Category Archives for "Räume für mehr Glücksmomente"

Yin und Yang
Apr 09

Bringe mehr Harmonie in dein Zuhause mit Yin und Yang

Sicherlich hast du das Yin und Yang Symbol schon häufiger gesehen. Und dich vielleicht auch das eine oder andere Mal gefragt, was es damit auf sich hat. Und natürlich kommen wir – wenn wir über Feng Shui sprechen – auch nicht an Yin und Yang vorbei.

Yin und Yang drücken zwei entgegen gesetzte Energien aus und doch gehören sie ganz eng zusammen. Denn es ist immer so, dass Yin Yang braucht und Yang Yin. Das eine ohne das andere führt zu einem Ungleichgewicht. Du erkennst das auch am Symbol selbst – im Yang ist der schwarze Yin Punkt und im Yin der weisse Yang Punkt.

Es ist also niemals eine Einteilung in gut oder böse, schlecht oder besser, sondern es geht immer um die Balance und um die Qualität, die du gerade brauchst oder die ein Raum braucht.

Wenn wir in Farben denken, dann ist Yin schwarz und Yang ist weiss. Yin steht für das Weibliche und Yang für das Männliche. Yin steht für den Mond und die Nacht und Yang für die Sonne und den Tag. Yin ist das passive, ruhige und Yang das aktive, bewegte Element. Yin ist kalt, Yang ist heiss. Yin ist weich, Yang ist hart. Yin ist schwer, Yang ist leicht. Yin ist niedrig, Yang ist hoch. Yin ist matt, Yang ist glänzend. Yin ist absteigend, Yang ist aufsteigend.

Wieso die Balance zwischen Yin und Yang so wichtig für dich & dein Zuhause ist und wie du es für dich nutzen kannst, um ein Wohlfühlzuhause zu schaffen – das alles erfährst du hier.

Grundsätzlich leben die meisten von uns in einer sehr Yang-lastigen Welt. Wir sind ständig auf allen Kanälen erreichbar, jeder und alles ist (gefühlt zumindest) immer erreichbar, wir sind aktiv und tun ständig irgend etwas. Die Yin-Qualitäten, wie Ruhe, Rückzug, Sanftheit und einfach mal sein können, kommen häufig zu kurz.

Ich gebe dir mal ein paar Beispiele, wie wichtig die Balance auch im Alltag ist:

  • Mit lieben Menschen in Kontakt sein, die neuen Medien aktiv nutzen, ist eine wunderbare Sache. 24/7 präsent zu sein, ständig ein Kribbeln in den Fingern zu verspüren, wenn das Handy mal ausser Reichweite ist, bringt Anspannung und Unruhe mit sich.
  • Gemütlich einen guten Film geniessen, ist super für Herz und Seele. Unkontrollierte Dauerberieselung auf allen Kanälen, führt zu Unruhe und manchmal auch zu Aggressivität.
  • Regelmässige Bewegung ist super für deinen Körper. Zu viel Bewegung (exzessive Trainingsphasen) und zu wenig Bewegung (das Couch-Potato Syndrom) schadet deinem Körper.
  • Ab und zu ein Stück Schokolade macht glücklich. Jeden Tag zwei Tafeln Schokolade macht dick & träge.
  • Ein kurzes Sonnenbad täglich tut unserem Körper, unserer Seele und unserer Haut gut, macht glücklich. Mehrstündige Sonnenbäder in der prallen Sonne, schaden der Haut.
  • Wenn du deine Arbeit mit Freude und Begeisterung erledigst, nimmst du auch stressigere Phasen nicht als Belastung wahr, sondern als positiven Stress (Eu-Stress), wenn du hingegen jeden Tag 12 Stunden knüppelst und dich unter Druck setzt ist das negativer Stress (Di-Stress), der auf Dauer krank macht.
  • Ein Gläschen Wein zu einem leckeren Abendessen ist ein Genuss. Eine ganze Flasche jeden Abend tut deinem Körper nicht gut.

So wie in unserem Leben, geht es auch im Zuhause darum einen Ausgleich zu schaffen und ein Gleichgewicht herzustellen.

Als wir vor einigen Jahren in einem sehr modernen Neubau gewohnt haben, hatte ich zu Anfang das Gefühl, einfach nicht mehr zur Ruhe zu kommen. Bodentiefe Fenster, viel Metall, viel Helligkeit, sehr grosse und offene Räume, viel Grösse & Weite. Wunderschön anzuschauen, doch sehr kühl und aktiv vom Gefühl her. Ganz viel Yang halt. Ich habe erst angefangen, mich richtig wohl zu fühlen, als wir Vorhänge aufgehängt, im Wohnzimmer einen grösseren Teppich ausgelegt und jeweils eine Wand in fast jedem Raum in einer passenden Farbe gestrichen hatten. Das hat dann für mich zu einem wohligen Yin Gefühl geführt und enorm zur Wohlfühlatmosphäre beigetragen.

Interessanterweise sind wir danach in das komplette Gegenteil umgezogen. In ein kleines Fachwerk-Haus mit nicht allzu hohen Decken, Sichtbalken, kleinen Fenstern. Sehr gemütlich, sehr kuschelig, sehr yin-ig. Hier war es wiederum wichtig, ein paar Yang-Elemente einzubringen, weil wir ansonsten wohl gar nicht mehr aktiv gewesen wären. So haben wir den grössten Teil der Wände weiss gestrichen bzw. in einem hellen Sonnengelb. Wir haben zwei, drei USM-Möbel (viel Metall) gekauft und aufgestellt und sparsam dekoriert. Die Wirkung war wunderbar – ich habe mich in diesem Häuschen so wohl gefühlt, wie bisher noch in keinem Zuhause. Wieso wir dann irgendwann trotzdem ausgezogen sind, ist nochmals eine ganz andere Story, die ich mal zu einem anderen Zeitpunkt erzähle.

Tipps für einen Ausgleich von Yin und Yang in deinem Zuhause

Aktiv oder passiv – wie nutzt du den Raum?

Welche Energie vorherrschen soll, ist abhängig davon, wie du den Raum nutzen möchtest. Bist du darin eher aktiv oder eher passiv. Ist es ein Schlafzimmer, dem beruhigende Yin-Energie gut tut oder ein Esszimmer, in dem wir uns zum aktiven Austausch treffen und in dem wir deshalb mehr Yang-Qualität haben wollen. Auch im Arbeitszimmer und der Küche ist ein etwas höherer Yang-Anteil von Vorteil. Im Badezimmer wird hingegen die Yin Energie überwiegen, da du dich hier sicherlich eher entspannen möchtest und es natürlich ein sehr intimer Raum ist.

Idealerweise ist jedoch immer beides vorhanden, in unterschiedlicher Gewichtung. 

Happy Tipp: Überlege dir, wie du die einzelnen Zimmer in deinem Zuhause nutzen möchtest. Und dann überlege dir, wie du gezielt mehr Ruhe oder mehr Aktivität hinein bringen kannst.

Aktiv oder passiv – was brauchst du gerade?

Wie ist deine Lebenssituation momentan – was brauchst du gerade? Soll es eher ruhig und kuschelig sein, weil es gerade Winter ist und du dir einen kleinen Rückzug gönnen möchtest. Oder soll es eher aktiv und bewegt sein, weil du gerade auf einen Marathon trainierst oder eine Weiterbildung abschliesst. Hole dir Unterstützung von deinem Zuhause. Und sorge dafür, dass du dort die Energie bekommst, die dir gerade gut tut. Das heisst nicht, dass du dein Zuhause komplett auf den Kopf stellen musst, oft genügen ein paar Handgriffe und ein bisschen Umdekorieren.

Es kann sehr gut sein, dass du, wenn du in einem sehr Yin-lastigen Zuhause wohnst, eher träge und als Couch-Potato unterwegs bist. Oder wenn es sehr Yang-lastig ist, dass du einfach nicht zur Ruhe kommst und dich immer gestresst und getrieben fühlst. Finde hier dein persönliches Gleichgewicht.

Happy Tipp: Fange mit einem einzigen Zimmer an und bringe dort mehr Yin oder Yang hinein – je nachdem, was du gerade brauchst.

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Leuchtend oder gedeckt, weiss oder bunt – Farben machen einen grossen Unterschied

Denke nur mal an die Signalfarbe Rot und dann stelle dir vor, dass dein Schlafzimmer in einem quietschigen Rot gestrichen ist. Na ja, vielleicht tut es der feurigen Liebesenergie erst mal gut – doch das könnte auch sehr schnell sehr anstrengend werden und es kann sein, dass du dann viele durchwachte Nächte hast.

Wenn du dir hingegen vorstellst, dass dein Schlafzimmer in einem ruhigen Beige- oder gedeckten Blau-Ton gestrichen ist, entspannst du dich sicherlich sehr schnell und kannst die Ruhe geniessen.

Grundsätzlich kann es sehr schön sein, in einzelnen Räumen Farbakzente zu setzen – vielleicht ist es eine frühlingsgrüne Wand in der Küche oder ein Vorhang in einer Farbe, die dir gut gefällt. Doch überlege auch hier immer, wie aktiv oder passiv wird dieser Raum genutzt und dann nutze die Kraft der Farben genau dafür. Auch hier gilt wieder: Weniger ist mehr.

Happy Tipp: Du musst nicht gleich die Wände streichen, wenn du mehr Farbe in dein Zuhause bringen willst. Du könntest zum Beispiel auch mit einem Bild, einer Decke, einem Teppich, Vorhängen, Deko-Artikeln … anfangen. Und dann schau mal, wie es dir gefällt und was sich für dich verändert.

