicht kuschelt sich auch noch ein Familienmitglied dazu.

Oh ja, wer kennt das nicht? Ich war früher ein echter Serien-Junkie und fand es herrlich, auf der Couch herum zu fläzen.

Jetzt habe ich die Couch verkauft ;-). Nein mal im Ernst… ersetzen ist viel einfacher als nur los zu lassen.

Schlechte Gewohnheiten loslassen

Wieso es einfacher ist, eine schlechte Gewohnheit durch eine gute Gewohnheit zu ersetzen

Häufig begleitet uns eine schlechte Gewohnheit schon sehr lange. Wir sind also dran gewöhnt, etwas genau auf diese Art und Weise zu tun. Wenn wir nun diese Gewohnheit von einem Tag auf den anderen abstellen – fehlt etwas.

Dieses Etwas-Fehlt nimmt man dann häufig als unangenehm wahr. Es hinterlässt ein Loch, das wieder gefüllt werden will.

Hier kommt dann die gute Gewohnheit ins Spiel. Fülle dieses Loch mit der guten Gewohnheit, die du gerne etablieren möchtest. Wichtig ist, dass diese gute Gewohnheit eine starke Anziehung auf dich ausübt. Du möchtest das unbedingt tun / haben oder sein. Gibt es vielleicht sogar einen Zusatznutzen, den du durch die neue Gewohnheit bekommst.

Das hört sich für dich sehr abstrakt an? Um bei der Couch-Geschichte zu bleiben, so könnte es weiter gehen.

Stelle dir die Frage: Was möchtest du stattdessen?

Die Antwort könnte sein: Ich möchte mich erholen & abschalten und mir ausserdem etwas Gutes tun. Ich möchte mich gesünder ernähren und mehr in Bewegung kommen.

Wie könnte die neue gute Gewohnheit aussehen? Du schwingst dich abends in deine Jogging Schuhe und machst einen gemütlichen Spaziergang oder Meditationslauf, geniesst die Natur (so erholst du dich, kannst abschalten, bewegst dich & tust dir etwas Gutes). Danach gibt es ein leckeres, gesundes Essen – zusammen mit deiner Familie (so kannst du abschalten, tust dir etwas Gutes und ernährst dich gesünder).

Das hört sich jetzt erst Mal einfacher an, als es tatsächlich ist. Die schlechte Gewohnheit wird sich nämlich wehren, sie wird nach dir rufen, dich regelrecht wieder auf die Couch und vor den Fernseher «zwingen».

Deshalb ist die starke Anziehung der neuen Gewohnheit so wichtig. Deshalb ist es auch wichtig, klein anzufangen. Schritt für Schritt. Verabrede dich zum Beispiel jeden Dienstag Abend mit dir selbst (und eventuelle deinem Partner) zum Joggen und gesund kochen oder / und jeden Mittwoch Abend zum Spaziergang. Sei auch konkret, was die Zeitangaben betrifft: zum Beispiel 30 Minuten joggen, 45 Minuten kochen, 1 Stunde spazieren gehen. Das hilft dir, bei deiner Planung enorm, weil es weniger abstrakt für dein Gehirn ist.

Dieser Termin kommt fix in deine Agenda. Und ihn einzuhalten, hat dann auch etwas mit Selbstliebe zu tun, mit Wertschätzung von dir selbst und deiner Zeit. Eine Freundin würdest du ja auch nicht ohne sehr guten Grund versetzen, oder?

Diese neue Gewohnheit behälst du mindestens 21 Tage, besser 28 Tage bei. So lange braucht dein Körper & dein Geist bis er etwas Neues als etwas Normales akzeptiert hat.

So schaffst du es, neue Gewohnheiten zu etablieren, Schritt für Schritt, Tag für Tag.

Hier nochmals die Schritte im Überblick.

So veränderst du in 5 Schritten eine Gewohnheit, die dir nicht gut:

Der erste Schritt:

Nimm sie wahr. Oh, da ist eine Gewohnheit, die ich nicht so gerne habe.

