Mehr Zeit & Energie durch gute Gewohnheiten

Okt 03
Gute Gewohnheiten - weniger denken, einfach tun

Das Tolle an Gewohnheiten ist, dass man sie als gegeben hinnimmt. Das Schlechte an Gewohnheiten ist, dass man sie als gegeben hinnimmt. Du hinterfragst nicht mehr, will ich / soll ich / muss ich / kann ich – sondern du tust es einfach. Quasi alles im Automatik-Modus.

Doch was sind Gewohnheiten überhaupt?

Gewohnheiten sind Aktionen und Handlungen, die man immer wieder tut – in den allermeisten Fällen, ohne weiter darüber nachzudenken oder sie zu hinterfragen. Das ist wie mit dem Auto fahren – du bremst, gibst Gas, schaust in den Rückspiegel, blinkst. Irgendwann läuft alles ganz automatisch. Und weisst du noch, wieviel Bammel du während der ersten Fahrstunde hattest? Ich dachte am Anfang, das lerne ich nie…

Wieso lohnt es, sich Gewohnheiten anzueignen?

Dieser Automatik-Modus – Gedankenschleifen aus, Einfach-tun – erleichtert unser Leben ungemein. Dies ist vielleicht auch der Grund, warum einige berühmte & erfolgreiche Menschen, darunter Mr. Facebook, Mark Zuckerberg, Mr. Obama und Johnny Cash immer dasselbe anziehen. Auch Mr Apple, Steve Jobs, hat dazu gehört. Seine Präsentationen im schwarzen Rollkragenpulli sind legendär (natürlich nicht wegen des Pullis ;-). Eine der ersten Entscheidungen des Tages (die Frage, was ziehe ich an?), muss eine einfache sein. Das erleichtert den Start in den Tag, den restlichen Tag und das Leben gleich mit.

Nur Gewohnheiten alleine reichen jedoch nicht aus. Sie sollten auch gut sein. Für dich.

Gute Gewohnheiten einfach tun

Wie etablierst du gute Gewohnheiten in deinem Leben?

Die einfache Antwort: Eine nach der anderen. Baby-Schritt für Baby-Schritt.

Fange mit einer Sache an – entscheide dann für dich: Tut es mir gut? Möchte ich es beibehalten?

Wenn du also gerade darüber nachdenkst, dir ein paar gute Gewohnheiten zuzulegen – dann habe ich ein paar Tipps und Empfehlungen für dich, die du in Erwägung ziehen kannst. Schaue einfach mal, was für dich passt und stimmig ist.

Hier nun die Liste – die weit davon entfernt ist, vollständig zu sein und ganz wichtig: Du solltest natürlich auch nicht alles auf einmal beginnen. Das führt zu Überforderung und ist auch überhaupt nicht sinnvoll.

Besser ist es: Suche dir 1 bis 3 Ideen heraus und mache sie für die nächsten 21 Tage. Was sich als wirkungsvoll heraus stellt, behälst du bei (du hast dich nach diesen 21 Tagen sowieso schon dran gewöhnt). Was sich als ungeeignet heraus stellt, gibst du wieder auf. Doch Vorsicht – gib dir erst mal Zeit. Vielleicht fühlt es sich die ersten 5 Tage total doof an. Doch ab dem 6. Tag merkst du, hey, das ist ja echt gut… Das kann passieren.

Gewohnheiten, die sich lohnen. Für dich & dein Zuhause:

Morgens

  • Immer zur gleichen Zeit aufstehen
  • Für ein angenehmes Weckgeräusch sorgen – wenn du dich mit deinem Smartphone wecken lässt, gibt es ja unendlich viele Möglichkeiten.
  • Eine Stunde früher aufstehen, um Zeit für dich zu haben
  • Eine Morgenroutine etablieren (etwas Inspirierendes lesen, Meditation, beschäftige dich mit deinen Zielen und deinem Visionboard, warmes Zitronenwasser / Tee trinken, Yoga, joggen oder sonstige sportliche Aktivitäten…)

So, wie du den Tag beginnst – so wird er auch. Also sorge dafür, dass er schööön beginnt.