Warm oder kalt – Materialien wirken

Sicherlich bist du schon mal in einen Raum gekommen und hast gefröstelt, obwohl es nicht kalt darin war. Dies kann an kühl wirkenden Materialien liegen. So wirken zum Beispiel grosse bodentiefe Fensterflächen, Fliesenboden, Chrom und Stahl auf den ersten Blick stylisch, auf den zweiten Blick kühl. Auch wenn das Attribut kalt Yin zugeordnet wird, ist es trotzdem Yang-lastig, da es in diesem Fall um die Wirkung geht. Andererseits kann es passieren, dass du in einem dunklen Raum mit vielen schweren Holzmöbeln, grossen Teppichen oder Teppichboden und schweren Vorhängen Beklemmungen bekommst. Hier ist dann eindeutig zu viel Yin am Werk. Besser ist es auch hier wieder, eine Balance zu finden. So kann die Yang-Qualität durch dicke Vorhänge an den Fenstern und einem schönen Teppich auf dem Boden gemildert werden. Mehr Yin hält Einzug. Oder leichte Vorhänge, helle Wandfarben und das eine oder andere Möbelstück aus leichtem Metall oder Kunststoff bringt Yang-Qualität und mindert das Yin.

Eckig oder rund - Formen wirken auch

Ebenso wie Materialien, werden auch Formen Yin und Yang zugeordnet. Alles, was oval, rund, quadratisch oder waagrecht ist, hat Yin Qualität. Alles, was eckig, spitz oder senkrecht stehend ist, hat Yang Qualität.

Gegensätze ziehen sich an – und sorgen für eine lebendige Atmosphäre.

Richte dein Zuhause so ein, dass du dich rundum wohlfühlst

  • Je mehr beide Energien, also Yin und Yang, in deinem Zuhause am Werke sind, umso wohler wirst du dich vermutlich fühlen.  Immer abhängig davon, für welche Zwecke du den Raum nutzt. Einem hypermodernen Neubau mit viel Glas und Sonnenlicht tut es häufig gut, wenn es auch ein paar schwere Möbelstücke gibt, ein paar gedecktere Farben und Rückzugsmöglichkeiten geschaffen werden. Oder anders ausgedrückt: Das passive Yin steht für runde, ovale oder quadratische Formen, für eine gedämpfte Beleuchtung (zum Beispiel Kerzenlicht), gedeckte Farben und ruhige Muster. Das aktive Yang steht für spitze, nach oben strebende Formen, eine helle Beleuchtung, leuchtende, klare Farben und lebendige Muster.
  • Alles entwickelt und alles verändert sich. Nimm diese Veränderung mit und auf in deinem Zuhause.  Das heisst, passe dein Zuhause deinem Lebensstil und deinen Zielen an. So kann es dich besser unterstützen.
  • Setze eher auf Qualität, als auf Quantität bei der Wahl deiner Einrichtungsgegenstände. Du möchtest ja schliesslich lange Freude daran haben.
  • Weniger ist mehr. Setze lieber weniger Dinge in Szene und lass Dinge gehen, die du weder schön noch nützlich findest.
  • Gib deinen Lieblingsdingen einen prominenten Platz. So gibst du ihnen die Bedeutung, die ihnen zusteht und du kannst dich besser daran erfreuen.
  • Arrangiere Deko-Artikel so, dass sie wirken können. Eine ungerade Zahl wirkt immer harmonischer, als eine gerade Zahl. Also drei oder fünf Rosen in einer Vase arrangiert. Fünf oder sieben Kerzen auf einem Tablett. Am besten in unterschiedlichen Höhen. Das wirkt spannend und lenkt den Blick.
  • Finde den roten Faden, der sich durch dein Zuhause zieht. Betrachte die einzelnen Räume nicht isoliert, sondern als Gesamtkunstwerk. Und zwar als Kunstwerk, das da ist, um dich zu erfreuen, dich zu unterstützen und dir Energie zu schenken.
  • Und am allerwichtigsten: Finde deinen persönlichen Stil. Nicht jeder neue Einrichtungstrend ist für dich und dein Zuhause gemacht. Letztendlich ist es viel wichtiger, dass du dich in deinem Zuhause wohlfühlst und dass es deine Persönlichkeit widerspiegelt.

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Yin und Yang fürs Wohlfühlzuhause
Glücksmomente sammeln - was du vom Wandern für den Alltag lernen kannst
Apr 02

Was du vom Wandern für dein Alltagsglück lernen kannst

Wandern lüftet meinen Kopf, entspannt meinen Körper und klärt meinen Blick – das ist das Schöne daran. Regelmässig überschreite ich meine Komfortzone – das ist das Anstrengende daran. Ich kann gar nicht zählen, wie häufig ich schon gesagt habe, dass ich auf keinen Berg mehr steigen werde, wie oft ich vor mich hingeflucht habe, während ich einen Fuss vor den anderen gesetzt habe – manchmal war es zu anstrengend, manchmal zu steil, manchmal zu schlechtes Wetter, manchmal war ich erschöpft und manchmal hatte ich einfach keine Lust.

Doch jedes Mal, wenn ich dann trotzdem weiter gegangen bin und ich meinen inneren Schweinehund so weit gezähmt hatte, dass er zu meinem Buddy wurde, wurde ich mit grandiosen Ausblicken und Glücksmomenten belohnt.

So ist es doch auch häufig im Alltag. Wir kämpfen und ringen mit unserem inneren Schweinehund, rennen durch den Tag und sind abends erschöpft. Haben jedoch gleichzeitig das Gefühl, nicht wirklich etwas Sinnvolles getan zu haben, schieben To Do’s auf und tun Dinge nicht, obwohl wir wissen, dass wir sie tun sollten… Dummerweise sind sie nämlich am nächsten Tag immer noch da.

Der Schweinehund wird von Tag zu Tag grösser, weil er einfach nicht im Zaum gehalten werden kann.

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Wieso das Gipfelglück beim Wandern & dein Alltagsglück viel stärker miteinander zusammenhängen, als du vielleicht denkst

Was das Wandern mit deinem Alltag zu tun hat & wie du deinen inneren Schweinehund zum Best Buddy machst, hier ein paar Inspirationen für mehr Alltagsglück:

  1. Suche dir deinen Gipfel aus. Schaue auf der Karte, welchen Gipfel du erreichen möchtest.  Welche Aussicht möchtest du geniessen? Welche Tour möchtest du laufen? Und dann plane die Route dorthin. Was beim Wandern so selbstverständlich erscheint, sollte es auch im Alltag und bei unseren Zielen sein. Alltagsglück-Tipp: Ohne Ziel weisst du nicht, wo es hingehen soll. Und sich im Kreis zu drehen oder die immer gleichen Wege zu laufen, ist auf Dauer nicht sehr erfüllend und wird langweilig. Frage dich deshalb: Was möchtest du erreichen? Welche kleinen und grossen Herzensziele hast du?
  2. Packe deinen Rucksack sorgfältig. Überlege dir gut, welche Dinge du auf deiner Wanderung brauchst und was du mitnehmen möchtest. Was kannst du mitnehmen, ohne dass der Rucksack zu schwer wird? Du weisst ja, du musst ihn auf der ganzen Tour schleppen und ein, zwei Kilo hin oder her machen einen grossen Unterschied. Überlege gut, was du wirklich brauchst und nimm genau das mit. Eine gute Ausrüstung erleichtert den Trip. Doch das wichtigste daran bist du, dein Mut und dein Selbstvertrauen. Alltagsglück-Tipp: Auch im Alltag beschweren wir uns oft unnötig mit Gedanken und Dingen, die nicht nützlich sind. Auch hier schleppen wir manchmal schwer an Unnötigem. Frage dich deshalb immer wieder: Was ist wirklich nötig - und was ist nur unnötiger Ballast?
  3. Fange langsam an zu gehen. Beim Wandern zählt jeder einzelne Schritt. Und jeder einzelne Schritt bringt dich dem Gipfel um einen Schritt näher. Als kleine Spielerei liebe ich es, meine Schritte zu tracken, das motiviert mich ungemein und ich freue mich dann über die vielen, vielen Schritte, die im Laufe einer Wanderung zusammen kommen. Alltagsglück-Tipp: Auch im Alltag gilt, wenn du  nicht einfach mal anfängst zu gehen, kommst du nirgendwo an. Weder auf dem Gipfel, noch ans Ende deiner To Do Liste, noch bei deinen Zielen. Gehe jetzt gleich einen ersten kleinen Schritt, bei einer Sache, die du erreichen oder erledigen möchtest.
  4. Finde dein eigenes Tempo. Auch wenn du langsamer bist als deine Mitwanderer. Lass dich nicht beirren und finde deine eigene Geschwindigkeit. Nur so hälst du die gesamte Strecke gut durch. Alltagsglück-Tipp: Auch im Alltag gilt, es ist wichtig, dass du die Dinge in deinem eigenen Tempo angehst. Wenn andere dir sagen, du solltest dieses oder jenes langsamer oder schneller tun - prüfe für dich, ob es auch wirklich passt. Und falls nein, tue es in deinem Tempo. 
  5. Gönne dir Pausen. Bei einer Wanderung geht es ja nicht darum, sich zu hetzen und letztendlich ist der Gipfel zwar das grosse Ziel, doch der Weg dorthin zählt mindestens genauso. Bleibe immer mal wieder stehen und geniesse die Aussicht und die schönen Rastplätze. Alltagsglück-Tipp: Ich kenne das nur allzu gut. Ein Stimmchen im Ohr sagt immer wieder: Pausen halten auf. Pausen bringen nix. Pausen sind was für Faule. Doch das Gegenteil ist der Fall. In einer Pause sammelst du Kräfte für die nächste Etappe. Du kannst wieder auftanken. Gönne dir deshalb regelmässige Pausen.
  6. Sei achtsam, sorge gut für dich. Zu den Pausen gehört auch eine kräftige Brotzeit und genügend Wasser, um den Körper bei Laune zu halten und die Energiezufuhr zu sichern. Ebenso wichtig ist es, dass du die passenden Klamotten dabei hast, für Sonnen- oder Regenschutz sorgst und einfach auf dich und deine Bedürfnisse achtest. Alltagsglück-Tipp: Vielleicht kennst du das auch im Alltag ... Du denkst an alle und alles und vernachlässigst dabei den wichtigsten Menschen: Dich selbst. Nicht umsonst, muss man in einem Flugzeug zuerst sich selbst sichern, bevor man andere Mitreisende unterstützt. Schaue heute mal zuallererst nach deinen Bedürfnissen und sorge gut für dich. Selbstfürsorge ist überhaupt nicht egoistisch.
  7. Starker Wind? Regenschauer? Kälteeinbruch? Nicht schön. Doch in den Bergen schlägt das Wetter häufig schnell mal um. Und auch wenn dir der Wind mal stärker entgegen bläst, geh unbeirrt weiter. Das Wetter wird sich wieder ändern und mit passender Ausrüstung ist es gleich weniger schlimm. Falls es wirklich mal sehr unangenehm wird, suche dir einen Unterschlupf und warte ab, bis es sich bessert. Alltagsglück-Tipp: Ja, auch im Alltag schlagen uns öfter mal harsche Winde entgegen, unfreundliche Zeitgenossen bellen uns an oder wollen das Unmögliche.  Lass dich davon nicht zu sehr beirren. Gehe einfach trotzdem weiter oder suche dir einen kuscheligen Unterschlupf, um mal tief durchzuatmen. Hier hilft es sehr, nicht immer alles persönlich zu nehmen. Vielleicht hatte der andere einen schlechten Tag. Lass dir nicht von einem Schlecht-Wetter-Morgen den ganzen Tag vermiesen, sondern mache einen Schön-Wetter-Nachmittag daraus.
  8. Manche Gipfel muss man sich hart erkämpfen. Manche Gipfel fordern so viel, dass du zwischendurch denkst: Ich kehre jetzt um. Doch sei dir sicher, du schaffst mehr, als du denkst. Immer. Manchmal geht es leicht und schnell und manchmal ist es mühsam und kräftezehrend. Und manchmal geht es nur darum, einen Schritt vor den anderen zu setzen und nicht aufzugeben. Und zwar solange bis du tatsächlich auf dem Gipfel stehst. Alltagsglück-Tipp: Manche Ziele sind so kräftezehrend, dass man sich am liebsten ein neues Ziel suchen würde, das weniger anstrengend ist. Doch hier gilt: Wenn es dich herausfordert und dein Herz trotzdem laut JA ruft, dann ist dein Herzens-Ziel, an dem du unbedingt dran bleiben solltest. Du schaffst immer mehr, als du denkst.
  9. Du siehst den Gipfel nicht immer. Die ganze Zeit hatte man den Gipfel im Blick und plötzlich ist er weg. Wie verschwunden. Und doch muss man manchmal nur um die nächste Biegung laufen, um ihn wieder zu sehen. Alltagsglück-Tipp: Auch bei unseren Zielen haben wir den Ziel-Gipfel nicht immer im Blick. Doch wie schade wäre es, einfach aufzuhören - obwohl der Gipfel vielleicht nur noch wenige Schritte entfernt ist. Wenn du fühlst, dass es dein Ziel wert ist: Bleibe dran, die (ersten und die) letzten Meter sind immer die härtesten.
  10. Schaue ab und an mal zurück. Kennst du dieses wunderbare Gefühl, auf einer Wanderung mal kurz zurück zu schauen und zu sehen, wieviel Strecke du innerhalb kürzester Zeit zurück gelegt hast? Ich liebe diesen Blick und er motiviert mich ungemein. Sehe ich so doch, wie gut ich vorwärts komme, obwohl es nicht immer so erscheint. Alltagsglück-Tipp: Auch in deinem Alltag lohnt es sich, immer mal wieder kurz innezuhalten und dir klar zu machen, was du schon alles wunderbares erreicht und geleistet hast. Das ist nicht selbstverständlich. Lobe dich dafür. Gib dir liebevolle Anerkennung für die vielen, vielen Schritte die du gemacht hast.  
  11. Mache kleine, achtsame Schritte – ansonsten rutscht und stolpert man über kleine Steine, über die man eigentlich locker hinweg steigen könnte. Manche Wanderwege sind so steinig, so geröllig oder so rutschig, dass ein kleiner Fehltritt unangenehme Folgen hat. Kleine, achtsame Schritte helfen, auf dem Weg zu bleiben und sicher oben anzukommen. Und nicht jeder Stein, der im Weg liegt, behindert deinen Weg. Manche Steine (Steinmännchen) weisen dir den richtigen Weg. Alltagsglück-Tipp: Auch im Alltag ist nicht jeder Weg asphaltiert. Schaue deshalb auch hier auf deinen Weg. Manchmal helfen im Weg liegende Steine, auf dem richtigen Weg zu bleiben.
  12. Verzettle dich nicht in Details, doch achte auf Details. Halte deinen Blick auf das gesamte Panorama gerichtet, um den Überblick zu behalten. Und achte auf die kleinen Details, wie die Steinmännchen-Wegmarkierung oder die schöne Blüte am Wegesrand. Alltagsglück-Tipp: Dies kann manchmal zu einem echten Balance-Akt ausarten. Das grosse Ziel im Blick zu behalten, sich nicht zu verzetteln und das tägliche Alltagsglück zu geniessen. Puh ... Tief durchatmen hilft hier, wie eigentlich überall im Leben. Und auch, wenn du damit anfängst, dich täglich neu zu fokussieren und immer wieder zu schauen, was wirklich wichtig für dich ist, so dass du dich mit den richtigen Details beschäftigst.
  13. Manchmal muss man auch wieder ein Stück zurück gehen, um vorwärts zu kommen. Ich mag Rundwanderwege lieber, doch manchmal geht es nicht anders und man muss zumindest ein Teilstück wieder zurück gehen. Wundersamerweise eröffnet das ganz neue Ausblicke, die man auf dem Hinweg noch nicht gesehen hat oder sehen konnte. Es ist dann kein Zurück-Gehen, sondern eher ein Neu-Entdecken. Alltagsglück-Tipp: Ja, auch der Alltag hält die eine oder andere Extra-Schleife für uns bereit. Wie überall haben wir mehrere Alternativen, damit umzugehen. Nerve dich darüber, dass es scheinbar stockt oder rückwärts geht oder freue dich darüber, was du noch so alles lernen und entdecken kannst. Du entscheidest.

Wie ist das bei dir - welche Gipfel möchtest du noch erreichen? Was lernst du von deinen sportlichen Aktivitäten für den Alltag? Freue mich auf deinen Kommentar.

Wenn du Lust auf weitere Inspirationen und Glücksmomente zum Thema Reiseglück und Alltagsglück hast, dann schau mal hier rein.


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Glücksmomente: Was ich vom Reisen für Zuhause lerne
Mrz 23

Was ich vom Reisen für Zuhause lerne

Bei Mrs Happy geht es ja eigentlich ums aufgeräumte Zuhause & leichtere Leben und wie man sich in den eigenen 4Wänden so richtig wohlfühlt. Doch da es nicht nur im eigenen Zuhause Wohlfühlplätze gibt und ich ein Reise-Junkie bin, erzähle ich dir heute ein bisschen was von der Isla Bonita und was man auf Reisen so alles lernen kann übers Entspannen, Loslassen,  & Glücksmomente sammeln.

Vom Glück des Reisens: So sammelst du jede Menge Glücksmomente während du die Welt entdeckst

Was ich von der kleinen Kanareninsel La Palma für meinen Alltag und mein Zuhause gelernt habe:

Einfach mal einen Gang zurück schalten - das Leben entspannen & entschleunigen

Wenn du denkst, also langsamer geht es jetzt wirklich nicht – dann geht es doch noch langsamer. Das Inselleben ist irgendwie entschleunigend. Die Menschen reden öfter miteinander, wenn sie sich auf der Strasse oder im Geschäft begegnen. An der Supermarktkasse wartet man ein bisschen länger, weil die Kassiererin erst noch ihr Schwätzchen beendet oder etwas fertig macht. Wenn jemand einparkt und ein Minütchen länger braucht, drückt man nicht auf die Hupe, sondern wartet einfach und schaut interessiert zu (was mich persönlich ja völlig verrückt machen würde). Und auch die Internetverbindung ist nicht immer so flux, wie ich das von Zuhause gewohnt bin. Das heisst jetzt übrigens nicht, dass nichts gemacht wird – es heisst einfach nur, dass man einen Gang zurück schaltet und nicht mit Scheuklappen durchs Leben und an den anderen Menschen vorbei rennt. Und ja, auch mal gar nix tun gehört dazu. Einfach nur da zu sein, ganz präsent zu sein im Hier und Jetzt. Was so einfach sein sollte, fällt manchmal so schwer. Auch das ist Entschleunigung in seiner besten Form.

Als ich mich nach einigen Tagen darauf einlassen konnte, war es ein wunderbares Gefühl – ich hoffe, ich kann es in meinen Alltag hinüber ziehen. Zumindestens für eine Weile.

Happy Tipp: Versuche, in deinen Alltag mehr Pausen einzubauen. Ruhe-Inseln zu schaffen, in denen du einfach mal nur für dich bist. Schalte immer mal wieder einen Gang zurück – und blocke dir Termine in deinem Kalender für genau solche Zeiten. Falls du dir nicht bewusst Zeit zum Entschleunigen und Entspannen nimmst, übernimmt das Alltags-Gehetze die Führung. Und falls du jetzt denkst: Das ist doch verlorene Zeit. Nein, ist es nicht. Es ist wichtige Ich-Zeit, die dich besser durch den Alltag kommen lässt, dir Energie und gute Laune gibt. Probiere es einfach mal aus – und entscheide dann.