Der zweite Schritt:

Kämpfe nicht mehr dagegen an. Nimm sie an. Sie ist (noch) da. Vielleicht hat sie dir sogar irgendwann mal gute Dienste geleistet. Irgendetwas Gutes daran gibt es meistens. Überlege dir, was das ist.

Der dritte Schritt:

Überlege dir, was du stattdessen haben und tun möchtest. Es ist immer viel einfacher, eine (schlechte) Gewohnheit, durch eine (gute) Gewohnheit zu ersetzen, als nur die (schlechte) Gewohnheit aufzugeben. Achte darauf, dass das Gute an der schlechten Gewohnheit auch wieder erfüllt wird.

Der vierte Schritt:

Ersetze jetzt deine schlechte durch die gute Gewohnheit.

Der fünfte Schritt:

Bleibe dran. Bleibe motiviert. Tue es immer wieder, bis die neue Gewohnheit zu deinem Leben gehört.

Wenn du zwischendurch immer mal wieder in die schlechte Gewohnheit abrutscht (Automatik-Modus) – kein Problem. Sobald du es wahr nimmst, ändert das schon etwas. Lächle dann – und mache es nochmals. Dieses Mal einfach auf die gute Art und Weise.

So etablierst du noch mehr gute Gewohnheiten in deinem Leben – Schritt für Schritt. Und so geht’s.

Wieso es sich auch mal lohnen kann, Gewohnheiten zu durchbrechen & auf den Kopf zu stellen, erfahre es hier.


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Gewohnheiten verändern
Okt 03

Wieso es sich lohnt, Gewohnheiten auch mal auf den Kopf zu stellen

Gute Gewohnheiten unterstützen uns in unserem täglichen Leben – ohne Frage.

Doch es gibt auch solche Gewohnheiten, die weder gut noch schlecht sind, die wir einfach machen, weil wir es halt schon immer so gemacht haben. Diesen Gewohnheiten schenken wir meistens keine grosse Beachtung. Wieso auch?

Das ändern wir jetzt. Ich sage dir auch gleich, wieso es gut für dich ist.

Die Dinge einfach mal anders machen

Denn: Ab und zu tut es gut, genau diese Schon-immer-so-gemacht-Gewohnheiten mal unter die Lupe zu nehmen und anders zu machen.

3 Vorteile, wenn du die Dinge einfach mal anders machst:

  1. Dein Gehirn bekommt wieder etwas zu tun, der Das-war-und-ist-und-bleibt-so-Modus wird durchbrochen (die Synapsen verknüpfen sich neu)
  2. Du hast die Chance, etwas Neues zu lernen.
  3. Dein Blickwinkel verändert sich, du bekommst neue Perspektiven.

3 Ideen, wie du Gewohnheiten durchbrechen kannst:

  1. Nimm heute mal einen neuen Weg, wenn du irgendwo hingehst oder fährst. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass du immer auf dem gleichen Weg zur Arbeit, ins Fitness-Studio, zum Einkaufen gehst. Probiere eine neue Strecke aus und staune, was es zu entdecken gilt. Vielleicht läuft dir dein neues Lieblingscafe über den Weg, dein Traummann oder eine schöne Aussicht.
  2. Nimm heute deine linke Hand für alles, was du tust, wenn du Rechtshänder bist. Oder andersherum, wenn du Linkshänder bist. Probiere es zum Beispiel mal beim Zähneputzen aus. Das ist anstrengend und fördert deine Konzentration. Plötzlich ist das Zähneputzen wieder eine sehr bewusste Tätigkeit.
  3. Gehe beim nächsten Spaziergang mal ein Stück rückwärts. Du bekommst einen ganz neuen Blickwinkel. Am besten natürlich, wenn jemand mit dabei ist, der aufpasst, dass dir nichts und niemand im Wege steht. Kopfstand und Handstand verändern übrigens auch die Perspektive. Es kann sehr aufschlussreich sein, die Welt mal kopfüber zu betrachten.

Das hört sich jetzt alles sehr ungewöhnlich an, vielleicht auch ein bisschen befremdlich. Probiere es einfach mal aus und entscheide dann, ob es für dich Sinn macht.

