Minimalismus: Wieso es einfach ist, minimalistisch zu leben, doch nicht immer leicht

Nov 01
Minimalismus - mit weniger Dingen leben

Minimalismus für Anfänger

Täglich sehen wir Tausende von Bildern, Anzeigen, Werbesprüchen, tollen Produkten, die wir unbedingt haben müssen, die uns glücklich machen, wenn wir sie nur erst besitzen… so suggeriert es zumindest die Werbung.

Worte, die wir täglich hören und Dinge, die wir täglich sehen, beginnen wir für wahr zu halten. Kann ja nicht sein, dass so viele Menschen falsch liegen.

Und was passiert? Wir fangen an, mehr und mehr und mehr zu kaufen. Tollere Klamotten, schönere Möbel, grössere Autos und Häuser. Ein immer grösserer Besitz häuft sich an. Und dieser Besitz, besitzt auch irgendwann uns und unser Leben.

Manchmal nehmen wir dann ein kleines Stimmchen wahr, kaum zu hören, wenn wir nicht zwischendurch mal ganz ruhig sind. Dieses Stimmchen sagt uns, dass das alles gar nicht wahr ist. Dass dein Herz, deine Seele eigentlich was ganz anderes wollen.

Glücksmomente werden nicht mit Dingen mitgeliefert. Nie.

Glücksmomente sind in uns. Glücksmomente können in jedem Moment hervor poppen. Ganz bewusst von dir gesteuert. Du entscheidest, was ein Glücksmoment für dich ist.

Vielleicht ist es …

  • Der wunderschöne Sonnenuntergang über dem Meer, der in allen möglichen Gelb-Orange-Rot-Schattierungen leuchtet
  • Das Lächeln (d)eines Kindes
  • Ein inspirierender Satz in einem Newsletter, den du gerade liest.
  • Ein Spaziergang im Wald mit all seinen Gerüchen, Geräuschen und Farben.
  • Eine Katze, die sich vertrauensvoll an deine Beine schmiegt und von dir gestreichelt werden will.

… Was es auch immer bei dir ist, in den seltensten Fällen hat es etwas mit materiellen Dingen zu tun.

Dein Leben ist kurz und die Zeit rast. Der beste Moment, um mit dem Ausmisten anzufangen, ist deshalb jetzt.

Minimalismus weniger ist mehr

Auch wenn es einfach ist, ist es nicht immer leicht

Auch wenn es einfach ist, ist es nicht immer leicht... Dieser Satz birgt so viel Wahres in sich. Ja, es ist grundsätzlich einfach, weniger zu besitzen, weniger Dinge anzuhäufen, Dinge auszumisten. Doch es ist oft nicht leicht, los zu lassen. Manche Dinge kleben förmlich an dir und deinem Leben.

Ich bin noch ziemlich weit davon entfernt, ein echter Minimalist zu sein. Dafür besitze ich noch zu viele Dinge. Doch seit ich angefangen habe, mich intensiver mit dem Thema Minimalismus zu beschäftigen, Ideen von anderen dazu zu lesen, merke ich, dass sich etwas in mir verändert. Ich kaufe bewusster ein. Ich frage mich bei jedem Ding, das ich mir anschaffe:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Finde ich es schön, hat es Potenzial ein Lieblingsding zu werden?
  • Erleichtert es mein Leben oder verstopft es mein Zuhause?

Allein diese Fragen führen öfter mal dazu, dass ich nein sage.

Genauso geht es mir mit den Dingen, die ich bereits besitze. Ja, auch an mir kleben manche Dinge, die einfach nicht gehen wollen. Die lasse ich dann erst mal kleben, manchmal kommt der Zeitpunkt, an dem sie sich ganz von alleine lösen. Manchmal kommt er nicht. Auch gut. Dann geht eben ein anderes Ding.

Wichtig auf diesem Minimalismus Weg ist deshalb eines: Lass dich nicht abschrecken, sondern gehe Schritt für Schritt.

Fange immer mit dem einfachsten an

Fange immer mit dem einfachsten an – einer Schublade, die ausgemistet wird, Dingen, die du noch nie mochtest, Dingen, die nicht mehr repariert werden können.

So wird dein Ausmist-Muskel (ja, den gibt es 😉 kontinuierlich trainiert.

Du feierst kleine Erfolgserlebnisse.

Du erfährst sehr schnell, wie gut es sich anfühlt, weniger zu haben (an Dingen) und sich gleichzeitig reicher zu fühlen (an Energie, Motivation, Zeit). Irgendwann kommst du dann auch zu den Bereichen in deinem Zuhause, von denen du heute denkst, dass dort nie Ordnung herrschen wird.

Probiere doch mal die Aufgeräumt-Häppchen aus. Sie schmecken lecker. Sie gehen schnell. Sie machen Spass.


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Minimalismus: Alles was du brauchst ist weniger

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