Category Archives for "Raum für Raum ausmisten"

Ordnung Kleiderschrank
Okt 07

Ordnung im Kleiderschrank: Mit diesen Tipps klappt das Ausmisten

So schaffst du Ordnung im Kleiderschrank

Die durchschnittliche Frau (manche tun es also noch viel länger), steht 17 Minuten am Tag vor ihrem Kleiderschrank und denkt: Hilfe, was soll ich bloss anziehen? Hilfe, ich habe nichts anzuziehen (obwohl der Schrank proppenvoll ist)? Hilfe, das passt doch alles gar nicht zusammen. Juhu, ich muss einkaufen gehen…

Wenn man das dann mal so hochrechnet, sind es mehrere Lebensmonate, die im Laufe eines Lebens dafür aufgewendet werden. Für solch eine unsinnige Tätigkeit, wenn man es sich mal recht überlegt. Das erschreckt mich jetzt doch. Und ich fange wieder an, über die Capsule Wardrobe nachzudenken.

Bei Männern sind es übrigens um die 13 Minuten, die sie täglich für die Klamotten-Entscheidung benötigen. Wenn sie nicht Herr Zuckerberg, Herr Obama oder Herr Cash heissen – diese schlauen Herren, haben nämlich einen minimalistischen Kleidungsstil entwickelt. Ganz schön schlau, schaffe ich nur leider nicht – was das genau bedeutet, kannst du hier nachlesen.

Ich bin immer ganz erleichtert, wenn ich mich bereits am Abend vorher entschieden habe, was ich anziehe. Das bringt so viel Entspannung in den frühen Morgen.

Der Traum (in einer idealen Welt):

Wie schön wäre es doch, morgens mit einem Lächeln vor dem Kleiderschrank zu stehen. Lauter Lieblingsklamotten zu sehen und einfach hinein zu greifen, in dem Wissen: Ich fühle mich in jedem einzelnen Teil wohl und kenne die Kombinationsmöglichkeiten.

Die Realität (so isses):

Ich stehe vor dem Kleiderschrank und fühle mich erst mal erschlagen. Ich greife hinein, ziehe was raus – und bin mir unsicher, was ich dazu anziehe. Nach ca. 17 Minuten habe ich mich dann entschieden. Schon etwas genervt.

Seit Wochen drücke ich mich schon davor, das Ausmisten meines Kleiderschrankes anzugehen.

Am Wochenende habe ich endlich angefangen. Und es geschafft, sage und schreibe 10 Teile zu entsorgen. Ich bin jetzt nur noch 85 Teile (oder so) von einer Capsule Wardrobe entfernt. Schuhe nicht mitgezählt, die man eigentlich mitzählen sollte.

Doch immerhin: Der Kleiderschrank ist jetzt wieder übersichtlich geordnet. Das willst du auch?

Dann probiere mal meine Tipps aus.


Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen ordentlichen Kleiderschrank

(der keine Capsule Wardrobe ist)

Schritt 1 der Vor-Arbeit, die die eigentlichen Schritte erleichtert: Ziel setzen

Frage dich, was genau möchtest du mit deiner Ausmist-Aktion erreichen. Was ist dein Ziel?

Hier mal ein paar Beispiele, was sein könnte: Ich möchte einen Überblick bekommen, was ich alles besitze und eine sinnvolle Ordnung im Schrank haben (wie sieht deine sinnvolle Ordnung aus – werde hier sehr konkret). Oder: Ich möchte meinen Klamottenbestand um mindestens 15 Teile reduzieren. Oder: Ich möchte meinen Schrank nach Farben und / oder nach Einsatzmöglichkeiten (Business, Sport, Freizeit) sortieren. Ich möchte alle Klamotten in einem Schrank haben (nicht über mehrere Orte verteilt).

Auch hier – wie überall gilt – kleine Schritte führen zum Ziel. Wenn du 5 Schränke und 8 Kommoden hast (ich übertreibe), wirst du es im ersten Schritt wahrscheinlich nicht hinkriegen, auf 1 Schrank und 1 Kommode zu reduzieren. Aber vielleicht im 5. oder 6. Schritt.

Schritt 2 der Vor-Arbeit: Fokussieren & klares Bild

Schreibe dir dein Ziel oder deine Ziele auf. Das hilft dir, fokussiert zu bleiben. Sinnvoll kann es auch sein, eine kleine Skizze anzufertigen (geht natürlich auch im Kopf), auf der du deinen Kleiderschrank aufzeichnest und dann einzeichnest, wo was Platz finden soll. Wichtig ist, dass du ein klares Bild bekommst, wieviel Platz dir zur Verfügung steht und wie du ihn nutzen willst. Klamotten in andere Schränke oder Kommoden auszulagern, kann eine kurzfristige Problemlösung sein. Ist jedoch auf Dauer nicht unbedingt sinnvoll.

Fertig?

Dann gibt’s zur Belohnung, dass du die Vorarbeit bravourös gemeistert hast, eine kleine Tee- oder Kaffeepause bevor es weiter geht mit diesen Schritten.

Schritt für Schritt zum ordentlichen Kleiderschrank: In 6 Schritten bist du dort

  • Räume alles aus. Anders geht es einfach nicht, wenn du wirklich Ordnung schaffen willst. Zu allem zählen auch die Klamotten, die du in der Kommode verstaut hast oder in der Unterbettablage oder im Keller. Oder wo auch immer.
  • Bilde Zwischenlager auf dem Bett oder einer anderen Fläche, auf der du viel Platz hast, um einen Überblick zu bekommen. Brauchst du nämlich gleich.
  • Putze den Kleiderschrank, die Kommode … so dass es sauber ist und gut riecht. Während es vollständig trocknet, kommt der Big Part.
  • Nimm jedes Kleidungsstück in die Hand und sortiere es auf einem der folgenden Stapel ein. Triff die Entscheidung für jedes Kleidungsstück gleich. Ansonsten sitzt du bis zum Sankt Nimmerleinstag da.

Sinnvolle Klamottenstapel könnten so aussehen:

Happy Tipp: Damit du den Überblick behälst, habe ich einige Vorlagen für dich vorbereitet, die du am Ende der Seite kostenlos downloaden kannst.

Behalten: Absolute Lieblingsklamotten. Trage ich ständig, wenn sie nicht gerade in der Wäsche sind.

Auch behalten: Habe ich gerne. Trage ich häufig bis manchmal.

Behalten Special: Spezielle Gelegenheiten. Wie zum Beispiel Abendkleider oder Hochzeitskleid oder ähnliches. Diesen Stapel könntest du auch in einen anderen Schrank auslagern, wenn Platz vorhanden ist, da du diese Klamotten selten brauchst.