Gewohnheiten auf den Kopf zu stellen verändert etwas – in dir & in deinem Leben. Es eröffnen sich plötzlich neue Perspektiven, neue Denkweisen können Einzug halten, dein Blickwinkel verschiebt sich. All das kann dazu führen, dass du Türen siehst, die vorher nicht da waren. Vielleicht erhälst du so auch die Antwort auf eine Frage, die dir schon lange unter den Nägeln brennt. Lass dich überraschen, was passiert. 

Sicherlich fallen dir noch mehr Gelegenheiten ein, an denen du das Gewohnte wieder zum Ungewohnten machen kannst.

Plötzlich ist das Gewohnte wieder Ungewohnt. Das verändert etwas in dir.

Vielleicht genehmigst du dir auch ganz offiziell einen Anders-Tag pro Woche. Ein Tag, an dem du alles, mal anders machst.


Gute Gewohnheiten - weniger denken, einfach tunLust auf ein paar neue gute Gewohnheiten?

Wenn du dir gute Gewohnheiten zulegen möchtest, also solche, die dich tagtäglich unterstützen und vorwärts bringen, dann lies gleich mal hier weiter:

Gute Gewohnheiten: Weniger denken – einfach tun.

Schlechte Gewohnheiten los werden.


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Gute Gewohnheiten - weniger denken, einfach tun
Okt 03

Mehr Zeit & Energie durch gute Gewohnheiten

Das Tolle an Gewohnheiten ist, dass man sie als gegeben hinnimmt. Das Schlechte an Gewohnheiten ist, dass man sie als gegeben hinnimmt. Du hinterfragst nicht mehr, will ich / soll ich / muss ich / kann ich – sondern du tust es einfach. Quasi alles im Automatik-Modus.

Doch was sind Gewohnheiten überhaupt?

Gewohnheiten sind Aktionen und Handlungen, die man immer wieder tut – in den allermeisten Fällen, ohne weiter darüber nachzudenken oder sie zu hinterfragen. Das ist wie mit dem Auto fahren – du bremst, gibst Gas, schaust in den Rückspiegel, blinkst. Irgendwann läuft alles ganz automatisch. Und weisst du noch, wieviel Bammel du während der ersten Fahrstunde hattest? Ich dachte am Anfang, das lerne ich nie…

Wieso lohnt es, sich Gewohnheiten anzueignen?

Dieser Automatik-Modus – Gedankenschleifen aus, Einfach-tun – erleichtert unser Leben ungemein. Dies ist vielleicht auch der Grund, warum einige berühmte & erfolgreiche Menschen, darunter Mr. Facebook, Mark Zuckerberg, Mr. Obama und Johnny Cash immer dasselbe anziehen. Auch Mr Apple, Steve Jobs, hat dazu gehört. Seine Präsentationen im schwarzen Rollkragenpulli sind legendär (natürlich nicht wegen des Pullis ;-). Eine der ersten Entscheidungen des Tages (die Frage, was ziehe ich an?), muss eine einfache sein. Das erleichtert den Start in den Tag, den restlichen Tag und das Leben gleich mit.

Nur Gewohnheiten alleine reichen jedoch nicht aus. Sie sollten auch gut sein. Für dich.

Gute Gewohnheiten einfach tun

Wie etablierst du gute Gewohnheiten in deinem Leben?

Die einfache Antwort: Eine nach der anderen. Baby-Schritt für Baby-Schritt.

Fange mit einer Sache an – entscheide dann für dich: Tut es mir gut? Möchte ich es beibehalten?

Wenn du also gerade darüber nachdenkst, dir ein paar gute Gewohnheiten zuzulegen – dann habe ich ein paar Tipps und Empfehlungen für dich, die du in Erwägung ziehen kannst. Schaue einfach mal, was für dich passt und stimmig ist.

Hier nun die Liste – die weit davon entfernt ist, vollständig zu sein und ganz wichtig: Du solltest natürlich auch nicht alles auf einmal beginnen. Das führt zu Überforderung und ist auch überhaupt nicht sinnvoll.