Vorausschauend fahren und präsent sein - für eine sichere Fahrt muss man die nächste Kurve im Auge behalten

Die Nebenstrassen auf der Insel sind schmal, teilweise sehr schmal. Dazu noch steil und kurvig. Auch das sehr. Die Wege dauern hier halt einfach etwas länger. Um den Überblick nicht zu verlieren, muss man sowohl bis zur und um die Kurve herum schauen und trotzdem den gegenwärtigen Standort nicht aus den Augen verlieren. Es könnte ja etwas auf der Strasse liegen, dass man besser umfahren sollte und wenn man die nächste Kurve nicht im Blick hat, könnte es sein, dass man sie nicht richtig erwischt und über den nächsten Felsvorsprung fährt.

Wie häufig passiert es im Alltag, dass wir unsere Träume & Wünsche aus den Augen verlieren? Zuviel Ablenkung, zuviel Gerenne, zuviel Stress… Und gleichzeitig sind wir aber auch nicht wirklich im Hier & Jetzt, sondern eiern irgendwo zwischen To Do X und To Do Z herum und fragen uns am Abend, was wir denn eigentlich gemacht haben. 

Happy Tipp: Träume täglich von deinen Wünschen & arbeite täglich an deinen Ziele. Hier kann dich ein Vision Board übrigens wunderbar unterstützen. Etwas, dass du immer vor Augen hast, kann nicht einfach im Nirwana verschwinden oder über die Klippen springen.

Wenn es runter geht, geht es auch wieder hoch - Höhen und Tiefen sind etwas völlig Normales

Zwischen Meereshöhe und 2500 Meter ist alles vorhanden. So klein La Palma ist, so viele Höhen und Tiefen hat das Inselchen. Es geht von Meereshöhe hinauf auf 2.500 Meter, dem höchsten Berg der Insel, dem Roque de los Muchachos. So kann es durchaus passieren, dass man an einem Tag mehrere Hundert Meter hoch fährt, nur um von dort wieder mehrere Hundert Meter ab- und dann wieder aufzusteigen.

Wäre es nicht grandios, wenn man auch das Leben so sehen könnte? Es geht immer mal wieder bergab – das bedeutet jedoch nicht, dass etwas schief läuft, sondern eher, dass man «Anlauf» nimmt für die nächste Steigung, die schon hinter der nächsten Kurve wartet. Auf’s und Ab’s sind plötzlich völlig normal und gehören mit zum Leben dazu. Kein Grund zum Verzweifeln und die Haare raufen. Auf einen Down-Tag folgt garantiert wieder ein Up-Tag.

Happy Tipp: Lasse dich mal für eine gewisse Zeit auf die Ups & Downs in deinem Leben ein. Bewerte sie nicht als gut oder schlecht, sondern einfach als das was sie sind: das pure Leben.

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Sonne, Wolken, Nebel, Regen - alles ist möglich, alles verändert sich

Eine Wanderung hat mich erst völlig aus dem Gleichgewicht gebracht & mich dann richtig glücklich gemacht. Das war eine der Star-Routen der Insel, die Ruta de los Volcanes. Wir sind bei eher kühlen Temperaturen mit leichtem Wind gestartet, im Laufe der nächsten 2 Stunden hat sich der Wind (gefühlt) zu einem Orkan entwickelt, die Wolken haben Sky Runner gespielt und sind so schnell vorbei gezogen, wie ich das bei uns noch nie erlebt habe. Ich habe mit mir und dem Berg gekämpft, das Wetter, die Wanderung und das Leben verflucht ... Und plötzlich war der Wind weg und der pure Sonnenschein wieder da. Dies alles innerhalb von nicht mal 3 Stunden.

Zwischendurch wollte ich unbedingt umdrehen – Mr Happy hat sich jedoch geweigert und mich quasi zum Weitergehen gezwungen (wer will schon alleine zurück laufen und alleine beim Auto warten, wenn ein Orkan tobt). Am Ende war ich ihm dankbar, dass wir weiter gelaufen sind.

Lass deine Erwartungen los, wie es sein sollte oder sein müsste & lasse dich auf das ein, was ist.

Puhhh, echt schwierig, das zu beherzigen.

Doch innerhalb eines Tages ist einfach alles möglich – von Sonne über Schleierwölkchen, hin zu starkem Wind und dicken, fetten Wolken, Regentröpfchen und Platschregen. Alles geht vorüber, alles verändert sich. Und das oft in einem solch rasanten Wechsel, das man – kaum hat man die Wind- oder Regenjacke angezogen – sie schon wieder ausziehen kann, weil die Sonne scheint und es sehr warm wird.

Wieviel einfacher kann der Alltag doch sein, wenn wir uns genau auf dieses Spielchen einlassen. Den Moment nehmen, wie er ist, Erwartungen loslassen. Nicht motzen, weil es regnet oder sich nerven, weil es zu windig ist. Sondern einfach mit gehen und daran denken, nichts ist für immer.

Happy Tipp: Lasse dich auf jeden einzelnen Moment deines Lebens ein und lasse deine Erwartungen los. Lass dir nicht die Tageslaune verderben, wenn der Morgen mal nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Oder wenn Murphys Law vollends zuschlägt und etwas so richtig schief läuft. Denn du kannst dir sicher sein: Auch das geht vorüber. Du stehst bald wieder auf der Sunny Side of Life.

Nicht ist selbstverständlich und Dankbarkeit ist der Schlüssel zu vielen kleinen Glücksmomenten

Reisen erdet mich und macht mir immer wieder klar, wie gut es mir doch geht. Dinge, die ich für selbstverständlich halte, sind es plötzlich nicht mehr. Natürlich ist dies auf La Palma nicht so ausgeprägt, wie in anderen Teilen dieser wundervollen Erde. Doch auch hier gibt es schon Dinge, die einfach anders sind. Die meisten Häuser haben keine Heizungen. Klar, auf der Insel ist es nie so richtig kalt. Doch es kann trotzdem recht ungemütlich werden. Nass, kalt & klamm ist keine Kombination bei der ich mich wirklich wohlfühle. In einigen Teilen der Insel regnet es sehr selten. Schlecht für die Natur und schlecht für die Wasserversorgung. Einfach mal den Hahn aufzudrehen, geht natürlich. Doch wenn man weiss, dass das Wasser knapp ist, tut man es mit sehr viel mehr Bedacht und Überlegung.

Happy Tipp: Wieso nicht häufiger mal Danke sagen für die ganzen Dinge, die wir für selbstverständlich halten? Dankbarkeit öffnet das Herz und du erlebst plötzlich Glücksmomente, die aus dem Nichts zu kommen scheinen.

Was lernst du vom Reisen für deinen Alltag? Freue mich über deinen Kommentar dazu.

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Fokus, Energie und Aufmerksamkeit
Feb 28

3 Tipps, wie du deine Energie besser lenkst und ein Wohlfühlzuhause schaffst

Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, vermehrt sich. Die Energie fliesst also dahin, wo dein Fokus gerade ist.

Energy flows where attention goes. 

Tolle Sache – denn im Umkehrschluss heisst das ja, wir können ziemlich konkret beeinflussen, was passieren soll... Richten wir unseren Fokus, unsere Aufmerksamkeit auf etwas, das uns Energie gibt oder auf etwas, das uns Energie nimmt. Wir haben immer die Wahl.

Wahrscheinlich hast du auch schon mal die Geschichte mit dem Hund im Spiegelsaal gelesen. Falls nicht, kannst du sie auf der inspirierenden Zeitzuleben Seite nachlesen.

Wo ist dein Fokus gerade?

Frage dich doch mal folgendes?

  • Richtest du dein Augenmerk eher auf die grimmig dreinblickenden Menschen oder suchst du das eine strahlende Lächeln in der Menschenmenge?
  • Schaust du auf die Dinge, die gut laufen in deinem Leben und machst mehr davon oder suchst du eher nach der einen Sache, die schief gelaufen ist?
  • Lobst du dich für etwas, dass du gut gemacht hast oder schimpfst du mit dir, weil etwas nicht so gelaufen ist, wie du es dir vorgestellt hast?
  • Wenn du hinfällst, konzentrierst du dich dann darauf, wieso du hingefallen bist und findest alle möglichen Schuldigen (angefangen bei der Wurzel, die so frech aus dem Waldboden geschaut hat) oder suchst du nach Wegen, um galant wieder aufzustehen (du weisst schon – Krönchen richten und so)?

Falls du zu den «Das Glas ist immer halbvoll» Menschen gehörst: Herzlichen Glückwunsch! – Dir wird es sicherlich leichter gelingen, deinen Fokus auf das Schöne zu lenken.

Falls du zu den «Das Glas ist immer halbleer» Menschen gehörst: Nicht verzweifeln – jetzt weisst du es und kannst anfangen, etwas zu verändern.

Dieses Fokus-Konzept lässt sich auf alle Bereiche in deinem Leben ausdehnen. Doch für den Moment schauen wir es mal für unser Zuhause an.

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Wenn du das nächste Mal die Tür zu deinem Zuhause aufschliesst, beobachte dich mal ...

Wo ist dein Fokus, wenn du nach Hause kommst?

  • Siehst du als erstes die übereinander gestapelten Schuhe, die Sportutensilien und die Kartonstapel, die sich im Eingangsbereich versammelt haben oder fällt dein Blick als erstes auf das wunderschöne Bild, das über der Kommode hängt?
  • Siehst du die Bereiche, in denen Unordnung herrscht oder schaust du auf deine Lieblingsdinge?
  • Nervst du dich an der Vase, die du von Tante Erna bekommen hast oder erfreust du dich an der schönen Postkarte von deiner Lieblingsfreundin?

