Ordnung im Eingangsbereich: So kommen du und deine Gäste schön an

Aug 11
Ordnung im Eingangsbereich

So sieht dein Eingangsbereich ruck-zuck aufgeräumt aus

Ein aufgeräumter Eingangsbereich ist das Aushängeschild eines jeden Zuhauses. Hier kommen und gehen Familienmitglieder und Gäste ein und aus. Beim Hereinkommen ist es das Erste, was wir sehen. Und beim Hinausgehen das Letzte, was wir sehen. Und wir wissen ja, der erste Eindruck (und übrigens auch der Letzte) zählt und findet innerhalb von Sekunden statt. Schön ordentlich sollte es sein… Die Realität sieht jedoch häufig ganz anders aus: Hier stapeln sich Schuhe in kunterbuntem Durcheinander, Jacken liegen und hängen ungeordnet herum, ungeöffnete Post liegt irgendwo dazwischen, Müllsäcke, die noch nicht weg gebracht wurden, stehen herum…

Was nun also tun, um schön ankommen zu können?

Ich kämpfe auch immer wieder gegen aufkommende Unordnungsanfälle. Nervig, nervig… Doch es gibt Rettung, die nur wenig Disziplin erfordert, wenn man sie einmal etabliert hat.

So sieht dein Eingangsbereich gleich viel einladender und ordentlicher aus:

Optische Ordnung durch Schränke mit Türen

Schränke, Kommoden, Schuhschränke, die sich schliessen lassen, schaffen optische Ordnung. Was nicht heisst, dass es in den Schränken kunterbunt zugehen soll, doch es hilft sehr, wenn man Türen hat, die man schliessen kann. Leider neigen sie dazu, sich durch Zauberhand immer wieder zu öffnen. Happy-Regel Nummer 1: Schliesse Türen von Schränken und Schubladen. Falls du einen offenen Wandschrank hast, ist es schöner, wenn du gleiche Kleiderbügel (Farbe, Material etc.) verwendest. Auch dies bringt Ruhe, selbst wenn man die Tür nicht schliessen kann. Manchmal hilft es auch, einen Vorhang oder einen Rollo anzubringen.


Schlüssel, Taschen, Brillen & Co. immer an denselben Ort

Ich weiss nicht, wie häufig ich Mr Happy schon geholfen habe, seine Schlüssel oder seine Brille wieder zu finden. Glücklicherweise sind diese Zeiten jetzt vorbei – denn: es gibt jetzt einen festen Platz dafür. Eine Schale, die immer an derselben Stelle steht und immer die gleichen Dinge beherbergt. Nämlich sämtliche Schlüssel. Direkt darunter in der Schublade haben Brillen, Geldbeutel, kleine Regenschirme, im Winter Mützen und Handschuhe ihr Zuhause gefunden. Jeder weiss jetzt, wo es liegt und die Sucherei hat ein Ende. Anstelle einer Schale auf der Kommode, geht natürlich auch ein Schlüsselbrett. Wichtig ist einfach nur, dass es genau EINE Stelle dafür gibt und nicht mehrere. Happy-Regel Nummer 2: Jedes Ding hat seinen Platz und kommt immer dorthin zurück.


Schuhe, Schuhe, Schuhe

Für uns – immer noch – das heikelste Thema. Hier habe ich schon zig Dinge ausprobiert und bin jetzt bei der Zweitbesten Lösung gelandet. Die beste habe ich leider noch nicht gefunden. Die Schuhe kommen in den Schuhschrank. Das ist erst mal super. Problem ist nur, dass dort nicht alle Platz haben. Deshalb habe ich damit angefangen, kleine Schuhkartons mit Schuhen zu füllen und sie mit einem Foto zu bekleben, um auf den ersten Blick zu sehen, welches Paar sich daran befindet. Dies gilt für die Schuhe, die am häufigsten benutzt werden. Die anderen sind im Keller oder einer Unterbettkiste untergebracht, da wir leider keinen Abstellraum haben. Hier gilt wieder Happy-Regel Nr. 2.


Der Boden ist immer – und mit immer meine ich IMMER-IMMER – frei geräumt

Mit Boden frei räumen meine ich, dass keine Dinge unnütz herum stehen oder herum liegen, wie zum Beispiel die Kühltasche, die eigentlich in den Keller sollte, die leeren Flaschen, das Altpapier, die Kartons, die auf den Recyclinghof gebracht werden müssen, die Dinge, die man irgendwann, irgendjemandem zurück geben will… Nein, der Eingangsbereich ist nicht der richtige Ort für eine Zwischenablage, bei der es ja meistens nicht bleibt. Die Dinge neigen dazu, ihren Platz zu verteidigen und einfach liegen zu bleiben. Das erfordert am Anfang etwas Disziplin, doch es hilft ungemein ein ordentliches Gefühl zu bekommen. Ist der Fussboden aufgeräumt, ist es auch einfacher, ansonsten Ordnung zu schaffen. Happy-Regel Nr. 3: Dinge, die unnütz herumstehen, immer gleich dorthin bringen, wo sie hin sollen.


Es macht Spass, nach Hause zu kommen

Mit Spass meine ich, du hast ein Lächeln auf den Lippen, wenn du eintrittst und bist nicht gleich erschlagen. Hierzu gehört, dass es einfach schöner ist, wenn der Eingangsbereich schön gestaltet ist – vielleicht mit einem Bild oder Foto, das glückliche Gedanken in dir weckt, vielleicht mit einer Wandfarbe, die dir Energie gibt, mit schön platzierten Deko-Gegenständen, mit frischen Blumen in einer schönen Vase, mit einem motivierenden Spruch als Wandtatoo, mit Lampen, die ein angenehmes Licht verbreiten. Was immer es auch ist, das einzige was zählt ist, dass es dir gefällt. Und wenn es dir gefällt, häufiger mal umzudekorieren, dann tue genau das. Happy-Regel Nr. 4: Inspiriere dich immer wieder aufs Neue. Je aufgeräumter, gepflegter und ordentlicher der Eingangsbereich ist, umso mehr Eindruck macht er auf uns selbst und auf alle anderen, die dort ankommen. In sehr modern geschnittenen Wohnungen gibt es häufig gar keinen traditionellen Eingangsbereich mehr – man steht dann quasi direkt im Wohnzimmer oder in der Küche. Hier ist es dann natürlich wichtig, dass diese „Ankunftszimmer“ entsprechend aufgeräumt sind. Der Eingangsbereich ist der Bereich, in den die Energie von aussen als erstes hinein fliesst. Wenn sie dort schon ins Stocken gerät, weil einfach zu viel herumsteht, herumliegt und sich die Dinge stapeln, wie soll dann der Rest der Wohnung mit Energie versorgt werden? Und wie sollen schöne neue Dinge, Gedanken & Entspannung hinein kommen, wenn kein Platz dafür da ist? Sorge also dafür, dass alles Schöne hinein kommen kann.


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