Besser ist es: Suche dir 1 bis 3 Ideen heraus und mache sie für die nächsten 21 Tage. Was sich als wirkungsvoll heraus stellt, behälst du bei (du hast dich nach diesen 21 Tagen sowieso schon dran gewöhnt). Was sich als ungeeignet heraus stellt, gibst du wieder auf. Doch Vorsicht – gib dir erst mal Zeit. Vielleicht fühlt es sich die ersten 5 Tage total doof an. Doch ab dem 6. Tag merkst du, hey, das ist ja echt gut… Das kann passieren.

Gewohnheiten, die sich lohnen. Für dich & dein Zuhause:

Morgens

  • Immer zur gleichen Zeit aufstehen.
  • Für ein angenehmes Weckgeräusch sorgen – wenn du dich mit deinem Smartphone wecken lässt, gibt es ja unendlich viele Möglichkeiten.
  • Eine Stunde früher aufstehen, um Zeit für dich zu haben.
  • Eine Morgenroutine etablieren (etwas Inspirierendes lesen, Meditation, beschäftige dich mit deinen Zielen und deinem Visionboard, warmes Zitronenwasser / Tee trinken, Yoga, joggen oder sonstige sportliche Aktivitäten…).

So, wie du den Tag beginnst – so wird er auch. Also sorge dafür, dass er schööön beginnt.

  • Schöne positive Gedanken denken.
  • Wische die Dusche trocken nach jeder Dusche – das hilft prima gegen Kalkflecken und du ersparst dir einiges an Schruberei.
  • Bett machen – das sieht ordentlicher aus und fühlt sich Abends viel besser an.
  • In die Klamotten schlüpfen, die du am Abend vorher bereit gelegt hast (oder vielleicht hast du sowieso eine Capsule Wardrobe oder die gleiche Angewohnheit, wie die oben genannten Herren, dann erübrigt sich das).
  • Frühstücken – am besten gesund und so, dass es dir Energie für den Tag gibt. Wie gut, dass du dir am Abend vorher schon alles parat gelegt hast.
  • Lüften und die frische Morgenluft herein lassen – zwei, drei tiefe Atemzüge nehmen.
  • Verlasse dein Zuhause so, dass du dich am Abend freust, wieder heim zu kommen – d.h. räume herumliegende Dinge weg, über die du Abends «stolpern» könntest.

Abends

  • Immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Finde heraus, was die optimale Schlafenszeit ist für dich und dann probiere, immer zu dieser Zeit ins Bett zu gehen. 
  • 5 – 10 Minuten aufräumen.
  • Klamotten für den nächsten Tag bereitlegen (ich kriege das nicht immer hin, doch wenn ich es schaffe, mich bereits am Abend vorher zu entscheiden, ist es eine enorme Erleichterung).
  • Spülmaschine beladen mit allem, was gespült werden muss und (falls voll) gleich noch laufen lassen.
  • Küchenspüle wienern, bis sie glänzt.
  • Den Frühstückstisch decken und alles bereit stellen, was du morgens brauchst.
  • Agenda für den nächsten Tag checken – welche Termine habe ich, wann muss ich wo sein?
  • TV und Social Media Detox mindestens eine Stunde bevor du ins Bett gehst.
  • Eine Tasse Tee trinken und tief durchatmen.
  • Mit dem Partner sprechen.
  • Ein inspirierendes Buch lesen.
  • Den Tag Revue passieren lassen und dir überlegen, was die drei schönsten Erlebnisse waren, die du heute hattest und für was du dankbar bist. Diese Gedanken dann ins Dankbarkeitstagebuch schreiben.
  • Kissen aufschütteln, Laken zurück schlagen, 10 Minuten Lüften.
  • Smartphone ausschalten oder in den Flugmodus gehen, wenn du das nicht sowieso schon gemacht hast.