Wahrscheinlich wird es so sein, dass dir das eine eher Energie raubt, während das andere dich mit Energie füllt.

Und das kennen wir ja alle: Mit positiver & freudiger Energie lebt es sich einfach schöner. 

3+ Tipps für einen besseren Fokus

  • Fokussiere dich auf das, was du magst. Lenke deine Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge. Und bevor du fragst, weil du gerade ziemlich verzweifelt bist: Ja, die gibt es. In jedem Zuhause. Auch in deinem.
  • Ändere das, was noch nicht passt. Sprich: Schaffe Ordnung, miste aus, entrümple, entsorge, was nicht mehr zu dir passt, was du nicht mehr brauchst. Übrigens hat(te) jeder von uns so eine Tante-Erna-Vase. Die Frage ist nur, musst du sie behalten und dich täglich daran nerven? Oder ist es nicht besser, sie in Liebe zu entsorgen? Du entscheidest. Hier kommt wieder mein Mantra ins Spiel: Liebe ich es oder brauche ich es? Du kennst das noch nicht? Dann lies hier mal weiter.
  • Fange immer mit dem Bereich an, der dich am meisten stört. Ganz wichtig dabei ist, fange so klein wie möglich an – im Zweifelsfall mit einer Schublade. Es wäre ja schade, wenn du dich von einem ganzen Raum, der ausgemistet werden müsste, ins Bockshorn jagen lässt und deshalb gar nicht erst anfängst. Mit kleinen Schritt kommst du auch ans Ziel.

Happy Tipp: Wenn es dir schwer fällt, deinen Fokus auf etwas schönes zu lenken, dann fange damit an, dass du dir selbst eine Freude machst. Kaufe dir einen bunten Blumenstrauss oder einen Deko-Artikel in deiner Lieblingsfarbe und platziere ihn an einer prominenten Stelle. Also da, wo du ihn täglich siehst. Und dann richte deinen Fokus darauf.

Weisst du, was ein wunderbarer kostenloser Booster für mehr positive Energie ist? Dankbarkeit. Sage öfter mal danke zu den all den schönen Dingen & Momenten in deinem Leben. Das verändert ruck-zuck den Fokus. Und damit die Energie.

Erinnere dich immer wieder daran: Energy flows where attention goes.

Mehr Tipps zum Ausmisten und Ordnung schaffen - so kannst du starten:

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Feng Shui Lebensbereiche ordnen
Feb 18

Feng Shui Tipps: Mehr Energie & Harmonie für dich & dein Zuhause

Frische-Kick für deine Räume - mehr Energie für dich

In der letzten Woche ging es ja schon um das Feng Shui Bagua, was es bedeutet, was Gerümpel in einzelnen Lebensbereichen bewirken kann und wie du es für dich & dein Zuhause nutzen kannst.

Vielleicht hast du sogar schon damit begonnen, die Ausmist-Kartons zu packen & den Putzlappen zu schwingen.

Denn jetzt wo du genauer weisst, wo dein Leben gerade in Unordnung geraten ist, kannst du beginnen, Ordnung zu schaffen. Die Wogen zu glätten und wieder Harmonie, Glück & Frieden einziehen lassen.

Sicherlich hast du auch schon deine eigenen Strategien und Möglichkeiten gefunden, um Unliebsames los zu werden und nötige Veränderungen anzustossen.

Mit Feng Shui kommt nun eine neue Möglichkeit hinzu. Du veränderst etwas auf der Raum-Ebene, also im Raum selbst und stösst damit gleichzeitig Veränderungen bei dir an. Ist das nicht eine tolle Sache?

Wie das konkret geht, erfährst du hier:

  • Picke dir 1 bis 3 Bereiche heraus, in denen du dir eine Veränderung wünschst. Überlege dir, was du möchtest bzw. wie du es stattdessen möchtest. Formuliere es so konkret wie möglich.
  • Schaue auf deinem Bagua, in welchem deiner Räume sich der Lebensbereich (oder die Lebensbereiche) befindet.
  • Schaffe zunächst Ordnung in diesem Bereich (oder diesen Bereichen), miste aus und putze. Auch wenn es sich so profan und langweilig anhört – dies ist der wichtigste Schritt. Gerümpel blockiert die Energie. Und wenn du dir bewusst machst, dass jedes Ding in deinem Umfeld eine bestimmte Energie mit sich bringt, dann wird recht schnell klar, dass es sinnvoll ist, sich genau anzuschauen, mit was man sich umgibt. Da kommt dann wieder das Liebst du es? Brauchst du es? Mantra ins Spiel.
  • Wenn dieser Schritt erledigt ist, kommen wir zur Stärkung der einzelnen Lebensbereiche. Jedem Lebensbereich sind im Feng Shui bestimmte Farben, Elemente & Formen zugeordnet. Es gibt noch weitere Zuordnungen, doch um das ganze nicht zu kompliziert zu machen, konzentrieren wir uns auf das Naheliegendste. Und auch wenn dich das jetzt vielleicht enttäuscht, Klangspiele, Drachen & Frösche gibt es bei mir nicht.

Dafür stehen die Feng Shui Lebensbereiche & so kannst du Veränderungen erzielen

Nochmals zur Erinnerung: So sieht das Feng Shui Bagua aus.

Feng Shui 3 Türen Bagua

Du kannst es dir als pdf im A4 Format downloaden und gleich in deinem Zuhause loslegen.

Falls du den letzten Artikel mit den Erklärungen zum Feng Shui Bagua nicht gelesen hast, dann klicke doch mal hier.

Neuanfänge und Familie

Dieser Bereich repräsentiert deine Familie, deine Eltern und deine Vorfahren sowie Neuanfänge in jeglicher Hinsicht. Er steht für Wachstum, Stärke, Flexibilität und Vitalität.

Das dazugehörende Element ist Holz, die Farben sind hellere Grüntöne, die Form lang, hoch, rechteckig.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Pflanzen, Bilder von Pflanzen, grüne Gegenstände
  • Dinge, die aus Holz gemacht sind
  • Dinge, die eher lang und gross sind, z. B. Stehlampen, schmale, hohe Schränke.

Fülle und Reichtum

Dieser Lebensbereich steht für Fülle und Reichtum. Und auch dein Dankbarkeitsgefühl für die Fülle, die du bereits in deinem Leben hast.

Das Element ist Holz, die dazu gehörenden Farben sind Blaugrün und ein dunkleres Grün, die Form ist das stehende Rechteck, also alles eher lang und hoch.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Dinge, die Fülle und Reichtum für dich repräsentieren.
  • Dinge, für die du richtig dankbar bist.
  • Dinge, die schmal & hoch sind

Erfolg und Selbstbewusstsein

Dieser Feng Shui Bereich steht dafür, wie du von anderen wahrgenommen wirst (oder wünscht, wahrgenommen zu werden). Er steht für deinen Erfolg in der Welt und für dein Selbstbewusstsein.

Das Element ist Feuer, die dazu gehörenden Farben sind alle Rottöne, die Form ist das Dreieck.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Schönes Licht, Kerzen
  • Dinge, die rot sind
  • Dinge, die dreieckig sind
  • Symbole, die für dich für Erfolg stehen
  • Symbole, die für dich für Selbstbewusstsein stehen. 

Liebe & Ehe / Intime Beziehungen

Hier geht es um die Liebesbeziehung zu deinem Partner und auch zu dir selbst. Es geht um deine Fähigkeit, dich selbst und deinen Partner wachsen zu lassen, zu nähren, zu lieben.

Das Element ist die Erde, passende Farben sind Rosa, sanftes pink und Erdtöne, die Form ist das Quadrat.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Ein Paar an Dingen, also z. B. zwei Kerzen, zwei Herzen, zwei Vasen mit Blumen
  • Dinge, die für dich eine Liebesbeziehung symbolisieren, vielleicht ein schönes Bild von euch beiden als glückliches Paar, Liebesbriefe von deinem Partner. Wichtig: Verbanne hier unbedingt Erinnerungsgegenstände an vergangene Beziehungen. Mal abgesehen davon, dass sie grundsätzlich ausgedient haben, in diesem Bereich haben sie am allerwenigsten zu suchen.
  • Dinge, die rosa oder pink sind oder auch Erdtöne.

Kinder, Projekte und die Zukunft

Dieser Bereich repräsentiert Freude, Leichtigkeit, Offenheit und auch deine Fähigkeit, Projekte abzuschliessen.

Das Element ist Metall, die Farben sind weiss, helles grau, silber, die Form ist rund.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Gegenstände, die für dich deine Zukunft repräsentieren, zum Beispiel dein Vision Board
  • Dinge, die für dich erfolgreich abgeschlossene Projekte repräsentieren
  • Bilder von deinen Kindern
  • Metallgegenstände
  • Dinge, die rund oder oval sind.

Hilfreiche Freunde, Mentoren und Reisen

Hier geht es darum, wie du in die Welt hinaus gehst und Dinge tust. Deine Fähigkeit, Hilfe zu geben und Hilfe anzunehmen.

Das Element ist Metall, die Farben sind silber, Grautöne und weiss, die Form ist rund.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Reiseerinnerungen, eine Weltkarte, ein Globus
  • Symbole, die dich an Menschen (Mentoren, Lehrer, sonstige Wegbegleiter) erinnern, die dich weiter gebracht haben, die dein Leben auf ein neues Level gehoben haben
  • Symbole oder Fotos von Menschen, von denen du möchtest, dass sie in dein Leben kommen
  • Symbole für Menschen, in deren Leben du einen Unterschied gemacht hast, die du auf ein neues Level angehoben hast. Das können Dankesbriefe oder Karten sein.