Ausmisten und weiter: Habe ich nicht gerne, passt nicht so richtig, habe ich schon mindestens 1 Jahr nicht mehr getragen. Sieht jedoch noch so gut aus, dass du es spenden, verkaufen oder an eine liebe Freundin geben kannst.

Ausmisten und weg: Das geht gar nicht mehr. Ist zerschlissen, hat Löcher, Flecken, die nicht mehr rausgehen. Weg damit.

Unentschieden: Irgendwie ja, irgendwie nein. Dies ist der Notfall-Stapel, wenn du dich bei dem einen oder anderen Kleidungsstück nicht für einen Stapel entscheiden kannst. Halte diesen Stapel jedoch so klein wie möglich.

Unterwäsche, Strümpfe, Socken, Strumpfhosen: Hier kommst du wahrscheinlich schneller durch und prüfst einfach, was noch intakt ist.

Erinnerst du dich an die 80 / 20 Regel? Auch im Kleiderschrank gilt: Du trägst höchstwahrscheinlich 20 % deiner Klamotten (die Lieblingsklamotten), an 80 % der Tage.

  • Mache nun weiter mit deinem Unentschieden-Stapel. Falls du dich immer noch nicht entscheiden kannst, packe diese Klamotten in eine Kiste, stelle sie auf die Seite und versprich dir selbst, dass du dich bis spätestens in einer Woche darum gekümmert hast. Ansonsten kommt es weg.

Zeit für Selbstlob

Klasse – du bist toll!

Viele grosse Schritte sind erledigt.

 


  • Finde einen schönen Platz für alles, was du behalten möchtest. Nimm dazu jetzt deine Ideen für die Gestaltung des Kleiderschranks zur Hand und räume dementsprechend ein.

Ideen für Sortiermöglichkeiten:

  • Nach Aktivitäten: Also Business, Sport, Freizeit etc.
  • Nach Art des Kleidungsstücks: Hosen kommen zu Hosen, Pullis zu Pullis …
  • Nach Farben: Gleiche Farben werden zusammen sortiert

Wie fühlt es sich an? Bist du happy mit deiner neuen Ordnung?

Die nächsten Tage und Wochen kommt jetzt der Praxistest. Passt die neue Ordnung so für dich? Dann beibehalten. Ist es noch nicht so ideal, sortiere um – und zwar solange bis es für dich richtig ist. Dann fällt es auch viel leichter, zukünftig Ordnung zu halten.

Zusatztipp Nr. 1: Verwende gleichartige Kleiderbügel. So kommt mehr Ruhe in den Schrank. Und die Klamotten hängen alle auf einer Höhe.

Zusatztipp Nr 2: Wenn du wissen möchtest, ob du bestimmt Kleidungsstücke überhaupt noch trägst, fange an, die Bügel umzudrehen, sobald du das daran aufgehängte Kleidungsstück anziehst. So siehst du dann ein paar Wochen sehr schön, was noch getragen wird und was nicht mehr.

Zusatztipp Nr. 3: Manche schwören darauf, ihre Shirts zu rollen oder als kleine Päckchen zu falten, um sie dann aufstellen zu können. Das hat viele Vorteile – von faltenfreier bis besserer Überblick. Doch ich kriege das nicht richtig hin bzw. die Rollen (oder Päckchen) fallen immer um, wenn ich eines herausziehe. Doch vielleicht klappt es ja bei dir. Google mal nach Marie Kondo. Sie beschreibt in Magic Cleaning genau, wie es geht.

Vorlagen für deine Kleiderschrank-Ausmist-Session.  Kostet nix, bringt viel.

Deine Daten sind bei mir sicher. 0 % Spam. 100 % happy.

Hat dir dieser Tipps gefallen? Dann teile ihn gerne.

Tipps Ordnung Schlafzimmer
Okt 04

Ordnung im Schlafzimmer: Tipps für mehr Ruhe & Entspannung

Schritt für Schritt in dein Wohlfühl-Schlafzimmer: So geht’s

Das Schlafzimmer ist einer der wichtigsten Räume in deinem Zuhause.

Und gleichzeitig auch der Raum, der bei vielen ziemlich nachlässig behandelt wird. Ist ja nur das Schlafzimmer. Besuch kommt hier meistens nicht rein (wobei es da natürlich auch Ausnahmen gibt ;-). Ein prima Platz für Dinge, die sonst nirgends Platz finden. Oft als Büro missbraucht. Und mit elektrischen Geräten gut besetzt.

Höchste Zeit, das jetzt zu ändern.

3 Gründe, warum du aus deinem Schlafzimmer einen Wohlfühlraum machen solltest:

  1. Du schläfst besser. Wachst morgens erholter auf.
  2. Deine Beziehung wird schöner. Weil wieder Platz für euch beide ist.
  3. Du fühlst dich wohler, kannst deine Batterien wieder besser aufladen. Weil es insgesamt harmonischer ist.

Lust bekommen, dein Schlafzimmer zu verschönern. Dann kommen jetzt die Tipps dazu.

5 Schritte, wie du es schaffst, aus deinem Schlafzimmer einen Wohlfühlraum zu machen:

  1. Verbanne alles Unnütze aus dem Schlafzimmer. Dein Schlafzimmer ist kein Abstellraum und auch kein Büro, sondern ein Ort der Ruhe, der Harmonie und des Wohlfühlens.
  2. Streiche die Wände in angenehmen, klaren Farben. Vermeide zu grelle Farben, unruhige Muster und zu viele Farbkombinationen.
  3. Schaffe angenehme Lichtquellen. Also nicht den grellen Deckenstrahler, der dich blass aussehen lässt. Sondern eher die kleine Nachttischlampe mit warmem, gemütlichem Licht.
  4. Vermeide elektrische Geräte, so gut es geht. Weder TV noch Computer gehören in dein Schlafzimmer (auch wenn viele das anders sehen). Wenn du das Smartphone zum Wecken nutzt, einfach den Flugmodus aktivieren oder gleich ganz ausschalten. Ansonsten hat es auch Einreiseverbot.
  5. Achte darauf, dass es ordentlich und aufgeräumt ist. Dazu gehört, dass die gebrauchten Klamotten nicht im ganzen Raum verstreut herum liegen, die Schränke ordentlich eingeräumt sind (oder wenn das mal nicht der Fall sein sollte, die Schranktüren geschlossen sind), der Boden frei geräumt ist – und was es ansonsten noch für Möglichkeiten der Unordnung gibt.

Wenn wir schon in deinem Raum für schöne Träume sind, gehört natürlich auch das Thema Schlaf mit dazu. 14 Tipps, wie du tief & wohlig schläfst und erholt wieder aufwachst, erfahre es hier.