Zwischendurch & immer wieder

  • Erinnere dich immer mal wieder daran, für was du gerade – jetzt in diesem Moment – dankbar bist.
  • Richte deinen Fokus auf die Dinge, die dir wichtig sind, auf die Dinge, die du liebst.
  • Lege deine Schlüssel immer an derselben Stelle ab – du ersparst dir jede Menge Suchen-Zeit.
  • Nimm dir jeden Tag Zeit für die Dinge, die deine Augen zum Strahlen und dein Herz zum Hüpfen bringen – auch wenn es nur 10 Minuten sind.
  • Lerne, nein zu sagen. Es ist okay, nicht immer für alle und alles da zu sein. 
  • Höre auf dein Bauchgefühl. Vielleicht flüstert es dir am Anfang noch etwas zu, doch mit der Zeit bekommt deine Intuition eine kräftigere Stimme und kann dich wunderbar unterstützen, bei allem, was du tust.
  • Plane Qualitäts-Zeit (also bewusst verbrachte gemeinsame Zeit) mit deinem Partner ein. Falls du gerade keinen hast, Qualitäts-Zeit mit guten Freunden ist ebenfalls etwas Wunderbares
  • Plane Qualitäts-Zeit mit dir selbst ein. Ganz wichtig: Trage dir diese Zeit als fixen Termin in deine Agenda ein. Mache dich selbst zu einer Priorität in deinem Leben.
  • Konzentriere dich für 1 Minute auf deinen Atem – probiere mal, in dieser Minute nur 4x ein- und auszuatmen. Wobei das Ausatmen doppelt so lange sein sollte, wie das Einatmen. Also: 1-2-3-4 Ein, kurz halten, 1-2-3-4-5-6-7-8 Aus, kurz halten… Und das Ganze dann noch 3x. Die meisten von uns atmen viel zu flach. Das tiefe Atmen entspannt und reduziert Stress.

Papierkram

  • Richte dir einen Posteingangskorb ein. Hier sammelst du deine Post bevor du sie weiter verarbeitest oder entsorgst.
  • Bezahle Rechnungen in einem regelmässigen Rhythmus, jedoch nicht immer jede einzeln. So sparst du eine ganze Menge Zeit und verlierst nicht den Überblick.

Essen & Trinken

  • Gewöhne dir an, dreimal am Tag zu essen. Am besten, immer zur ungefähr derselben Zeit. Schaue mal, wie sich dein Körper damit fühlt. Wenn du zwischendurch Hunger hast, beschränke dich auf zwei kleine Snacks zwischendurch. Dies hilft, Heisshungerattacken vorzubeugen.
  • Trinke viiiel – mindestens 2 Liter pro Tag, am besten Wasser, am allerbesten Wasser ohne Kohlensäure (Kaffee zählt nicht dazu und Alkohol natürlich auch nicht). In der kalten Jahreszeit schwöre ich auf warmes Wasser, da ich einen recht empfindlichen Magen habe. Und es hilft, wenn du dir eine Kanne mit Wasser oder Tee fühlst und sie neben dich stellst. So gewöhnst du dir an, mehr zu trinken, wie wenn du jedes Mal aufstehen musst, um wieder ein Glas zu füllen.
  • Gewöhne dir gesunde Essgewohnheiten an (weniger Fast Food, mehr Slow Food – weniger frittiert, viel Grün & Frisch, viel Regionales und Lokales…). Ich finde die Clean Eating Methode super. Vielleicht ist das ja auch was für dich. Auf eattrainlove.de gibt es super Tipps und tolle Rezepte dazu.

Fitness

  • Benutze für kurze (oder auch längere) Strecken deine Füsse oder das Fahrrad. So machst du quasi nebenbei ein kleines Fitnessprogramm.
  • Nimm die Treppe – auch wenn ein Lift vorhanden wäre.
  • Nutze jede Wartezeit für kleine Gymnastikübungen – zum Beispielen zum Anspannen und Entspannen einzelner Körperteile.
  • Tue täglich etwas für deine Fitness – wenn du nur ganz wenig Zeit hast: Hast du schon mal was vom 7 Minuten Programm gehört? Super Sache: und ich kann dir versprechen, du kommst ordentlich ins Schwitzen dabei.
  • Schaue, dass du täglich etwas Zeit an der frischen Luft verbringen kannst.

