Listen machen glücklich & wieso du auch welche haben solltest

By Tanja | Glück

Mai 04
Listen machen glücklich

Wer schreibt, der bleibt … diesen Spruch hast du sicherlich auch schon mal irgendwo gelesen. Und es ist so viel Wahres dran. Wenn du etwas aufschreibst, werden ganz andere Synapsen in deinem Gehirn angesprochen und verknüpft, als wenn du es nur denkst oder sagst. Das, was vorher nur ein Gedanke war, wird sichtbar gemacht und es entsteht eine gewisse Verbindlichkeit (vor allem dir selbst gegenüber), die in vielen Fällen sehr nützlich sein kann.

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte … auch das ein Spruch, der dir sicherlich schon zig Mal begegnet ist. Da sehr viele Menschen sehr visuell geprägt sind, sprechen uns Bilder häufig stark an, berühren uns und erklären Zusammenhänge auf einen Blick. Kurz gesagt: Da, wo uns Worte fehlen, helfen Bilder.

Sammle Momente – nicht Dinge … einer meiner Lieblingssprüche, wenn es ums Ausmisten, Aufräumen und Loslassen geht. Nicht falsch verstehen – ich liebe es, mich mit schönen Dingen zu umgeben. Das sind dann Lieblingsdinge für mich und davon gibt es nicht so wahnsinnig viele. Doch in vielen Häusern & Wohnungen haben sich eine Unmenge an Dingen angesammelt, die weder geliebt, noch gebraucht werden. Da frage ich mich dann: Wieso stehen die noch da?

Wenn wir dann auch noch anfangen, die Worte & Bilder miteinander auf eine positive & inspirierende Art und Weise zu verknüpfen UND aktiv etwas tun – entstehen Glücksmomente, die unsere Herzen berühren und an die wir uns noch laaange erinnern wollen.

Schöne Momente zu sammeln macht einfach glücklich. Davor – wenn wir uns darauf freuen. Währenddessen – wenn es tatsächlich tun. Und danach – wenn wir uns daran erinnern. Sind das nicht drei wunderbare Gründe, um loszulegen. Hier gibt es 101 Inspirationen für Glücksmomente.

Ich liebe schön gestaltete Notizbücher, Kalender und Agenden. Diese kleinen Glücklichmacher fülle ich nicht nur mit Worten, sondern auch mit schönen Bildern und Schnappschüssen. Und dann liebe ich natürlich Listen – zu allen denkbaren Themen. Listen geben mir das gute Gefühl, das keine Idee vergessen geht, dass ich immer eine Inspirationsquelle habe, wenn mir mal die Ideen ausgehen und sie bauen mich auf an Tagen, an denen ich mir einfach nur die Bettdecke über den Kopf ziehen möchte und keine Lust auf gar nix habe.

Wenn du jetzt denkst – ach herrje, das soll ich auch noch tun. Mein Tag hat doch nur 24 Stunden und davon möchte ich nicht 23 Stunden mit Listen schreiben verbringen. Keine Sorge, das musst du auch nicht. Vielmehr geht es darum, die Listen mit dir mit wachsen zu lassen. Ideen nicht im Nirwana verschwinden zu lassen. Denn auch wenn du nicht jede Idee sofort umsetzt, vielleicht ist sie irgendwann Mal ein Anstoss für spätere Projekte. Oder ein Zitat unterstützt dich, wenn deine Gedanken Karussell fahren. Oder du überlegst dir, wohin du am Wochenende einen Ausflug machen könntest, und schwupp hast du wunderbare Ideen, wenn du auf deine Must-Sees-in-der-Umgebung-Liste schaust.