Hat dir dieser Tipp gefallen? Dann teile ihn gerne.

Pin me

Ordnung Schlafzimmer

Ordnung Küche
Sep 10

Tipps für dauerhafte Ordnung in der Küche

Hotspot Küche: So schaffst du dauerhaft Ordnung

Jede Party landet am Ende in der Küche … manchmal auch schon zwischendurch. Dieses Phänomen habe ich früher nie so ganz verstanden, war aber auch immer eine der ersten, die in der Küche stand.

Heute verstehe ich es besser: Die Küche ist warm und gemütlich (meistens jedenfalls), es gibt etwas zu essen – nette Leute stehen herum, man kann sich ungezwungen dazu gesellen und sich nett unterhalten.

Und ich fand auch diese Erklärung hilfreich: In der Steinzeit sass man um das Lagerfeuer herum (warm, gemütliche Runde, es gab etwas zu essen), heute trifft man sich am Herd (warm, gemütliche Runde, es gibt etwas zu essen).

Positive Erwartungen also, die meistens erfüllt werden. Und das nicht nur bei Parties.

Die offene Bauweise heutzutage sorgt jedoch dafür, dass die Küche meistens kein geschlossener Raum mehr ist, sondern eher ein Übergang ins Wohn- und / oder Esszimmer. Das hat die Party-Geschichte nochmals etwas verändert. Unbestritten bleibt jedoch, dass der Platz an der Küchenzeile ein echter Hotspot ist und bleibt.

Bei offenen Küchen ist es umso wichtiger, dass es ordentlich und aufgeräumt aussieht – und das nicht nur, wenn Gäste da sind. Schliesslich hat man das Kücheninnenleben so ständig im Blick.

Ordnung Küche

Wie kann ich nun meine Küche gemütlich, einladend und ordentlich gestalten?

1. Ablageflächen schlau nutzen & Freiraum lassen

Schlau heisst in diesem Fall:

  • Die Dinge stehen nach Möglichkeit da, wo sie gebraucht werden, so dass du sie gleich zur Hand hast. In kleinen Küchen ist das sicherlich nicht so das Problem, dafür kann es in grösseren Küchen zu unnützen Wegen & unnötigen Handgriffen führen, wenn die Platzierung nicht durchdacht ist.

Ablageflächen nicht voll-voll-voll stellen, sondern Freiraum lassen

Freiraum lassen heisst in diesem Fall:

  • So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Alle elektrischen Geräte, die täglich gebraucht werden, stehen auf der Ablagefläche. Alle Geräte, die nur ab und an im Einsatz sind, verschwinden im Schrank.

Alle sonstigen Utensilien, die täglich gebraucht werden, stehen auf der Ablagefläche. Alle Utensilien, die seltener im Einsatz sind, verschwinden im Schrank.

Achtung: Geschirr und Besteck sind natürlich immer im Schrank.

Das gibt ein Gefühl von Freiraum.

2. Glänzende Küchenspüle

Man glaubt es kaum, was für einen RIESEN Unterschied eine glänzende Küchenspüle macht. Hierzu wurden ja schon ganze Bücher geschrieben. Und ich konnte es am Anfang ebenfalls kaum glauben, doch es stimmt wirklich: Eine saubere, glänzende, gereinigte Küchenspüle macht ein gutes Gefühl und ist ein echter Lichtblick und Hingucker.

3. Klar strukturierte Schränke

Wie in allen anderen Zimmern gilt auch hier: Jedes Ding an seinen Platz, jedes Ding hat seinen Platz. Das ist gerade in der Küche nicht immer ganz so einfach durchzuziehen. Hier sammeln sich häufig noch mehr Dinge an, als in anderen Zimmern. Trotz allem: Dran bleiben lohnt sich.

4. Brauchst du das wirklich alles?

Gehe doch mal durch deine Geschirr-, Besteck- und Gläsersammlung: Wieviel hast du und wieviel davon hast du wirklich im Einsatz? Sicherlich gibt es Dinge, die du nicht mehr nutzt, weil du sie a) nicht mehr schön findest, sie b) beschädigt sind (abgeschlagene Ecken, Sprung im Glas etc.) oder c) du sie noch nie gemocht hast.

Sortiere a) und c) gnadenlos aus – vielleicht verschenkst du sie an Freunde, verkaufst sie auf Ebay oder auf dem Flohmarkt. b) wird entweder geflickt, falls noch möglich und sinnvoll – ansonsten weggeworfen. Du verwendest es ja sowieso nicht mehr, wieso also Premium-Platz verschenken. Hier ziehen doch besser Dinge ein, die du wirklich magst und wirklich brauchst.

Schüsseln, Schüsselchen, Schalen, Schälchen, Vorratsdosen, Plastikkram: Phänomenal, was sich hier so ansammelt im Laufe eines Lebens. Wenn bei dir alles regelmässig im Einsatz ist, okay. Doch wenn es bei dir so ist, wie bei 98 % aller Menschen, dann hast du Lieblingsutensilien, die du 80 % der Zeit nutzt (mindestens). Die anderen Utensilien kommen nur dann zum Einsatz, wenn die Spülmaschine kaputt ist (und du keine Lust hast, von Hand abzuspülen). Also auch hier: Raus, was du nicht magst, brauchst und regelmässig im Einsatz hast.

Freue dich dann über mindestens einen leeren Schrank.

5. Alltags-Geschirr vs. «gutes» Geschirr

Ich kann mich noch gut erinnern, dass es bei meiner Oma (und später auch bei meiner Mutter) noch das «gute» Goldrand-Geschirr gab. Kennst du vielleicht auch noch? Dies wurde nur zu ganz besonderen Gelegenheiten (Geburtstag, Weihnachten, Ostern) hervor geholt. Also so ca. 3 bis 5 Mal im Jahr. Den Rest des Jahres stand es im Schrank. Hat vor sich hin geblinkt (goldiger Rand) und hat wertvollen Platz verschwendet.

Ist es sinnvoll, sich das «gute» Geschirr für den Sankt Nimmerleinstag aufzuheben? Ich finde NEIN. Nutze es doch besser jetzt, solange es dir gefällt. Erfreue dich daran. Und ja, es kann auch mal was kaputt gehen. Und ja, das nervt. Doch das ist das Leben. Und schöne Dinge sind schliesslich dafür gemacht, dass man sie nutzt und sich an ihnen erfreut.

6. Kühlschrank

So ein wichtiges Ding & wird doch häufig übersehen. Übersehen im Sinne von – Sachen kommen rein, nicht alles findet mehr den Weg nach draussen und gammelt dann ein Weilchen vor sich hin.