Selbstbewusstsein und Selbstliebe

  • Schreibe deine Erfolge in ein Erfolgstagebuch – und sei nicht zu bescheiden. Jeder kleine Erfolg zählt. Das summiert sich dann ordentlich zusammen.
  • Lächle dich im Spiegel an. 
  • Die Steigerung: Lächle dich im Spiegel an und mache dir ein schönes Kompliment – hört sich total einfach an, ist an manchen Tagen total schwierig. Stärkt jedoch ungemein die Selbstliebe und Selbstbewusstsein.
  • Schreibe deine Stärken auf – auch hier: Sei nicht zu bescheiden. Dinge, die du als selbstverständlich ansiehst, sind für andere manchmal ganz schwierig. Zum Beispiel: Du backst super leckere Muffins, nach denen sich immer alle die Finger lecken. Du kannst prima zuhören. Freunde schätzen dein Engagement und deine tollen Ideen, wenn es um gemeinsame Unternehmungen geht. Wenn du gar nicht weiter kommst, frage deinen Partner, Freunde, Kollegen. Lies dir diese Liste jeden Tag einmal durch und ergänze sie immer weiter. Ein kleiner Selbstbewusstseins-Booster.

Finanzielles

  • Erstelle eine Liste mit deinen täglichen Einnahmen und Ausgaben – ich mache das nun seit einigen Monaten und gebe mein Geld dadurch bewusster aus.
  • Überprüfe alle deine Versicherungen – brauchst du wirklich alle oder sind welche dabei, die du im jugendlichen Eifer abgeschlossen hast, die dir jedoch keinerlei Nutzen bringen. Prüfe, ob es möglich ist, sie zu kündigen.
  • Überprüfe deine monatlichen Abbuchungen – liest du die Zeitschriften, die du abonniert hast, wirklich alle. Oder landen sie auf einem meterhohen Stapel und werden irgendwann entsorgt? Spendest du regelmässig und wenn ja, findest du diese Unterstützung immer noch sinnvoll?

Freunde

  • Wer sind deine wirklichen Freunde? Also die, die du Nachts aus dem Bett klingeln kannst und die dich in Timbuktu abholen würden, wenn Not an der Frau ist? Mach es dir zur Gewohnheit, dich regelmässig bei diesen Freunden zu melden und lasse sie immer mal wieder wissen, wie glücklich du bist, sie in deinem Leben zu haben.

Wieso es sich auch mal lohnen kann, Gewohnheiten zu durchbrechen & auf den Kopf zu stellen, erfahre es hier.

Schlechte Gewohnheiten los werden. Wieso es manchmal so schwierig ist, eine schlechte Gewohnheit los zu werden und wie du es trotzdem schaffst, erfahre es hier.


Weitere Tipps für dich:


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Die 80 / 20 Regel für ein aufgeräumtes Zuhause mrs-happy.net
Sep 19

Mehr Ordnung in deinem Zuhause mit dem Pareto Prinzip

Das Pareto Prinzip oder auch 80 20 Regel genannt, besagt, dass 80 Prozent der Ergebnisse von 20 Prozent des Aufwands kommen.

Hääääääh?

Ja, genau so ist es. Und diese Regel lässt sich auf fast alles in deinem Leben anwenden.

Doch schauen wir uns das doch mal fürs Ausmisten, Entrümpeln und Ordnung schaffen an.

Dieser Regel zufolge würde das dann bedeuten, dass du dir 80 % deines Aufwands sparen kannst? Ja, und zwar dann, wenn du die richtigen 20 % tust.

Finde also heraus, welche 20 % deiner täglichen To Do’s, 80 % der Ergebnisse bringen. Und dann tue diese 20 % als Erstes. Das ist dann quasi die Pflicht. Die Kür, das i-Tüpfelchen, kannst du noch machen – brauchst du aber nicht mehr unbedingt.

Ist das nicht toll?

80 Prozent weniger Zeitaufwand

Als ich vom Pareto Prinzip vor vielen Jahren zum ersten Mal gehört habe, war es nur eine weitere Regel, die ich nicht so ganz verstanden habe. Kommt ja mal vor. Doch später, als sie mir wieder über den Weg gelaufen ist, konnte ich auf einmal sehr viel damit anfangen. Ich neige nämlich dazu, mich zu sehr in Details zu verzetteln. Mit dieser Regel im Kopf, passiert das heute viel seltener. Ich fokussiere mich viel schneller wieder – mache dann die Pflicht. Und die Kür nur noch, wenn ich es unbedingt will oder grade nix besseres zu tun habe.