Karriere und Lebensweg

Dieser Bereich steht für deinen Lebensweg, deine Lebensreise und schliesst auch deine berufliche Karriere mit ein. Das Symbol Wasser steht auch für den Geldfluss.

Das Element ist Wasser, die Farben sind schwarz, blau und generell sehr dunkle Farben, die Form ist fliessend.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Bilder mit Wassermotiven
  • Glas und Spiegel
  • Dinge, die sehr dunkel sind
  • Eher fliessende Formen

Wissen und Ausbildung

Dieser Bereich steht für den Wissensaufbau, Ruhe und Einkehr. Du kannst dir hier eine grosse ruhige Bibliothek vorstellen, in der viele Gelehrte sitzen und Wissen aufsaugen.

Das Element ist die Erde, die Farben sind erdige Töne, braun, beige, gelb, die Form ist das Quadrat.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Bücher für den Wissensaufbau, ein Bücherschrank
  • Bilder, die Ruhe und Kontemplation ausstrahlen
  • Ein kleiner Altar, deine Yogamatte mit Buddha
  • Alles, was für dich Wissen und Lernen symbolisiert.

Die Mitte – das Tai Chi

Dieser Bereich steht für deine physische und emotionale Gesundheit. Deine starke Mitte, Balance und Ausgeglichenheit. Ein offenes, klar strukturiertes Tai Chi hilft dir dabei, alle anderen Bereiche verbunden und in Balance zu halten. Ein chaotisches Tai Chi sorgt häufig für Unruhe im Leben.

Das Element ist die Erde, die Farben sind gelb, erdfarbene Töne, die Form ist das Quadrat.

Das stärkt diesen Bereich:

  • Quadratische Gegenstände, wie Würfel
  • Gegenstände aus Ton, Keramik
  • Dinge, die erdfarben sind.

Idealerweise ist in diesem Bereich viel freie Fläche, so dass das Chi, die Lebensenergie, frei fliessen kann.


Einzelne Lebensbereiche mit Symbol stärken

Das sind sie nun, die Feng Shui Lebensbereiche, die du für dich nutzen kannst, um mehr Energie und Harmonie in dein Leben zu bringen.

Wie geht es nun weiter?

  • Wähle ein Symbol für den Bereich, den du stärken möchtest, aus.
  • Sorge dafür, dass der Bereich, indem du ein Symbol platzieren möchtest, ausgemistet, ordentlich und geputzt ist.
  • Platziere dann dein Symbol an einem schönen Platz in diesem Raum.

Bonus: Wenn du Lust hast, mache ein kleines Ritual daraus.

Das könnte dann so aussehen: Nimm dir bewusst 15 Minuten Zeit, öffne das Fenster und lasse für ein paar Minuten frische Luft herein. Stelle dich ans geöffnet Fenster und atme tief ein und aus, so dass die frische Luft bis ganz hinunter in deinen Bauchraum kommt. Atme doppelt so lange wieder aus.

Vielleicht zündest du dann eine Kerze oder ein Räucherstäbchen an. Wenn du magst, meditierst du auch noch für ein paar Minuten. 

Fokussiere dich dann auf dein Vorhaben, nimm dein Symbol in die Hand, betrachte es liebevoll und verbinde es in Gedanken nochmals mit deinem Vorhaben. Danach platziert du das Symbol am Platz, den du dafür vorgesehen hast.

Immer wenn du dieses Symbol in den nächsten Tagen und Wochen siehst, denke an dein Vorhaben und deine Veränderungswunsch, freue dich darauf und geniesse den Gedanken, dass es schon auf dem Weg zu dir ist.

Du möchtest noch einen Schritt weiter gehen und deine ganz konkreten Ziele in dein Zuhause bringen?

Beim nächsten Mal zeige ich dir, wie du nicht nur einzelne Bereiche stärkst, sondern deine Ziele  ganz konkret sichtbar machst in deinem Zuhause.

Bis dahin kannst du dir schon mal ganz klar darüber werden, was genau du haben möchtest. Hier geht es wieder um konkrete Ziele und Zielformulierungen. «Ich möchte kein Chaos mehr haben» oder «Ich möchte eine glückliche Liebesbeziehung haben» ist kein konkretes Ziel. Wenn du Unterstützung benötigst beim Ziele formulieren, dann lies mal hier weiter.

Hier nochmals die 5 Schritte im Überblick:

  1. Picke dir 1 bis 3 Bereiche heraus, in denen du dir eine Veränderung wünschst. 
  2. Schaue auf deinem Bagua, in welchem deiner Räume sich der Lebensbereich befindet.
  3. Schaffe zunächst Ordnung in diesem Bereich, miste aus und putze. 
  4. Wähle ein Symbol für den Bereich, den du stärken möchtest, aus.
  5. Platziere dann dein Symbol an einem schönen Platz in diesem Raum. Schenke ihm immer wieder liebevolle Aufmerksamkeit.

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Feng Shui Bagua
Feb 11

Das Feng Shui Bagua – so hilft es dir beim Ausmisten

Das Feng Shui Bagua

Dein Zuhause, der Ort, an dem du lebst, ist nicht zufällig dein Zuhause geworden. Er hat sehr viel mit dir und deiner Lebenssituation zu tun. Hält dir sogar häufig einen Spiegel deiner Persönlichkeit vor.

Das Drei-Türen-Bagua, das durch Karen Kingstons Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ ziemlich bekannt wurde, kann auch von Feng Shui Einsteigern schnell und effektiv genutzt werden. Karen Kingston hat mich damals auch dazu inspiriert, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion meine Wohnung auszumisten und mein Leben auf den Kopf zu stellen. Kurze Zeit später habe ich dann noch eine Feng Shui Ausbildung gemacht.

Letztendlich geht es darum, ein Zuhause voller positiver Energie zu schaffen. Dein Zuhause sollte der Ort sein, an dem du deine Batterien wieder aufladen kannst, an dem du dich sicher und geborgen fühlst. Um das zu erreichen, ist es sinnvoll zu schauen, in welchen Bereichen dein Zuhause und dein Leben in Unordnung geraten sind. Sobald du das weisst, kannst du entsprechend darauf reagieren und wieder Ordnung schaffen. 

Was hat das nun alles mit Feng Shui zu tun & was ist das Bagua?

Das Feng Shui Bagua (Ba = Acht und Gua = Trigramme) ist ein Raster, auf dem man sehen kann, wie einzelne Bereiche einer Wohnung oder eines Hauses mit einzelnen Lebensbereichen zusammenhängen. Das Feng Shui Bagua mit den 9 Lebensbereichen wird dazu über den Grundriss der Wohnung oder des Hauses gelegt. So siehst du dann, welcher Raum in deinem Zuhause, welchem Feng Shui Lebensbereich zugeordnet wird. Und jetzt fängt es an, interessant zu werden. Du kannst dann nämlich sehr schön erkennen, wo das Durcheinander in deiner Wohnung mit dem Durcheinander in deinem Leben zusammen hängt.

Der Bagua Plan: Schritt für Schritt erklärt

Hier nun die Schritt für Schritt Anleitung, wie du das Bagua auf deinem Grundriss platzierst.

Natürlich ist dies jetzt nur eine sehr vereinfachte Darstellung, doch es ist ein sehr guter Anfang. Wenn du merkst, dass dich dieses Thema fasziniert, kannst du dich immer noch tiefer einlesen und weiter machen.

Wenn du anfängst, das Bagua zu nutzen, lege es über den gesamten Grundriss. So bekommst du einen guten Überblick, welcher Raum, welchem Lebensbereich zugeordnet wird.

Schritt 1: Starte, indem du einen Grundriss deines Zuhauses aufzeichnest

Nimm den Grundriss-Plan deines Zuhauses oder zeichne den Grundriss von Hand auf. Keine Sorge, es muss nicht perfekt sein, doch die Proportionen sollten stimmen, so dass du die einzelnen Lebensbereiche besser zuordnen kannst.

Zeichne Türen und Fenster ein und auch besonders hervorstechende Möbel wie grosse Schränke, dein Bett, die Küchenschränke.

Schritt 2: Lege nun das Bagua auf deinen Grundriss

Am einfachsten ist es, wenn du deinen Grundriss nimmst und zwei Diagonalen einzeichnest – von links unten nach rechts oben und von links oben nach rechts unten. Da, wo sich die beiden Diagonalen treffen, ist der Mittelpunkt, das Tai Chi.

In den seltensten Fällen ist eine Wohnung quadratisch. Keine Sorge, das Bagua ist skalierbar. Viele Wohnungen sind rechteckig, d.h. die einzelnen Lebensbereichsquadrate des Bagua werden zu gleich grossen Rechtecken. Es kann jedoch auch sein, dass die Wohnung asymmetrisch ist, manchmal «fehlt» ein Stück oder es kommt durch einen Erker oder einen Balkon ein Stück hinzu. Dies ist dann ein sogenannter Fehlbereich im Fall des fehlenden Stückes oder du hast mehr Energie zur Verfügung im Fall des Erkers oder Balkons.

Schritt 3: Ausgangspunkt ist die Eingangstür

Du gehst dabei immer von der Eingangstür aus. Diese liegt beim Drei-Türen-Bagua immer im unteren Teil, also im Bereich Lebensweg / Karriere, Hilfreiche Menschen / Reisen oder Wissen / Persönlichkeitsentwicklung. Die acht aussen liegenden Quadrate oder Rechtecke repräsentieren die verschiedenen Lebensbereiche. Der Bereich in der Mitte ist das Tai Chi.

Markiere die Eingangstür auf deinem Plan. Am besten mit einem diagonalen Strich, in die Richtung, in die sich die Eingangstür öffnet.

Schritt 4: Füge die Lebensbereiche ein

Zeichne nun 9 Rechtecke oder Quadrate ein. Und füge die jeweiligen Lebensbereiche zu deinen Rechtecken oder Quadraten hinzu. So bekommst du einen genauen Überblick, welcher Raum mit welchem Lebensbereich korrespondiert.