Ein gammeliger Kühlschrank ist jedoch nicht nur eine Infektionsquelle, sondern ist auch eher abschreckend für Besucher, wenn sie einen Blick hineinwerfen. Und häufig passiert das ja noch, da Gäste – wenn sie nicht gerade zum ersten Mal da sind – gerne in der Küche sind und auch gerne eine helfende Hand anbieten.

Deshalb: Kühlschrank regelmässig komplett ausräumen, alle Ablageflächen und die Gemüsefächer abwaschen, abtrocknen und alles wieder einräumen. Vorher wird natürlich noch geprüft, ob alles – was wieder rein soll – auch noch frisch ist.

7. Eisfach

Ab und an auch mal noch sinnvoll: Das Eisfach zu enteisen. Da sammelt sich mit der Zeit immer einiges an Eis an, das eigentlich nicht dorthin gehört.

Hier auch darauf achten, dass alles Eingefrorene richtig verschlossen ist, so dass es keinen Gefrierbrand gibt.

8. Vorratshaltung von Lebensmitteln

Schränke vollgestopft mit Lebensmitteln sind mir ein Graus. Vielleicht, weil ich leicht den Überblick verliere, was noch da ist und was wann aufgebraucht werden müsste (Ablaufdatum). Ich war deshalb noch nie ein Freund von grosser Vorratshaltung. Doch sicherlich ist es sinnvoll, einige Grundnahrungsmittel auf Vorrat zu haben – allerdings nur in einzelner oder zweifacher Ausführung und nicht in dutzendfacher Menge.

Tipps für die Vorratshaltung:

  • Eine Bestandsaufnahme machen – was ist noch da, was läuft demnächst ab (muss also bald aufgebraucht werden)?
  • Überlegen, wie diese bald ablaufenden Lebensmittel in den Speiseplan der nächsten Tage integriert werden können.
  • Solange die vorhandenen und bald ablaufenden Lebensmittel nicht aufgebraucht sind, keine neuen Lebensmittel kaufen (ausgenommen sind frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Brot…)
  • Ordnung schaffen: Idealerweise sind Lebensmittel nicht über die ganze Küche (den ganzen Abstellraum oder Keller) verteilt, sondern zusammen an einem Platz. Gleiches kommt zu gleichem. So siehst du gleich, von was noch genügend da ist.

Hat dir dieser Tipp gefallen? Dann freue ich mich, wenn du ihn teilst.

Aufräumen und Ausmisten
Aug 19

Schnelle Erfolgserlebnisse motivieren für mehr

Raus aus der Unordnung: Wie schnelle Erfolgserlebnisse für mehr motivieren

Die Aufgeräumt-Häppchen sorgen für Partystimmung beim Aufräumen

Es gibt Tage, da fühlt man sich wie erschlagen, wenn man auf die ganze Unordnung schaut – und weiss überhaupt nicht mehr, wo man denn eigentlich anfangen soll. Das Ende vom Lied ist oft: Es passiert gar nichts. Du denkst, ich mache das, wenn ich Zeit habe. Und diese Zeit kommt dann irgendwie nicht. Du denkst, ich mache das, wenn ich Lust dazu habe. Und diese Zeit kommt auch irgendwie nicht.

Ich weiss leider nicht, von wem dieser Spruch ist, doch er trifft es auf humorvolle Weise:

Heute wollte ich aufräumen. Und was passiert? Ich habe keine Lust.

Kann ergänzt oder ersetzt werden durch keine Zeit, bin nicht in der Stimmung, das Wetter ist einfach zu schön, das Wetter ist einfach zu schlecht…

Du siehst, ich kenne alle diese Ausreden aus langjähriger, eigener Erfahrung. Und habe es auch schon oft von Freundinnen gehört.

Besser wurde es erst, als …

Das Problem war jedoch nicht, dass ich grundsätzlich keine Lust dazu hatte. Das Problem war, dass ich dachte, ich müsste jetzt für die nächsten Stunden nichts andere tun als Unordnung beseitigen, aufräumen, putzen, ausmisten, entsorgen und und und.

Besser wurde es, als ich mir „erlaubt“ habe, mir kleine Aufräumhäppchen zu genehmigen. Ähnlich einem Apero (der in der Schweiz sehr beliebt ist) – falls du diese wunderbare Tradition noch nicht kennst: Man trifft sich am Nachmittag auf ein lockeres Zusammentreffen, plaudert nett, es gibt etwas zu trinken (vorzugsweise Wein, den wir uns hier jetzt sparen oder später genehmigen) und kleine Essenshäppchen, von denen man nicht unbedingt satt wird, die aber Lust auf mehr machen.

Also, bist du bereit?

Wir feiern jetzt zusammen einen Aufgeräumt-Häppchen-Apero

Gut ist, wenn du nur wenig Zeit hast. Vielleicht 5 bis 15 Minuten.

Stelle dir jetzt am besten den Timer an deinem Handy auf sagen wir mal 10 Minuten – und bitte nicht schummeln. Es bleibt bei diesen 10 Minuten.

Fange jetzt da an, wo du das grösste Erfolgserlebnis hast. Sprich, wo ist die grösste Unordnung?

Ich gebe dir mal ein paar Beispiele:

  • Der nicht mehr sichtbare Fussboden im Wohnzimmer, auf dem verirrte Gegenstände herum liegen. Bringe sie dahin zurück, wo sie hingehören.
  • Der Klamottenberg im Schlafzimmer. Hänge die Klamotten ordentlich auf oder lege sie in die Wäschetruhe zum Waschen.
  • Die Küchenspüle, in der sich das Geschirr stapelt: Ab damit in die Spülmaschine oder abwaschen und ganz wichtig: Am Ende die Spüle gründlich schrubben, so dass sie glänzt
    (Happy-Tipp: nachdem sie sauber ist, mit einem Handtuch gründlich trockenreiben, so dass alle Wasserflecken weg sind).

Du wirst erstaunt sein, oft sind nur ganz wenige Handgriffe nötig, um dir wieder ein gutes Gefühl zu geben, dich freier atmen zu lassen und Lust zu machen auf mehr.

Fange damit an. Geniesse es, wenn es erledigt ist (vielleicht gibt’s dann doch noch ein Gläschen Wein zur Belohnung).


Aufgeräumt-Häppchen auf den Punkt gebracht:

Ordnung machen braucht viiiel Zeit. Drehe das jetzt einmal um: Du brauchst nur ganz wenig Zeit – vielleicht 5 bis 15 Minuten.

Fange da an, wo du in kürzester Zeit das grösste Erfolgserlebnis (sprich die schönste Ordnung) siehst.