Hinzu kommt immer auch die Frage: Ist es wirklich erstrebenswert, ein Zuhause zu haben, dass zu 100 % ordentlich, ausgemistet und entrümpelt ist?

Vermutlich nicht. Wir wollen ja nicht in einem sterilen Ausstellungsraum wohnen, sondern ein Zuhause haben, in dem wir uns wohlfühlen. Das kannst letztendlich nur du selbst entscheiden, wo deine Wohlfühlgrenze liegt.

Und wer definiert diese 100 % überhaupt?

Wahrscheinlich du selbst – mit deinen Ansprüchen, deinem Perfektionsanspruch und deinem Denken, wie etwas sein sollte. Manchmal natürlich auch Partner oder sonstige nähere und weitere Familienmitglieder.

Doch eines ist sicher – wenn du es perfekt haben willst, wirst du nie fertig werden. 

Lasse das Perfekte, nicht der Feind des Guten sein.

Gönne dir jetzt doch einfach mal eine Pause. Atme ganz tief durch. Lass mal folgende Worte ganz tief in dich hinein sickern: Ich bin gut genug. Es reicht aus, was ich tue.

Und dann geht’s mit neuer Motivation wieder weiter – Schritt für Schritt.

5 Tipps, wie du das Pareto Prinzip in dein Leben integrierst:

Lege für dich fest, wo deine Wohlfühlgrenze und wo deine Schmerzgrenze liegt? Sprich: Wieviel Ordnung, Sauberkeit oder Chaos tut dir gut (oder eben auch nicht).

  1. Erstelle einen Aufräum-/Putzplan, der dies widerspiegelt.
  2. Trage fixe Zeiten in deinen Kalender ein, an denen du dich genau darum kümmerst.
  3. Schaue, welche Handlungen die besten Resultate bringen (also die 80 %).
  4. Wenn du noch Zeit und Lust hast: Mach auch noch die 20 % (das i-Tüpfelchen) oder / und
  5. belohne dich selbst mit einer Mini-Auszeit.

Wie ist das bei dir – nutzt du das Pareto Prinzip für dich? Freue mich über deinen Kommentar.

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Pareto Prinzip - die richtigen Dinge tun
Leben entrümpeln in 5 Schritten
Aug 25

Leichter leben: Entrümple jetzt dein Leben in 5 einfachen Schritten

Leben entrümpeln in 5 einfachen Schritten

1. 1000 Mal berührt, 1000 Mal nicht verwendet

Kennst du das? Du hast Dinge in deiner Wohnung, die du zig mal abgestaubt, zig mal in der Hand gehabt hast, die immer mit umgezogen sind, von denen du dachtest, du würdest sie sicherlich irgendwann mal wieder benötigen, irgendwann mal wieder anziehen. Doch Fehlanzeige. Sie liegen seit eh und je im Schrank, in Kartons, stehen herum, nehmen kostbaren Platz weg.

Heute ist ein guter Tag, um diesen Dingen Lebewohl zu sagen

2. Das eine kommt, das andere geht.

Eine „einfache“ Möglichkeit, um die Dinge nicht zu vermehren ist, sobald du etwas Neues kaufst, wird etwas Altes entsorgt. Das hat häufig den Effekt, dass du dir sehr genau überlegst, ob du diese eine neue Sache auch wirklich brauchst.

3. Abschied nehmen von Dingen, die dich bremsen.

Vielleicht hast du das schon mal erlebt, dass sich in deiner Wohnung Dinge befinden, gegen die du ein ungutes Gefühl hegst. Du kannst es nicht so genau erklären, doch du hast immer einen komischen Klumpen im Magen oder ein unerklärliches Nerv-Gefühl, wenn du es in die Hand nimmst, benutzt oder anschaust.