Hier kannst du das Bagua kostenlos downloaden als pdf:

Schritt 5: Prüfe, wo es in deinem Leben Haken & Ösen gibt

Wo nun konkret beginnen?

Natürlich macht es keinen Sinn, sofort alle Bereiche verändern oder harmonischer gestalten zu wollen. Fange mit dem an, was dir am leichtesten fällt oder wo der Leidensdruck am grössten ist. Häufig betrifft es nicht nur einen Lebensbereich, sondern 2 bis 3. Und dann kann es sinnvoll sein, mit diesen zwei oder drei zu starten. Mehr sollten es jedoch nicht sein, da du dich ansonsten verzettelst. Viel hilft in diesem Fall auch nicht viel.

Starte lieber klein und nimm die neu gewonnene Energie dann, um weiterzumachen.

Die folgenden Fragen sollen dir dabei helfen, herauszufinden, wo du am besten starten kannst:

Lebensreise und Karriere

  • Fliesst dein Leben oder spürst du immer wieder Blockaden und längere Phasen der Stagnationen
  • Bist du happy mit deiner beruflichen Situation oder schaust du dich gerade nach neuen beruflichen Möglichkeiten um? Bist vielleicht auf der Suche nach deiner Berufung?
  • Gehst du mutig an neue Herausforderungen heran oder hast du Angst davor, Risiken einzugehen, um weiter zu kommen?

Was Gerümpel hier auslösen kann: Es kann sich anfühlen, als ob du «festgefahren» bist oder immer gegen den Strom schwimmst. Beides fühlt sich sehr anstrengend an.

Wissen und Persönlichkeitsentwicklung

  • Bist du stolz auf das, was du alles kannst du weißt oder machst du dir Druck und möchtest immer noch mehr und noch mehr lernen, um endlich da hin zu kommen, wo du gerne wärst?
  • Sind deine Fähigkeiten und Talente, die, die auch haben möchtest oder bist du immer wieder unzufrieden damit, weil andere doch viel besser sind (sprich: du andere für viel besser hälst)?

Was Gerümpel hier auslösen kann: Es kann deine Lernfähigkeiten behindern und dir immer wieder Steine in den Weg legen, wenn du dich weiter entwickeln möchtest.

Neustart und Familie

  • Bist du gerade dabei, ein neues Projekt zu starten?
  • Benötigst du grundsätzlich frische Energie in deinem Leben? Besonders im Frühjahr hat man ja das dringende Bedürfnis nach unverbrauchter Energie – deshalb gibt es auch den Frühlingsputz, weil hier alles alte und verbrauchte hinaus gekehrt wird, die Fenster und Türen weit geöffnet werden, um frische Energie herein zu lassen.
  • Hast du ein harmonisches Familienleben oder gibt es Schwierigkeiten oder Herausforderungen innerhalb deiner Familie? (dazu gehören auch Eltern, Schwiegereltern, Grosseltern).

Was Gerümpel hier auslösen kann: Hier kann es zu Schwierigkeiten und Streit mit Vorfahren, den Eltern und überhaupt der gesamten Familie kommen. Ausserdem kann sich ein Projektstart immer wieder verzögern. Oft aus unerfindlichen Gründen.

Fülle und Reichtum

  • Kommt regelmässig Geld auf dein Konto oder hast du das Gefühl, es stockt eher und am Ende des Geldes ist noch jede Menge Monat da? Wie ist dein Verhältnis zu Geld – liebst du es, freust du dich, wenn es auf dein Konto fliesst oder hast du eher ein schlechtes Gefühl dabei und denkst, es vielleicht gar nicht verdient zu haben? Der letzte Punkt ist besonders bei uns Frauen häufig mit sehr vielen negativen Ideen und Glaubenssätzen belastet.
  • Fällt es dir leicht oder schwer, Fülle in dein Leben zu ziehen? (damit ist nicht nur Geld, sondern jegliche Art von Fülle gemeint)
  • Bist du glücklich und dankbar für das, was du alles hast oder beschleicht dich das unangenehme Gefühl, dass alle anderen mehr haben und du nur ganz wenig Gelegenheiten hast, um dankbar zu sein?

Was Gerümpel hier auslösen kann: Gerümpel hier blockiert den Geldfluss, hat Einfluss auf die Finanzen und oft ist es schwierig, Reichtum anzuhäufen und / oder zu behalten.

Erfolg, Ruhm und Selbstbewusstsein

  • Bringst du dein einzigartiges Licht in die Welt oder versteckst du dich lieber unter dem dunklen Schemmel, um nur ja nicht gesehen zu werden?
  • Fühlst du dich gesehen und anerkannt von den Menschen in deinem Umfeld? Seien es nun Familienmitglieder, Freunde, Mitarbeiter oder Kollegen. Oder wirst du immer wieder übersehen und übergangen?
  • Gibst du dir selbst Anerkennung, für das, was du alles leistest oder machst du dich eher nieder, wenn etwas nicht so gut läuft, wenn du nicht so bist, wie du gerne wärst, wenn du negatives Feedback von anderen bekommst?
  • Fühlst du dich häufig lustlos, wenig inspiriert und gelangweilt? Denkst du von dir selbst, dass du ein langweiliger Mensch bist, der keine inspirierende Story zu erzählen hat? Oder ist das Gegenteil der Fall und du bist offen, neugierig und weißt gar nicht wohin, mit deinen vielen schönen Ideen? Du hast natürlich auch ständig etwas zu erzählen, weil so viel Spannendes in deinem Leben passiert?

Was Gerümpel hier auslösen kann: Es mangelt häufig an Leidenschaft für eine Sache und Inspirationen. Ausserdem kann es Auswirkungen auf die Anerkennung durch andere haben und auch, wie beliebt man bei anderen ist.

Liebe und Beziehungen

  • Ist deine Liebesbeziehung so liebevoll und glücklich, wie du es dir wünschst? Oder gibt es häufig Zoff und schlechte Stimmung?
  • Liebst du dich selbst und sagst dir immer wieder, was für ein wundervoller Mensch du bist? Oder schimpfst du lieber mit dir, weil du nicht so bist, wie du gerne wärst?
  • Wünschst du dir einen Partner für eine Liebesbeziehung, gerätst dabei aber immer wieder an die Falschen?

Was Gerümpel hier bewirken kann: Es kann schwierig sein, einen Liebespartner zu finden oder es gibt immer wieder Reibereien mit dem bestehenden Partner. Es kann auch dazu führen, dass du einfach nicht das bekommst, was du dir wünschst.

Kinder, Projekte und Leichtigkeit

  • Machst du immer mal wieder Dinge aus purer Freude, weil du dich leicht und lebendig dabei fühlst? Oder lässt du es lieber sein, weil du denkst, du könntest dich lächerlich machen?
  • Wenn du Kinder hast, ist das Verhältnis zu ihnen, von Freude und Liebe geprägt? Oder gibt es ständig Reibereien und Zwist?
  • Kannst du deine Projekte leicht abschliessen? Oder gibt es immer wieder Stolpersteine oder sogar Stolperberge, die sich in den Weg schieben?

Was Gerümpel hier bewirken kann: Hier kann es sein, dass dir bei Projekten immer wieder schwere Steine in den Weg gerollt werden, ein erfolgreicher Abschluss nicht oder nur mit sehr viel Mühe möglich ist. Die Kreativität im allgemeinen kann blockiert sein oder es gibt immer wieder Schwierigkeiten mit dem Nachwuchs.

Hilfreiche Freunde, Mentoren und Reisen

  • Hast du Menschen in deinem Umfeld, die dich unterstützen, auf die du dich verlassen kannst, die für dich da sind? Oder bist du immer diejenige, die unterstützt und für andere da ist?
  • Wie sieht es aus mit deiner Lebensreise und deinen Urlaubsreisen? Verlaufen sie glatt und erlebnisreich? Oder ist alles irgendwie hart und unbefriedigend, vieles geht schief?
  • Hast du die Möglichkeit, dir „väterlichen“ oder "mütterlichen" Rat einzuholen, wenn du nicht mehr weiter weißt? Oder musst du immer alles alleine tun und entscheiden und fühlst dich oft im Stich gelassen?

Was Gerümpel hier bewirken kann: Das Gefühl, alles alleine machen und schaffen zu müssen, keine Unterstützung zu bekommen, wenn man sie unbedingt brauchen könnte. Ausserdem kann es Reise- und Umzugspläne hemmen.

Tai Chi – die Mitte

  • Fühlst du dich ausgeglichen und in deiner Mitte oder bist du schnell aus der Ruhe zu bringen und auf 180, wenn die Dinge nicht so laufen, wie gewünscht?
  • Wie sieht es aus mit deiner Gesundheit – hast du chronische Krankheiten oder bist du meistens gesund und fit?
  • Ist dein Leben in Balance oder ist irgendwie alles aus dem Schritt geraten und unsicher geworden?

Was Gerümpel hier bewirken kann: Gesundheitliche Probleme können auftreten. Und manchmal fehlt auch die innere Balance, die Sicherheit, die aus einer starken Mitte kommst.

Wenn du dir unsicher bist, mit was du anfangen sollst – fange mit dem Tai Chi, der Mitte, an. Eine starke Mitte (in deinem Zuhause und in dir selbst) unterstützt dich bei allen anderen Aufgaben.

Wenn du mehrere Bereiche hast, die harmonischer sein sollten, fange da an, wo der grösste Leidensdruck für dich ist. Oder bei dem Bereich, wo dein Unterbewusstsein dir zuflüstert, dass du hier starten sollst.

Doch sorry, jetzt wird es erst nochmals laaangweilig.