Stelle jetzt den Timer und lege los.


Lust bekommen, weiter zu machen?

Dann hole dir hier Inspiration:

Digitale Ordnung
Aug 16

Aufräumen und Ausmisten auf Computer, Handy & Co.

Auch Pixel & Files brauchen Ordnung

Es gab mal eine Zeit da dachte ich, dass ich meine digitalen Informationen super im Griff habe. Ist ja auch ganz einfach – Ordner anlegen, Informationen rein und gut ist…

Na denkste… Wenig später musste ich feststellen, dass dem leider nicht so ist. Auch digitale Informationen führen ein Eigenleben und wollen genauso beaufsichtigt, betreut und gehätschelt werden wie ihre materiellen Kollegen.

Im Laufe der Zeit sammeln sich nämlich ganz schön viele Programme, Apps, Ordner, Texte, Fotos, pdfs und wie die Dinger sonst noch alle heissen auf dem Rechner, Tablet und Smartphone an.

Wenn es dir genauso geht, dann ist heute ein guter Tag, um mal wieder auszumisten und Ordnung auf Computer, Smartphone & Co. zu schaffen.

Aufgeräumt … auf dem Smartphone

Sicherlich hast du einige Lieblings-Apps, die bei dir im Dauereinsatz sind. Und genauso wahrscheinlich gibt es Apps, die vor sich hin schlummern. Irgendwann mal herunter geladen, danach nie mehr genutzt. Mir passiert das immer wieder.

  1. Apps: Welche nutzt du wirklich? Schaue deine Apps durch und lösche die, du nicht verwendest.

Im gleichen Atemzug ist es sinnvoll, sich mal die Berechtigungen anzuschauen, die du einzelnen Apps gegeben hast. Vielleicht möchtest du sie auch anpassen oder die Einstellungen verändern, so dass sie zum Beispiel nicht im Hintergrund aktualisiert werden, sondern du die Aktualisierung aktiv angehen musst. Beim nächsten App-Download am besten gleich prüfen, welche Berechtigungen du erteilst und ob du das wirklich möchtest. Da kann man ansonsten manchmal böse Überraschungen erleben, wenn die App plötzlich ein Eigenleben führt.

  1. Kontakte: Sind deine Kontakte sicher und gesichert? Damit keiner deiner wertvollen Kontakte verloren geht, ist es wichtig, immer mal wieder eine Datensicherung zu machen.
  2. Fotos, Videos, Musik: Ich liebe es, zu fotografieren und am allerliebsten fotografiere ich mit meinem IPhone. Kein Wunder, dass Fotos jede Menge Speicherkapazität auf meinem Smartphone belegen und ich in regelmässigen Abständen löschen muss, um wieder neue Fotos machen zu können. Videos und Musik sind auch solche Vielfresser, was Speicherplatz angeht. Am besten, in regelmässigen Abständen die Daten auf deinen Computer oder eine externe Festplatte ziehen.

Aufgeräumt … auf dem Computer

  • Räume deinen Desktop auf, damit du dich beim Anblick des Screens nicht gleich erschlagen fühlst von den vielen Informationen. Hier dürfen nur noch die wichtigsten Shortcuts oder Ordner wohnen.
  • Lade ein schönes Hintergrundbild hoch, dass dich motiviert und inspiriert, wenn du es anschaust.
  • Lösche Files und Programme, die du nicht mehr nutzt.

Überlege dir eine Ordner-Struktur, die zu dir passt

Jeder hat so sein eigenes System am PC. Und eine allein-glücklichmachende Lösung gibt es sicherlich nicht. Doch es ist sinnvoll investierte Arbeit, immer mal wieder zu prüfen, was noch gebraucht wird und eine für dich verständliche Struktur anzulegen, so dass du schnell & einfach zu den gewünschten Informationen kommst.

10 Tipps, wie du am besten vorgehen kannst:

  1. Ist-Zustand: Mache zunächst einmal eine Bestandsaufnahme. Was hast du alles abgespeichert? Welche Programme nutzt du? Finde dann grobe Haupt-Kategorien, in die du unterteilen (zum Beispiel Fotos, Videos, Musik, digitale Bücher, Banken, Versicherungen, Projekte, Urlaub)
  2. Kategorien bilden und Ordner dazu anlegen
  3. Suchen-Funktion nutzen: Hier sind sprechende Namen sehr sinnvoll. Also nicht nur irgendein.pdf sondern 2017-07-projektsonnenschein.pdf. Evtl. kannst du auch noch das Datum mit in den Namen zu packen. Dies kann hilfreich sein, wenn du filtern möchtest.
  4. Ordnerstruktur: Unterteilungen sind gut, zuviele Unterteilungen verwirren. Schaue, dass du nicht unzählige Unterkategorien erstellst, sondern es wirklich auf die wichtigsten begrenzt. Beispiel Versicherungen: Hier könntest du unter der Oberkategorie Versicherungen folgende Ordner anlegen: 1 Name Versicherung 2 Name Versicherung, darunter dann nochmals nach Jahr oder nach Art der Versicherung, also Hausrat, Haftpflicht etc. aufgedröselt. Je nachdem, was mehr Sinn macht.
  5. Regelmässige Backups auf externer Festplatte oder in einer Cloud-Lösung.
  6. Noch-sortieren-Ordner: Erstelle dir auch einen noch-sortieren-Ordner – wenn du mal keine Lust oder keine Zeit hast, schiebst du die Datei dort hinein und sortierst sie zu einem späteren Zeitpunkt in die richtige Kategorie ein.
  7. Ordner auf dem Desktop: Nun, das ist so eine Sache… Alle raten davon ab, Daten auf dem Desktop zu speichern, weil ruckzuck ein wildes Durcheinander herrscht. Das stimmt. Doch trotzdem liebe ich es, sofort Zugriff auf meine Lieblingsprojekte zu haben. Ich speichere deshalb die wichtigsten Projekte in einem Ordner auf dem Desktop ab. Habe mich inzwischen jedoch so diszipliniert, dass ich in regelmässigen Abständen aufräume.
  8. Ein leerer Desktop hat jedoch definitiv grosse Vorteile: 1. Du siehst dein inspirierendes Hintergrundbild und 2. Ein aufgeräumter Desktop-Bereich gibt deinem Unterbewusstsein ein gutes Gefühl und ein geringeres Stressempfinden. Juhu, es ist ja alles erledigt.
  9. Wichtige Dokumente fotografieren oder scannen und an einer Stelle sammeln – gut ist es, wenn Familienmitglieder im Notfall Zugriff darauf haben. Dies zusätzlich zum Ablegen im guten alten Ordner.
  10. Übersicht regelmässiger Abbuchungen erstellen (Verträge für Handy, Miete, Strom, Wasser, Internet etc.) und Rechnungen als pdf abspeichern, so hast du alles sofort zur Hand, wenn du etwas nachschlagen musst.