Glücksmomente - Listen machen glücklich

Ideen für Listen, die glücklich machen

Lass dich inspirieren, motivieren & ein kleines bisschen glücklicher machen

  • Dankbarkeitsliste: Hier kommen jeden Tag mindestens drei Dinge rein, für die ich dankbar bin. Das öffnet das Herz & plötzlich geschehen Dinge, die du nicht für mich möglich gehalten hast. Unbedingt empfehlenswert.
  • Bucket List fürs Reisen: Hier kommen all die schönen Orte, Städte und Länder rein, die ich unbedingt noch sehen & erleben möchten.
  • Bucket List für Ausflüge in die nähere Umgebung: Hier kommt alles drauf, was ich rings um meine Heimatstadt schon immer mal anschauen wollte. Museen, Berge, kleinere Orte & grössere Städte, Parks, Restaurants, Cafes, ausserdem Ideen für Events & Festivals.
  • Bucket List für Bücher: Hier kommen alle Buch-Tipps & Empfehlungen rein, die ich so aufschnappe und noch lesen möchte.
  • Bucket List für schöne Dinge: Hier kommen Dinge drauf, die ich wunderschön finde & irgendwann mal haben möchte. Pinterest ist eine wunderbare Quelle, um sich Inspiration Boards anzulegen.
  • Erfolgsliste: Hier kommen die grossen & kleinen Erfolge rein. Das ist ein absoluter Motivator für Tage, an denen man denkt, dass gar nix klappt.
  • Wünsche-Liste: Hier kommen die grossen & kleinen Wünsche drauf. Die noch kein Ziel sind aber eben ein kleines Wünschlein.
  • Ziele-Liste: Hier kommen die konkreten Ziele rein – klar formuliert, mit Termin versehen. Ausserdem gibt’s die bei mir auch noch visuell als Vision Board. Mehr Tipps zu Ziele & Vision Board.
  • Liste für Geschenk-Ideen: Kurz vor Weihnachten & Geburtstagen hat man ja oft keine Idee, was man Lieblingsmenschen schenken könnte. Ich habe deshalb eine Liste auf die alles drauf kommt, was dem jeweiligen Lieblingsmenschen gefallen könnte oder wenn er einen Wunsch äussert, ist das eine super Erinnerungsstütze.
  • Gedanken-Liste: 60.000 Gedanken täglich kann man natürlich nicht aufschreiben. Wäre auch vergeudete Zeit. Doch es gibt echt Goldstücke darunter und die schreibe ich nicht immer – aber immer mal wieder, in mein Handy Notizbuch. Völlig ungeordnet, völlig konfus. Doch häufig sehr inspirierend, wenn ich es später nochmals durchlese. Manchmal denke ich dann WOW, DAS habe ich tatsächlich gedacht.
  • Inspirationsliste: Liste mit Dingen, Menschen, Orten, Gedanken – die mich in irgendeiner Weise inspirieren, zum Nachdenken anregen, zum Lächeln bringen, zum Lachen bringen, mein Herz berühren …
  • Zitate und Sprüche-Liste: Ich liebe, liebe, liebe inspirierende Sprüche und Zitate. Alles, was mir über den Weg läuft wird aufgeschrieben (ins Handy) oder fotografiert (auch mit dem Handy). Gibt oft prima Posts für Instagram und inspiriert mich, wenn ich sie im Nachhinein wieder durch lese.
  • Liste mit Menschen, die mich inspirieren: Es gibt so viele wunderbare Menschen, die mich inspirieren. Damit ich niemanden vergesse, schreibe ich die Namen auf und eine URL dazu. Dann kann ich mich immer mal wieder hinklicken, wenn ich Inspiration brauche.
  • Liste mit Menschen, die mich motivieren: Das gleiche gilt für Menschen, die mich in irgendeinem Bereich motivieren.
  • Liste mit Menschen, die ich gerne einmal kennen lernen möchte: Hier schreibe ich auf, wen ich gerne mal kennen lernen möchte. Wenn ich so ganz heiss & innig verehre und gerne mal treffen würde. Wahrscheinlich bekomme ich dann keinen Ton heraus, wenn es wirklich mal so weit kommen sollte …

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Wo & wie kannst du deine Listen erstellen

Inzwischen gibt es richtig tolle Online-Tools, die dich bei deinen Listen wunderbar unterstützen:

Und natürlich ist die Offline-Variante auch ganz wunderbar geeignet:

  • Notizbücher in jeglicher Form
  • Kalender
  • Agenden
  • Vision Board

Was du wie verwendest, hängt natürlich immer von deinem Lebensstil ab. Bist du häufig unterwegs & kommen dir dir besten Ideen auch unterwegs, ist eine Online Variante sicherlich eine gute Lösung. Bist du häufiger zu Hause, liebst du es zu schreiben und auch die Haptik von einem schönen Papier, dann inspirieren dich die Offline-Varianten sicherlich mehr.

Bei mir ist es eine Mischung aus beidem. Ich liebe Pinterest (wenn wir uns dort noch nicht kennen, dann schau doch gleich mal vorbei) und habe dort diverse Boards. Du kannst sie übrigens auch auf geheim bzw. privat stellen. Dann siehst nur du sie. So habe ich zum Beispiel auch mein persönliches Vision Board angelegt. Ausserdem nutze ich Evernote, um inspirierende Blogs & Artikel zu unterschiedlichen Themen zu sammeln. In meinen Handynotizen sammle ich Zitate & Sprüche, die mir so durch den Tag hinweg begegnen.

Und dann liebe, liebe, liebe ich Notizbücher. Ich habe immer eines in meiner Handtasche (für die Gedanken unterwegs). Eines auf meinem Nachttisch für meine Dankbarkeits- und Erfolgsliste und eines auf meinem Schreibtisch für die vielen Ideen, die ich habe und die ich nicht sofort umsetzen kann oder will. Und es ist absolut herrlich, nach Jahren mal wieder in dem einen oder anderen zu schmökern. Ich hatte zum Beispiel eine Wünsche-Liste geschrieben, als ich 2012 im Flugzeug nach Indien sass, um dort 2 Monate eine Ayurveda-Kur & Yoga zu machen und herum zu reisen. Diese Liste ist mir kürzlich wieder in die Hände gefallen. Und weisst du was? Von den ungefähr Hundert Punkten auf der Liste hatten sich ca. 50 erfüllt, an 30 weiteren bin ich noch dran, einige sind unwichtig geworden – und der Rest war in Vergessenheit geraten. Wahnsinn, oder?

Wie ist es bei dir – grosse Listenliebe oder findest du das völlig unnötig? Unterstützen dich Listen auch oder hemmen und nerven sie dich eher? Freue mich riesig über deinen Kommentar.

Und natürlich bin ich auch wieder bei der #Sonntagsglück Blogparade von Katrin von www.soulsistermeetfriends.de mit dabei.

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