Schritt 6: Miste aus, was nicht mehr passt

Denn: Der aller-aller-erste Schritt ist immer: Ausmisten, Entrümpeln, Aufräumen, Ordnung schaffen und Putzen.

Dies ist die Grundvoraussetzung für alle weiteren Massnahmen.

Ist auch leicht verständlich: Wie soll etwas Frisches und Neues ins Zuhause (und in dein Leben) kommen, wenn der Weg hinein versperrt und verstopft ist und die Zimmer so vollgestellt sind, dass ein Durchkommen nur schwer möglich ist?

Das ist jetzt natürlich überspitzt formuliert – so sieht es in den wenigsten Wohnungen aus.

Stelle auch immer sicher, dass der Eingangsbereich frei geräumt ist – das Chi, die Lebensenergie, hat sonst keine Chance herein zu kommen. Frei bedeutet: Schaue, dass sich die Eingangstür gut öffnen lässt – also vollständig aufgeht und nicht durch Plunder gebremst wird, der dahinter steht. Frei bedeutet auch, dass du keinen Hindernislauf absolvieren musst, um in dein Zuhause zu kommen.

Falls du noch Unterstützung beim Ausmisten und Entrümpeln benötigst, dann lies gleich mal hier weiter.

Wenn du die Voraussetzungen geschaffen hast, kann es los gehen mit den Feng Shui Power Tipps. Du erfährst hier, wie du einzelne Lebensbereiche stärkst, sie mit frischer Energie versorgst und gezielt Ordnung schaffst.

Feng Shui Bagua jetzt kostenlos downloaden (pdf Format). Gleich hier klicken und loslegen.

Feng Shui 3 Türen Bagua

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Schlaftipps Ordnung Schlafzimmer
Okt 04

Schlaf-Tipps: So schläfst du besser & wachst erholter auf

14 Tipps für einen besseren Schlaf:

  1. Gewöhne dir an, jeden Abend zur ungefähr gleichen Uhrzeit ins Bett zu gehen. Dein Körper gewöhnt sich daran und dir wird es zunehmend leichter fallen, einzuschlafen.
  2. Fast alle Menschen haben eine ideale Schlaflänge. Achte mal darauf, was deine ist. Zu kurz oder zu lang zu schlafen, tut in beiden Fällen nicht gut.
  3. Gutes Raumklima sorgt für einen besseren Schlaf. Dazu gehört: regelmässig lüften, am besten nochmals, kurz bevor du ins Bett gehst. Überhitzung vermeiden – 18 / 19 Grad wird von vielen als sehr angenehme Schlaftemperatur wahr genommen.
  4. Eine gute Matratze mit einem noch besseren Lattenrost macht einen grossen Unterschied. Und das muss überhaupt nicht die teure High-End-Variante sein. Viele Hersteller bieten inzwischen an, ihre Matratzen für bis zu 4 Wochen Probe zu liegen.
  5. Verwöhne dich mit angenehmer Bettwäsche, in die du dich gerne hinein kuschelst.
  6. Nimm ein gutes Kissen, dass zu deiner Art zu schlafen passt. Für Seitenschläfer ist eine andere Kissenform optimal, als für Rückenschläfer.
  7. Ein Deckbett, das zu den Temperaturen passt. Im Winter darf es gerne dicker und kuscheliger sein, als im Sommer.
  8. Wenig bis besser gar keine Elektrogeräte rund um den Kopfbereich herum. Grundsätzlich gilt im Schlafzimmer, je weniger Elektrogeräte du aufstellst, umso erholsamer ist es für deine Schlafqualität.
  9. Idealerweise steht das Bett nicht direkt in der Tür / Fenster Linie. Da dies auf dich unruhig und wenig schlaffördernd wirken könnte. Schön ist es auch, wenn der Kopfteil des Bettes an einer (Innen)Wand ist.
  10. Achte generell auf eine ruhige Raumgestaltung – siehe dazu die 5 Tipps, wie du aus deinem Schlafzimmer einen Wohlfühlraum machst.
  11. Eine Stunde vor dem Schlafen gehen auf alles verzichten, was dich aufputschen könnte. Dazu gehören Alkohol, grelles Licht, Social Media Aktivitäten, actionreiche Filme, fettes Essen, zuviel Essen, überhaupt Essen am späten Abend, laute Musik, Beziehungsdiskussionen…
  12. Keine Diskussionen und Streitthemen im Bett. Nie. Nie. Nie.
  13. Erkläre dein Bett zur handyfreien Zone. Wenn du dich mit dem Handy wecken lässt, schalte es auf Flugmodus oder gleich ganz aus. Gepiepse von eingehenden Nachrichten und ein aufleuchtendes Display stört deine Nachtruhe sehr.
  14. Bewege dich regelmässig an der frischen Luft. Ein Abendspaziergang zum Beispiel entspannt und tut Körper und Seele gut.

Und fürs Feintuning:

  1. Sorge dafür, dass es gut riecht in deinem Schlafzimmer. Vielleicht mit einem Lavendelkissen auf dem Kopfkissen. Das entspannt gleich noch.
  2. Stelle dir ein Glas Wasser neben das Bett. Falls du Nachts Durst bekommst, musst du nicht aufstehen.
  3. Lege dir ein Notizbuch aufs Nachttischschränkchen. Falls du in der Nacht gute Ideen hast, kannst du sie gleich aufschreiben und sie somit wieder aus deinem Gehirn verbannen.
  4. Schüttle dein Kopfkissen auf und schlage deine Bettdecke zurück. Vielleicht gibt es auch ein kleines Betthupferl in Form von einem schönen Spruch oder Zitat, einem Lieblingslied, einer kurzen Meditation.
  5. Starte ein Dankbarkeitstagebuch, in das du jeden Abend drei schöne Erlebnisse, Momente, Begegnungen schreibst, die der Tag gebracht hat. Du schläfst dann mit diesen schönen Gedanken ein.
  6. Lass deine Nachttischlampe in einem angenehmen Licht leuchten. Nicht zu hell, nicht zu grell, so dass du nicht gleich hellwach bist, wenn du Nachts mal kurz raus musst.

Wie du aus deinem Schlafzimmer einen Wohlfühlraum machst – hier bekommst du 5 Tipps für mehr Ordnung im Schlafzimmer.


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Aug 30

Verliebe dich in dein Zuhause

Verliebe dich wieder aufs Neue in dein Zuhause

Bestimmt warst du schon mal so richtig verliebt und kannst dich noch gut an diese Zeit erinnern, als du schon beim blossen Gedanken an deinen Schatz, weiche Knie und ein flatterndes Herz bekommen hast. Im Bauch haben Schmetterlinge Fangen gespielt und du konntest an nichts anderes mehr denken. Du hast gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd, alles war in rosarotes und himmelblaues Licht getaucht und dein Herz war mit Liebe angefüllt.

Was passiert, wenn du intensiv an diese Zeit denkst?

Kommt vielleicht ein leichtes Kribbelgefühl auf, hast du einen speziellen Duft in der Nase oder hörst du euer Lied von damals.
Was auch immer es ist, lass es noch etwas stärker werden – natürlich nur, wenn es für dich angenehm ist.
Und jetzt komme ich zu der eigentlichen Frage, dich ich dir stellen wollte.

Hast du Lust, die rosarote Brille aufzusetzen und dich wieder neu in dein Zuhause zu verlieben?

Wie wäre es mal mit einem kleinen Experiment…
Gehe zur Eingangstür hinaus und dann komme wieder herein. Und zwar so, als ob du ein Gast bist, der alles zum ersten Mal sieht. Setze dazu in echt oder in Gedanken eine rosa Brille auf – und betrachte alles mit diesen Augen und mit ganz viel Liebe im Herz.
Verliebe dich neu - rosarote Brille
Gehe dann nach und nach durch alle Räume.
Bevor du eintrittst: Schicke das Gefühl von Liebe und Freude in den Raum. Und behalte dieses Gefühl in deinem Herzen. Trete dann ein und schaue: Wo bleibt dein Blick zuerst hängen? Musst du lächeln, wenn du das siehst? In welchem Raum fühlst du dich auf Anhieb wohl? Kannst du eine Erklärung finden, wieso das so ist? Falls nicht, ist es nicht schlimm – ein gutes Gefühl reicht aus. Wenn du eine Erklärung hast, schreibe es auf. Wenn dir etwas ganz besonders gut gefällt, schreibe es ebenfalls auf.
Gehe dann weiter durch alle Räume. Immer nach demselben Prinzip.
Liebe & Freude voraus schicken. Eintreten. Umschauen. Wo bleibt dein Blick zuerst hängen? Schreibe kurz auf, was dir auffällt.
Bist du durch?
Dann verlasse dein Zuhause wieder durch den Eingang.
Und komm wieder herein, so wie du es immer tust, wenn du heimkommst.
Hat sich dein Blick verändert? Bleibt er jetzt wieder an den Dingen hängen, die dir vorher gefallen haben?
Es geht hier nicht darum, dir Dinge schön zu reden oder schön zu denken. Sondern deinen Blick wieder zu öffnen, dich auf das Schöne zu fokussieren und es dann auch wieder sehen zu können.
Und ich bin mir sicher, dass du in deinem Zuhause viele schöne Dinge findest, die deine Augen zum Strahlen bringen und dein Herz hüpfen lassen.
Vielleicht ist es auch an der Zeit, diese Dinge etwas mehr hervor zu heben. Ihnen einen Premium-Platz in deinem Zuhause zu geben.
Und wenn du dich in einem Raum ganz besonders wohl gefühlt hast, überlege mal, wie du dieses Wohlgefühl auch in den anderen Räumen verbreiten könntest.
Ist es nicht herrlich, so ein schönes Zuhause zu haben?
Wie verliebt bis du? Lass es mich in den Kommentaren wissen.


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