Hilfreiche Tools:

Passwörter ändern & sichere Passwörter nutzen

Eine Never-ending-Story für mich… Ich weiss nicht, wie häufig ich schon verzweifelt bin, weil ich mal wieder ein Passwort vergessen hatte. Ist ja auch eine Unmenge an Passwörtern, die sich im Laufe der Zeit und bei sovielen Online-Kanälen ansammeln.

Hier leisten Tools, wie zum Beispiel 1Password, wertvolle Hilfestellung und erleichtern das digitale Leben. Die 1Password Die Software gibt es sowohl für Mac als auch für Windows und du kannst mit ihr alle deine Passwörter (sicher!) verwalten.

Digitales Notizbuch mit viel Mehrwert

Evernote ist ein digitales Notizbuch, mit dem du dein Leben organisieren kannst. Der Zettelwirtschaft kannst du getrost ade sagen, wenn du Evernote konsequent nutzt. Hier kannst du dir nach Themen sortierte Ordner anlegen und dann die jeweiligen Infos hineinpacken – als Link oder als Screenshot. Markierungen und Textergänzungen sind ebenfalls möglich.


Achtung: Informations Overload droht!

Die digitale Welt kann manchmal ganz schön vereinnahmend sein. Überall gibt es tolle neue Informationen und all zu oft denkt man, dass man nicht up-to-date ist oder etwas verpasst, wenn man genau diese eine Information nicht liest, diesen einen Post nicht gesehen hat oder diesen einen Newsletter nicht abonniert hat.

Das Gegenteil ist oft der Fall: Je weniger Informationen du zu dir nimmst, umso besser verarbeitest du die einzelnen Informationen.

Happy Tipp: Manchmal hilft ein bisschen Digital Detox. Vielleicht mal für 30 Tage ausprobieren wie es ist, mindestens eine Stunde vor dem Schlafen gehen, Computer und Handy auszuschalten.

Und statt dessen? Tee trinken, mit dem Partner sprechen, ein inspirierendes Buch lesen, Abend-Yoga, Meditieren…

Wie sieht das bei dir aus? Wie schaffst du es, digitale Ordnung zu halten? Berichte jetzt darüber in den Kommentaren.


Aufgeräumter SchreibtischFalls dein Schreibtisch auch eine Aufräum-Session braucht, dann schaue dir mal diese 5 Tipps für einen ordentlichen Schreibtisch an.

 

 

 


Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann freue ich mich, wenn du ihn teilst.

Tipps für Spontanbesuch
Aug 11

6 Mini-Max-Tipps für Spontanbesuch

So macht dein Zuhause einen guten Eindruck auf unerwartete Gäste

Das Telefon klingelt, Tante Heidi ist am Apparat und kündigt ihren Besuch an. Sie sind gerade auf der Durchreise und in 30 Minuten da. Das passt doch, oder? Tjaaa, eigentlich ja nicht … Doch andererseits möchte man ja auch nicht als völlig unflexibel und gastunfreundlich da stehen. Zähneknirschend kommt also ein «Ja, na klar – wir freuen uns» heraus. Für heute war ein gemütlicher Sofatag geplant. Die Putz- und Ordnungsorgie erst für nächste Woche. Entsprechend unaufgeräumt präsentiert sich unsere Wohnung.

Kennst du diese Situation auch?

Jetzt kommt es auf eine gute Organisation an – 30 Minuten sind nämlich länger, als du jetzt vielleicht denkst.

Spontanbesuch - Winkekatze und Kerze

Hier die 6 Mini-Max Tipps für Spontanbesuch: Minimaler Zeitaufwand – maximales Ergebnis

  1. Lüften: Abgestandene Luft raus – frische Luft herein. Reiss alle Fenster auf und sorge erst mal für Durchzug.
  2. Toiletten-Check: Ist die Toilette sauber? Falls nein, Reiniger schnappen, kurz einsprühen, etwas einwirken lassen. Wir kommen nachher darauf zurück.
  3. Eingangsbereich: Ist der Boden frei geräumt, so dass man ohne Stolperfallen eintreten kann. Falls nein, ab damit in die Kommode, den Schrank oder ein anderes Möbelstück, das sich schliessen lässt.
  4. Herumliegende Klamotten in allen anderen Zimmern: Alle herumliegenden Klamotten sammeln und über einen Stuhl im Schlafzimmer legen. Sperrzone für Tante Heidi.
  5. Toiletten-Finale: Toilette putzen (der Schnelldurchgang tut’s für jetzt), spülen, eventuell Toilettenduft nachfüllen. Kurz über die Armaturen wischen, um Kalkablagerungen, Staub oder sonstigen Schmutz zu entfernen. Zusätzlich gibt es ein frisches Handtuch und ein kurzer Check, ob noch genügend Toilettenpapier und Seife vorhanden ist.
  6. Schmutziges Geschirr: Ab damit in die Spülmaschine.

Pffffffffffff, geschafft in 25 Minuten – jetzt noch schnell die Haare kämmen, einen Spritzer Parfum auflegen und raus aus den Herummümmel-Klamotten in eine frische Jeans und einen Pullover. Und dann kannst du bei der Begrüssung strahlend sagen: Liebe Tante Heidi, wie schön, dich mal wieder zu sehen.

Hast du noch weitere Tipps für Spontanbesuche? Dann freue ich mich über deinen Kommentar.


Hat dir dieser Tipp gefallen? Dann teile ihn gerne.

Pin me

Ordnung im Eingangsbereich
Aug 11

Ordnung im Eingangsbereich: So kommen du und deine Gäste schön an

So sieht dein Eingangsbereich ruck-zuck aufgeräumt aus

Ein aufgeräumter Eingangsbereich ist das Aushängeschild eines jeden Zuhauses. Hier kommen und gehen Familienmitglieder und Gäste ein und aus. Beim Hereinkommen ist es das Erste, was wir sehen. Und beim Hinausgehen das Letzte, was wir sehen. Und wir wissen ja, der erste Eindruck (und übrigens auch der Letzte) zählt und findet innerhalb von Sekunden statt. Schön ordentlich sollte es sein… Die Realität sieht jedoch häufig ganz anders aus: Hier stapeln sich Schuhe in kunterbuntem Durcheinander, Jacken liegen und hängen ungeordnet herum, ungeöffnete Post liegt irgendwo dazwischen, Müllsäcke, die noch nicht weg gebracht wurden, stehen herum…

Was nun also tun, um schön ankommen zu können?

