So wirfst du unnötigen Ballast ab & fühlst dich leichter

Okt 25
Ballast abwerfen

8 Tipps für ein aufgeräumtes Zuhause & 8 Tipps für ein leichteres Leben

Da kommen sie wieder – die 10.000 Dinge, die durchschnittlich jeder Mensch besitzt.

Mal ganz ehrlich, von vielen weisst du wahrscheinlich nicht mal, dass sie überhaupt bei dir eingezogen sind. Weil sie sich ganz unten in irgendwelchen Kisten, Kommoden oder Schränken versteckt haben und seit ihrem Einzug keinen Mucks mehr von sich gegeben haben. Und trotzdem bezahlst du ihre Miete.

Oder es gibt Dinge, die du regelmässig abstaubst und putzt, die jedoch weder schön, noch nützlich, noch sinnvoll sind. Die du vielleicht noch nicht mal magst.

Entrümpeln & Ballast loslassen tut gut. Loslassen auch. Dadurch gibt es nämlich nicht nur Platz für Neues (neue Gedanken, neue Ideen, neue Erlebnisse), sondern auch mehr Freiraum und mehr Energie für dich & dein Leben.

Minimalismus Ballast loslassen

Ballast loslassen für dein Zuhause

8 Tipps, wie du unnötigen Ballast los lässt & dein Zuhause zum Strahlen bringst.

  1. Fangen wir doch mit den Lieblingsdingen an. Die bleiben natürlich unangetastet. Sie tun dir ja gut. Was also sind deine Lieblingsdinge? Die Antwort fällt dir sicherlich leicht. Achtung, jetzt wird’s tricky: Sortiere nun 10 Dinge aus, die nicht unter die Kategorie Lieblingsdinge fallen.
  2. Krims Krams Schublade. Hast du sie auch? Diese Schublade, in der alles landet, was ansonsten nirgends Platz findet. Wo die absurdesten Dinge auftauchen? Fast jeder hat sie übrigens. Ich auch. Zeit, Unnützes hier los zu werden. Räume alles aus & räume nur das wieder ein, was du wirklich brauchst.
  3. Keller, Garage, Dachboden, Abstellkammer – die klassischen Orte, an denen alles gelagert wird, was man nur selten oder nie braucht. Schreibe auf dort lagernde Kartons ein Verfalldatum. Wenn du sie innerhalb eines Jahres – gezählt wird ab heute – nicht aufgemacht hast, werden sie weg geworfen.
  4. Kosmetikprodukte: Wenn du eine Frau bist, hat sich da sicherlich das eine oder andere angesammelt. Prüfe, ob du wirklich noch alles im Einsatz hast und ob es noch haltbar ist.
  5. Werbung – nein danke. Nutze diese praktischen Aufkleber auf deinem Briefkasten. Weniger Müll, weniger Verlockung (im Sinne von Mega-Angeboten).
  6. Werbegeschenke – nein danke. Mal ganz ehrlich, wieviel unnütze Werbegeschenke hast du schon bekommen? Und wieviele davon hast du wirklich im Einsatz? Zeit, Adieu zu sagen.
  7. Neue Dinge kaufen: Finger weg von Spontankäufen. Oft sehr verlockend, jedoch zahlt es sich mehrfach aus, wenn du davon Abstand hälst. Erstelle dir besser eine Liste, auf die du alles schreibst, was du brauchst und gerne hättest. Diese Liste lässt du dann 21 Tage liegen. Danach gehst du nochmals sehr kritisch durch und streichst mindestens 5 Dinge. Wenn sie nur 5 Dinge enthält? Tja, Pech gehabt ;-).
  8. Ein Ding zieht ein. Ein Ding zieht aus. Wenn du dich an diese sehr einfache Regel hälst – nach vorherigem Ausmisten – wirst du nie mehr zuviel Ballast anhäufen.

 Alles, was du besitzt, besitzt irgendwann dich. (Aus dem Film Fight Club)

8 Tipps für ein leichteres Leben

Ballast loslassen für dich & dein Leben:

  1. Gedanken: Ähnlich wie bei den 10‘000 Dingen, die jeder besitzen soll, gibt es bei den Gedanken eine angenommene Zahl: 60‘000 Gedanken, denkt jeder von uns pro Tag. Unvorstellbar. Und auch nicht möglich, diese Gedanken einfach abzuschalten oder zu kontrollieren. Was du jedoch tun kannst: Denke bewusst immer wieder schöne, positive Gedanken.
  2. Bewegung: Das, was du fühlst und so, wie du dich bewegst, hängt sehr eng zusammen. Bewege dich so, wie du dich fühlen möchtest und anders herum. Richte dich auf, ziehe den Bauch ein und strecke die Brust heraus – mit hoch erhobenem Kopf und einem Lächeln. Fühlt sich das nicht gleich ganz anders an, als wenn du die Schultern hängen lässt und die Mundwinkel nach unten ziehst?
  3. Dankbarkeit: Finde jeden Tag mindestens drei Dinge, für die du dankbar bist. Schreibe sie vielleicht sogar auf. Ein Dankbarkeitstagebuch hat sich bei vielen sehr bewährt. Dinge, für die du dankbar bist, können sehr banal sein. Die warme Dusche am Morgen, das kuschelige Bett, der Sonnenuntergang, dass dein Körper so beweglich ist … denn viele haben oder können das nicht.
  4. Ziele: Ironischerweise wissen die meisten Menschen immer ganz genau, was sie nicht wollen. Jedoch nur wenige, was sie wirklich wollen. Welche Ziele sie im Leben (oder auch nur schon für den Tag) haben. Werde dir klar, was du willst und schreibe deine Ziele am besten auf.
  5. Fokus: Fokussiere dich auf das, was du möchtest. Nicht auf das, was du nicht willst.
  6. Gute Gewohnheiten und Rituale: Gewöhne dir gute Gewohnheiten und kleine Rituale an, die dich unterstützen. Vielleicht fängst du an zu meditieren oder eine halbe Stunde Sport zu machen jeden Tag. Vielleicht fängst du an, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben oder dich selbst zu loben, wenn du etwas toll gemacht hast. Jeder noch so kleine Schritt, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
  7. Inspirierende Bücher und Newsletter: Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um ein inspirierendes Buch oder einen inspirierenden Newsletter zu lesen.
  8. Detox: Jeden Tag hören und sehen wir so viel Grausamkeit und Gewalt in den Medien. Die Frage ist: Musst du dir das wirklich immer antun. Jede einzelne Schreckensnachricht? Ich denke nicht. Sag doch einfach mal: Schlechte Nachrichten? Heute nicht mit mir. Und dann verzichte mal darauf, die Zeitung zu lesen oder Nachrichten zu hören. Keine Sorge, du wirst nichts Lebenswichtiges verpassen. Wenn es etwas gibt, das du wirklich wissen musst, kommt es bei dir an. Ansonsten konzentriere dich einfach mal einen Tag lang auf das Schöne und Positive in der Welt.

Denke an einen Heissluftballon. Er kann nur höher hinauf steigen, wenn er Ballast abwirft.

Also: fange an zu fliegen.


Vielleicht hast du auch noch Lust bekommen, dir mal deine Gewohnheiten anzuschauen. Dann schau doch mal hier vorbei:

Gute Gewohnheiten annehmenGewohnheiten auf den Kopf stellenGewohnheiten ersetzen


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