4. Abschied nehmen von Dingen, die du irgendwie noch nicht loslassen willst oder kannst.

Manchmal gibt es Dinge, die irgendwie noch zu deinem Leben gehören, aber eigentlich auch ihren Dienst getan haben. Du schaust sie an und denkst, ich habe dich mal ganz doll gemocht, jetzt weiss ich nicht mehr so recht, was ich noch mit dir machen soll. Vielleicht sind das Briefe, die du von deiner früheren besten Freundin bekommen hast, Fotos von Urlauben, die längst vergangen sind oder Geschenke von Menschen, mit denen du dich heute nicht mehr triffst, Dekoartikel vom Urlaub vor zig Jahren… Je nachdem, wie rigoros du entrümpeln möchtest, hast du zwei Möglichkeiten:

  • Du nimmst dir einen schönen Karton, beschriftest ihn mit „Erinnerungen an Vergangenes“ und legst die ganzen Sachen hinein. Dann hast du alles an einem Ort und kannst ihn immer mal wieder öffnen, um Vergangenheitsluft zu schnuppern.
  • Mache ein Foto davon und speichere es ab im Ordner „Erinnerungen an Vergangenes“. So ist es immer noch bei dir, doch es nimmt keinen physischen Platz mehr weg. Wenn es digitale Erinnerungen sind – gehe die Dateien durch und behalte zwei, drei davon. Die restlichen Fotos löschst du oder ziehst sie runter von deiner Festplatte und speicherst sie auf einer CD ab. So kannst du die Erinnerung daran immer wieder mit einem Bild abrufen, hast jedoch dein Zuhause leichter gemacht.

5. Abschied nehmen von Dingen, die ein schmerzliches Gefühl auslösen.

Du verbindest sentimentale Gefühle (liebevolle Gedanken, Freude, ein Lachen) mit dem Gegenstand. Ein Duft, ein Musikstück, ein Gegenstand kann uns manchmal ruck-zuck in eine andere Zeit zurück versetzen. Vielleicht erinnert dich das Parfum Cool Water von Davidoff an deinen ersten Freund (das ist bei mir so), die Scorpions-CD an romantische Stunden mit einem Ex-Freund, die Muscheln an einen tollen Strandurlaub, die Postkarten, Geburtstagskarten und Weihnachtspost an liebe Menschen, die an dich gedacht haben, das Shirt, das du bei deinem ersten Konzert getragen hast… Wunderbar! Solange dir diese Erinnerungen gut tun, dich zum Lächeln bringen und zum Träumen verführen. Unbedingt behalten. Vielleicht nicht unbedingt auf der Kommode im Eingangsbereich, sondern eher in einer Kiste mit der Aufschrift „In Erinnerungen schwelgen“.  

Schmerzliche Gefühle (Trauer, Wut, Sorge, Kummer)

Das ist jetzt vielleicht der schwierigste Part – doch gleichzeitig auch der wichtigste und der, wenn du ihn geschafft hast, die grösste Befreiung bedeuten kann. Einige Dinge bereiten jedoch auch richtig gehende schmerzliche Gefühle (Trauer, Wut, Sorge, Kummer). Die Gläser hast du von einer früheren Freundin geschenkt bekommen, mit der du im Streit auseinander gegangen bist. Die Bluse hat dir ein Ex-Freund geschenkt, sie war sehr teuer, doch der Stoff kratzt und ausserdem musst du jedes Mal an ihn denken, wenn du sie siehst und dir steigen Tränen in die Augen, weil du ihn immer noch irgendwie vermisst. Dann unbedingt weg damit…

Alles, was dir nicht gut tut, wird gnadenlos aussortiert.

Egal wie teuer es war, egal wie gut es noch ist. Vielleicht kannst du jemand anderem eine Freude damit machen. Der Gegenstand ist ja nicht per se schlecht – es sind nur deine negativen Gefühle, die du damit verbindest. Und dein Ziel ist es ja, glücklich zu sein mit den Dingen, mit denen du dich umgibst. So passt du nach und nach dein Zuhause an dein Leben an.

Wie sieht das bei dir aus? Findest du auch, dass es diese Aufräum-Aktionen „Mein Leben entrümpeln“ immer mal wieder braucht, weil sich dann viele Dinge klären? Berichte darüber in den Kommentaren.


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