Ich kämpfe auch immer wieder gegen aufkommende Unordnungsanfälle. Nervig, nervig… Doch es gibt Rettung, die nur wenig Disziplin erfordert, wenn man sie einmal etabliert hat.

So sieht dein Eingangsbereich gleich viel einladender und ordentlicher aus:

Optische Ordnung durch Schränke mit Türen

Schränke, Kommoden, Schuhschränke, die sich schliessen lassen, schaffen optische Ordnung. Was nicht heisst, dass es in den Schränken kunterbunt zugehen soll, doch es hilft sehr, wenn man Türen hat, die man schliessen kann. Leider neigen sie dazu, sich durch Zauberhand immer wieder zu öffnen. Happy-Regel Nummer 1: Schliesse Türen von Schränken und Schubladen. Falls du einen offenen Wandschrank hast, ist es schöner, wenn du gleiche Kleiderbügel (Farbe, Material etc.) verwendest. Auch dies bringt Ruhe, selbst wenn man die Tür nicht schliessen kann. Manchmal hilft es auch, einen Vorhang oder einen Rollo anzubringen.


Schlüssel, Taschen, Brillen & Co. immer an denselben Ort

Ich weiss nicht, wie häufig ich Mr Happy schon geholfen habe, seine Schlüssel oder seine Brille wieder zu finden. Glücklicherweise sind diese Zeiten jetzt vorbei – denn: es gibt jetzt einen festen Platz dafür. Eine Schale, die immer an derselben Stelle steht und immer die gleichen Dinge beherbergt. Nämlich sämtliche Schlüssel. Direkt darunter in der Schublade haben Brillen, Geldbeutel, kleine Regenschirme, im Winter Mützen und Handschuhe ihr Zuhause gefunden. Jeder weiss jetzt, wo es liegt und die Sucherei hat ein Ende. Anstelle einer Schale auf der Kommode, geht natürlich auch ein Schlüsselbrett. Wichtig ist einfach nur, dass es genau EINE Stelle dafür gibt und nicht mehrere. Happy-Regel Nummer 2: Jedes Ding hat seinen Platz und kommt immer dorthin zurück.


Schuhe, Schuhe, Schuhe

Für uns – immer noch – das heikelste Thema. Hier habe ich schon zig Dinge ausprobiert und bin jetzt bei der Zweitbesten Lösung gelandet. Die beste habe ich leider noch nicht gefunden. Die Schuhe kommen in den Schuhschrank. Das ist erst mal super. Problem ist nur, dass dort nicht alle Platz haben. Deshalb habe ich damit angefangen, kleine Schuhkartons mit Schuhen zu füllen und sie mit einem Foto zu bekleben, um auf den ersten Blick zu sehen, welches Paar sich daran befindet. Dies gilt für die Schuhe, die am häufigsten benutzt werden. Die anderen sind im Keller oder einer Unterbettkiste untergebracht, da wir leider keinen Abstellraum haben. Hier gilt wieder Happy-Regel Nr. 2.


Der Boden ist immer – und mit immer meine ich IMMER-IMMER – frei geräumt

Mit Boden frei räumen meine ich, dass keine Dinge unnütz herum stehen oder herum liegen, wie zum Beispiel die Kühltasche, die eigentlich in den Keller sollte, die leeren Flaschen, das Altpapier, die Kartons, die auf den Recyclinghof gebracht werden müssen, die Dinge, die man irgendwann, irgendjemandem zurück geben will… Nein, der Eingangsbereich ist nicht der richtige Ort für eine Zwischenablage, bei der es ja meistens nicht bleibt. Die Dinge neigen dazu, ihren Platz zu verteidigen und einfach liegen zu bleiben. Das erfordert am Anfang etwas Disziplin, doch es hilft ungemein ein ordentliches Gefühl zu bekommen. Ist der Fussboden aufgeräumt, ist es auch einfacher, ansonsten Ordnung zu schaffen. Happy-Regel Nr. 3: Dinge, die unnütz herumstehen, immer gleich dorthin bringen, wo sie hin sollen.


Es macht Spass, nach Hause zu kommen

Mit Spass meine ich, du hast ein Lächeln auf den Lippen, wenn du eintrittst und bist nicht gleich erschlagen. Hierzu gehört, dass es einfach schöner ist, wenn der Eingangsbereich schön gestaltet ist – vielleicht mit einem Bild oder Foto, das glückliche Gedanken in dir weckt, vielleicht mit einer Wandfarbe, die dir Energie gibt, mit schön platzierten Deko-Gegenständen, mit frischen Blumen in einer schönen Vase, mit einem motivierenden Spruch als Wandtatoo, mit Lampen, die ein angenehmes Licht verbreiten. Was immer es auch ist, das einzige was zählt ist, dass es dir gefällt. Und wenn es dir gefällt, häufiger mal umzudekorieren, dann tue genau das. Happy-Regel Nr. 4: Inspiriere dich immer wieder aufs Neue. Je aufgeräumter, gepflegter und ordentlicher der Eingangsbereich ist, umso mehr Eindruck macht er auf uns selbst und auf alle anderen, die dort ankommen. In sehr modern geschnittenen Wohnungen gibt es häufig gar keinen traditionellen Eingangsbereich mehr – man steht dann quasi direkt im Wohnzimmer oder in der Küche. Hier ist es dann natürlich wichtig, dass diese „Ankunftszimmer“ entsprechend aufgeräumt sind. Der Eingangsbereich ist der Bereich, in den die Energie von aussen als erstes hinein fliesst. Wenn sie dort schon ins Stocken gerät, weil einfach zu viel herumsteht, herumliegt und sich die Dinge stapeln, wie soll dann der Rest der Wohnung mit Energie versorgt werden? Und wie sollen schöne neue Dinge, Gedanken & Entspannung hinein kommen, wenn kein Platz dafür da ist? Sorge also dafür, dass alles Schöne hinein kommen kann.


Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann freue ich mich, wenn du ihn teilst.