  • Schöne positive Gedanken denken
  • Wische die Dusche trocken nach jeder Dusche – das hilft prima gegen Kalkflecken und du ersparst dir einiges an Schruberei
  • Bett machen – das sieht ordentlicher aus und fühlt sich Abends viel besser an
  • In die Klamotten schlüpfen, die du am Abend vorher bereit gelegt hast (oder vielleicht hast du sowieso eine Capsule Wardrobe oder die gleiche Angewohnheit, wie die oben genannten Herren, dann erübrigt sich das)
  • Frühstücken – am besten gesund und so, dass es dir Energie für den Tag gibt. Wie gut, dass du dir am Abend vorher schon alles parat gelegt hast.
  • Lüften und die frische Morgenluft herein lassen – zwei, drei tiefe Atemzüge nehmen
  • Verlasse dein Zuhause so, dass du dich am Abend freust, wieder heim zu kommen – d.h. räume herumliegende Dinge weg, über die du Abends «stolpern» könntest.

Abends

  • Immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen
  • 5 – 10 Minuten aufräumen
  • Klamotten für den nächsten Tag bereitlegen (ich kriege das nicht immer hin, doch wenn ich es schaffe, mich bereits am Abend vorher zu entscheiden, ist es eine enorme Erleichterung)
  • Spülmaschine beladen mit allem, was gespült werden muss und (falls voll) laufen lassen
  • Küchenspüle wienern, bis sie glänzt.
  • Den Frühstückstisch decken und alles bereit stellen, was du morgens brauchst
  • Agenda für den nächsten Tag checken – welche Termine habe ich, wann muss ich wo sein?
  • TV und Social Media Detox mindestens eine Stunde bevor du ins Bett gehst
  • Eine Tasse Tee trinken
  • Mit dem Partner sprechen
  • Ein inspirierendes Buch lesen
  • Den Tag Revue passieren lassen und dir überlegen, was die drei schönsten Erlebnisse waren, die du heute hattest und für was du dankbar bist. Diese Gedanken dann ins Dankbarkeitstagebuch schreiben
  • Kissen aufschütteln, Laken zurück schlagen, Lüften
  • Smartphone ausschalten oder in den Flugmodus gehen

Zwischendurch & immer wieder

  • Erinnere dich immer mal wieder daran, für was du gerade – in diesem Moment – dankbar bist
  • Richte deinen Fokus auf die Dinge, die dir wichtig sind
  • Lege deine Schlüssel immer an derselben Stelle ab – du ersparst dir jede Menge Zeit
  • Nimm dir jeden Tag Zeit für die Dinge, die deine Augen zum Strahlen und dein Herz zum Hüpfen bringen – auch wenn es nur 10 Minuten sind
  • Lerne, nein zu sagen
  • Höre auf dein Bauchgefühl
  • Plane Qualitäts-Zeit (also bewusst verbrachte gemeinsame Zeit) mit deinem Partner ein. Falls du gerade keinen hast, Qualitäts-Zeit mit guten Freunden ist ebenfalls etwas Wunderbares
  • Plane Qualitäts-Zeit mit dir selbst ein
  • Konzentriere dich für 1 Minute auf deinen Atem – probiere mal, in dieser Minute nur 4x ein- und auszuatmen. Wobei das Ausatmen doppelt so lange sein sollte, wie das Einatmen. Also: 1-2-3-4 Ein, kurz halten, 1-2-3-4-5-6-7-8 Aus, kurz halten… Und das Ganze dann noch 3x

Wieso es sich auch mal lohnen kann, Gewohnheiten zu durchbrechen & auf den Kopf zu stellen, erfahre es hier.

Schlechte Gewohnheiten los werden. Wieso es manchmal so schwierig ist, eine schlechte Gewohnheit los zu werden und wie du es trotzdem schaffst, erfahre es hier.


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