Pin me

Das könnte dich vielleicht auch interessieren:

Ordnung Schreibtisch - Tipps, wie Ordnung dir hilft, besser und effizienter zu arbeiten
Aug 07

5 Tipps für mehr Ordnung auf dem Schreibtisch

Adieu überfüllter Schreibtisch! In 5 Schritten bist du aufgeräumt

Zu Beginn meiner Berufskarriere hatte ich übervolle Schreibtische – und mit übervoll meine ich wirklich über.voll.voll. Das Papier hat sich gestapelt, noch-nicht-gelesene oder noch-zu-lesende Zeitschriften lagen herum, Notizzettel und Post-its waren kunterbunt auf der freien Fläche verteilt und zwischendrin haben sich Stifte, Textmarker und sonstige Utensilien getummelt. Im Nachhinein wundere ich mich nicht mehr, dass ich an manchen Tagen nicht mehr wusste, wo mir der Kopf stand. Damals war mir dieser Zusammenhang zwischen aufgeräumtem Schreibtisch und klaren Gedanken noch nicht so bewusst. Doch irgendwann war dann klar: So geht das nicht weiter. Hilfe musste her – und zwar dringend! Ich habe in dieser Zeit angefangen, alle möglichen Ratgeber zu lesen und Ordnungsmethoden auszuprobieren. Wirklich Klick gemacht hat es allerdings erst, als ich Clear your Clutter with Feng Shui von Karen Kingston gelesen und meine Feng Shui Ausbildung angefangen haben. Schon klar, Feng Shui ist natürlich viel mehr als Ordnung. Doch es ist eben auch Ordnung, denn wie soll das Chi fliessen, wenn es sich ständig an Hindernissen in Form von Gegenständen anstösst? Für einen ordentlichen Schreibtisch haben sich die 5 folgenden, einfach umzusetzenden Punkte bewährt.

5 Tipps für einen aufgeräumten Schreibtisch

  • Ordnung machen beginnt mit «Alles muss runter».
  • Sauber muss es sein.
  • Auf dem Schreibtisch stehen nur Dinge, die ich täglich zum Arbeiten brauche.
  • Jedes Ding hat seinen Platz.
  • 5 Minuten für den nächsten Tag.

Pin me


Wie das im Einzelnen funktioniert und dass es an manchen Tagen auch mal nicht klappt, erzähle ich dir jetzt:

1. Ordnung machen beginnt mit «Alles muss runter»

Lange war mir nicht klar, dass dies DER Weg zum aufgeräumten Schreibtisch ist. Solange ich immer nur drum herum putze oder die Dinge von A nach B nach C schiebe, ändert sich nicht wirklich was. Oder wenn, dann nur sehr kurzfristig. Für dich heisst das nun, plane dir 15 Minuten Zeit ein und räume wirklich alles, was auf deinem Schreibtisch herumsteht und herumliegt, weg. Stelle es auf den Boden oder auf sonstige Ablageflächen.

2. Sauber muss es sein (und gerne auch gut riechen)

Wenn dies erledigt ist, schnappe dir einen Eimer mit Wasser, ein gut riechendes Putzmittel und einen Putzlappen und reinige den Schreibtisch, bis er so richtig schön glänzt. Während die Schreibtischfläche wieder vollkommen trocknet…

3. Auf dem Schreibtisch stehen nur Dinge, die täglich benötigt werden

… schnappst du dir ein A4 Papier und einen Stift und überlegst dir (du kannst das natürlich auch in Gedanken durchgehen, doch aufgeschrieben bzw. aufgemalt wird es oft klarer), a) was genau du wirklich auf deinem Schreibtisch benötigst Für mich hat sich die folgende Variante als sehr hilfreich herausgestellt: Ich gruppiere zunächst gleiche / ähnliche Dinge (also zum Beispiel alle Stifte kommen auf einen Haufen, dann alle Notizzettel / Blöcke / Post-its etc). Dies gibt mir einen guten Überblick, was ich alles habe, welche Dinge vielleicht doppelt sind und was genau so gut auch in die Schublade oder in den Schrank kann, weil ich es nur selten benötige. Vielleicht sieht dein vorher angefertigtes A4 Blatt dann so aus:

  • Schreibtischlampe
  • Computer oder Laptop
  • Telefon
  • Box mit Stiften
  • Ablagefächer
  • Mousepad und Maus
  • Tesafilm, Locher, Tacker
  • Kalender / Notizbuch
  • Visitenkartenbox
  • Post-its

4. Jedes Ding hat seinen Platz

Wenn du nun also die Bestandsaufnahme gemacht und entschieden hast, was wieder ein Plätzchen auf deinem Schreibtisch bekommt, fängst du damit an, und das ist dann b) diese Dinge wieder zurück zu stellen. Und zwar so, dass jedes Ding seinen festen Platz hat. Happy Tipp: Vielleicht machst du dir ein Foto davon, damit du auch später noch weisst, wie es aussehen kann, wenn alles schön ordentlich ist.

5. Fünf Minuten für den nächsten Tag

Damit du den nächsten Tag immer entspannt mit einer freien Schreibtischfläche beginnen kannst, nimmst du dir am Vortag jeweils 5 Minuten Zeit, um jedes Ding wieder an seinen Platz zu räumen. Wenn du das konsequent machst, hat sich das Überfüllter-Schreibtisch-Syndrom ruckzuck erledigt. Falls du Lust hast, noch mehr für einen entspannten Arbeitstag zu tun, dann fertige dir eine Liste an mit den wichtigsten To-Dos für den folgenden Tag. Achte darauf, dass es nicht zu viele sind, den sonst fühlst du dich erschlagen bevor du überhaupt angefangen hast.


Und was mache ich jetzt mit den übrig gebliebenen Dingen?

Gut, dass du fragst. Weiter geht es mit den Tipps, was du mit den Dingen tun kannst, die du nicht mehr auf deinem Schreibtisch benötigst. Dinge, die du noch benötigst, die du jedoch nicht mehr auf deinem Schreibtisch haben möchtest:

  • Nutze deine Schreibtischschubladen, Schränke oder freien Raum unter deinem Schreibtisch. Finde einen Karton oder eine Box und räume diese gerade nicht benötigten Dinge dort hinein. Und zwar so sortiert, das gleiches bei gleichem liegt. Wenn dir etwas ausgeht, weisst du gleich, wo du es wieder finden kannst.

Dinge, die du nicht mehr benötigst,

  • verschenke sie.

Dinge, die kaputt sind,

  • repariere sie oder werfe sie weg, falls sie nicht mehr zu reparieren sind.

Dinge, bei denen du dir nicht sicher bist, ob du sie noch benötigst,

  • packe sie alle zusammen in einen Karton, beschrifte den Karton mit einem Verfallsdatum 1 Jahr in der Zukunft. Diesen Karton stellst du nun in den Keller. Wenn du diese Dinge bis zum Verfallsdatum nicht benötigst, entsorgst du sie.

Digitale OrdnungLust bekommen, weiter zu machen? Dann schau dir doch mal die Tipps für mehr Ordnung auf Computer & Smartphone an.


Hat dir dieser Tipp gefallen? Dann freue ich mich, wenn du ihn teilst.

Ordnung Schreibtisch

Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen